SWR3 - Die Wettermelder

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Wetterstatistiken

  • Rückblick auf den Juli 2018 von Schwörstadt

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    Hier noch das Diagramm zum Juliwetter 2018
  • Rückblick auf den August 2018 von Schwörstadt

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    Hallo liebe Wetterfreunde.

    hier der Rückblick auf den letzten meteorologischen Sommermonat 2018 von Schwörstädt.

    Bis auf den Niederschlag reihte sich der August 2018 nahtlos in die bereits im April begonnene Serie extrem warmer und ungewöhnlich sonnenscheinreicher Monate ein. Der 3,2°C zu warme und 33 Stunden zu sonnige August war nach dem August 2003 der zweitwärmste seit Beginn der Aufzeichnungen 1966. Mit einem Niederschlagsüberschuß von 1,8 l/m² war es jedoch der einzige Sommermonat der nicht zu trocken war.

    Mit schwachen Luftdruckgegensätzen und sehr warmer bis heißer Luft, die mit zunehmender Feuchte noch unerträglicher wurde startete der letzte Sommermonat wie der Juli aufgehört hatte extrem heiß und schwül. Unter dem Einfluss der Hochs „Ingolf“ und „Johannes“ gab es in der ersten Augustwoche nur Hitzetage mit weit über 30°C. In dieser 7,7°C zu warmen ersten Woche des Monats fiel bei 75 Sonnenscheinstunden mit kurzen gewittrigen Schauern nur 3,4 l/m² Regen. Am 8. August gab es dann bei 2 Gewittern 22,6 l/m² Regen mit kleinkörnigem Hagel. Nach 12 Hitzetagen (ab 30°C) in Folge stieg die Temperatur am 10. durch die eingeflossene kühlere Luft mit viel Sonnenschein „nur noch“ auf 25,2°C an und bei Nachttemperaturen um 14°C konnte endlich mal wieder richtig durchgelüftet werden. Auf diese kurze Abkühlung folgte am 11. mit 27,1°C und am 12. mit 31,7°C ein weiterer Sommer- und Hitzetag bevor am 13. und 14. August durch ein kurzes Gastspiel von Tief „Pamela“ mit 24,2 l/m² Regen die extreme Trockenheit abgeschwächt wurde. Nach diesem kurzen feuchten Intermezzo ging es wieder sehr sonnig und sommerlich warm weiter. Somit fiel in der ersten 4,4°C zu warmen Augusthalbzeit mit 50,8 l/m² 51% des langjährigen Augustniederschlages und die Sonne schien an 142 Stunden schon 61% des Augustsolls. Unter dem Einfluss einer „Dauerhochwetterlage“ bekamen wir zum Start in die zweite Augusthälfte weitere 7 sehr sonnige und trockene Hitzetage und die Hochs „Lorin“ und „Mike“ ließen uns bis zum 23. August nochmals starke Hitzewallungen verspüren. Mit Tief Thekla bröckelte am 24. die Dominanz der lang anhaltenden Hochdrucklage. Bei mehreren Gewittern bekamen wir 18 l/m² Regen. Diese Schauer und Gewitter konnten die große Trockenheit jedoch nur leicht lindern. Besonders eindrucksvoll an diesem Wetterwechsel war der markante Temperaturrückgang. So war am 25. August mit leichtem Regen bereits bei 15,3°C Schluss mit der tageszeitlichen Erwärmung und am Morgen des 26. August sank die Temperatur auf frische 8,6°C. Mit Hoch „Niklot“ wurde es am 26. wieder sehr sonnig, wodurch wir am 27. und 28. 2 weitere Sommertage bekamen. Nachdem wir am 29. mit 30,2°C den 18. Hitzetag des Monats hatten wurde es um 19:30 Uhr plötzlich Nacht, denn Tief „Wanda“ bescherte uns ein kurzes aber heftiges Gewitter. Innerhalb von 10 Minuten fiel 12,4 l/m² Regen und mit einer kurzfristigen Regenrate von 230,4 l/m² in der Stunde war es der bisher stärkste Regen des Jahres. Bis zum frühen Morgen des 30. August erhöhte sich die Niederschlagsmenge auf 22,4 l/m², das waren 6 l/m² mehr als im gesamten April 2018. Dieses Gewitter läutete auch das Ende der Hitzewelle ein, so erreichten wir am letzten Augusttag mit 7,2 l/m² Regen nur noch Nachmittags-temperaturen um 13°C.

    Mehr unter www.wetter-schwoerstadt.de

    Viele Grüße Helmut
  • hier der Rückblick auf den letzten meteorologischen Sommermonat 2018 von Schwörstädt.

    Von leoloewe · melden

    Hier noch das Diagramm zum Schwörstädter Augustwetter 2018:
  • Zweitwärmster meteorologischer Sommer seit Aufzeichnungsbeginn vor über 150 Jahren

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    Hallo liebe Wetterfreunde,
    hier noch der meteorologische Sommer 2018 von Schwörstadt.

    Gefühlt startete der Sommer 2018 schon im April, als die Temperaturen zur Monatsmitte die 25-Grad-Marke 5 Tage in Folge überschritten hatten. Auch der 2,2°C zu warme Mai erinnerte eher an einen Sommermonat.

    Mit 69 Sommertagen (Norm 41,4 Tage) davon 37 Hitzetage (Norm 11,6 Tage) und einem Temperaturüberschuss von 2,6°C war der Sommer 2018 nach dem Rekord-Hitzesommer 2003 der zweitwärmste seit Beginn der Wetteraufzeichnungen vor über 150 Jahren. Nach 2003 und 1983 war der Sommer 2018 mit einem Sonnenscheinüberschuss von 133:20 Std. der drittsonnigste und mit einem Niederschlagsdefizit von 142,8 l/m² der dritttrockenste seit 1966.

    Der erste Sommermonat war zu warm, zu sonnig und viel zu trocken:

    Mit einem Sonnenscheinüberschuss von 49 Stunden war es mit nur ¼ des normalen Juniniederschlages der zweitniederschlagsärmste und mit einer positiven Temperaturabweichung von 2,1°C der viertwärmste Juni der letzten 53 Jahre. Laut Meteo Schweiz war es in der Region der fünft mildeste seit Aufzeichnungsbeginn 1864. Während das trockene Wetter den Sonnenanbetern ein Lächeln bescherte, trieb es Landwirten und Gärtnern eher Sorgenfalten auf die Stirn.

    Die Anzahl der Jahres-Sommertage wurde bereits am 17. Juli und der Hitzetage am 20. Juli überschritten
    Zu sonnig, zu warm und erneut viel zu trocken, bis zum jetzigen Zeitpunkt passt die Siebenschläferregel auf den Punkt. Der Juli 2018 war in Schwörstadt 1,3°C wärmer als der Juli des Rekord-Hitzesommers 2003. In dem gegenüber der Norm von 1980 bis 2010 2,5°C zu warmen und 51 Stunden zu sonnigen mittleren Sommermonat fiel mit 46 l/m² nicht einmal die Hälfte (42%) des langjährigen durchschnittlichen Juliniederschlages. Während im vieljährigen Mittel (1981-2010) in Schwörstadt an 51,4 Tagen Temperaturen über 25 Grad (Sommertag) erreicht werden, wurde diese Temperaturmarke bereits am 17. Juli überschritten.

    Viel zu warm und sonnig, aber der letzte Sommermonat war der einzige mit einem normalen Niederschlag
    Der 3,2°C zu warme und 33 Stunden zu sonnige August war nach dem August 2003 der zweitwärmste seit Beginn der Aufzeichnungen 1966. Mit einem Niederschlagsüberschuss von 1,8 l/m² war es jedoch der einzige Sommermonat der nicht viel zu trocken war. Pünktlich zum Start in den meteorologischen Herbst beendete ein Gewitter mit Starkregen die Hitzeperiode.

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    Viele Grüße Helmut
  • Drittwärmster September seit Aufzeichnungsbeginn

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    ​Hallo liebe Wetterfreunde,

    hier der Septemberrückblick von Schwörstadt:

    Dem Sommer war wohl nicht bewusst, dass wir schon September hatten, denn mit 18 Sommertagen (Norm 4,6 Tage), davon 5 Hitzetage (Norm 0 Tage) war der erste Herbstmonat gegenüber der Normwertperiode von 1981 bis 2010 2,9°C zu warm, 58:40 Std. zu sonnenscheinreich und 64,4 l/m² zu trocken. In unserer Region ist es nach 1947 und 2016 der drittwärmste September seit Aufzeichnungsbeginn vor über 150 Jahren.

    Pünktlich zum meteorologischen Herbstanfang startete der September mit einem Kaltlufttropfen und Tief „Xenia“ frühherbstlich frisch und sonnenscheinarm. Hoch „Ortwin“ sorgte ab dem 4. mit trockener Festlandsluft für viel Sonnenschein und steigende Temperaturen. So hatten wir am 4. mit 25,7°C den ersten Sommertag (ab 25°C) des Monats und 1 Tag später stieg die Temperatur auf spätsommerliche 28,4°C an. Tief „Yu“ brachte uns am 6. vorübergehend 0,4 l/m² Regen und tiefere Temperaturen bevor es ab dem 7. September unter dem Einfluss der Hochs „Perryman“ und „Quirin“ mit viel Sonnenschein wieder sehr warm und trocken wurde. Für die noch geöffneten Freibäder gab es nach den Schulferien durchaus noch lukrative Tage, denn am 11. mit 30,9°C und am 12. mit 32,3°C hatten wir 2 sehr seltene September-Hitzetage (ab 30°C). Tief „Anthea“ schwächte am 13. mit 6,4 l/m² Regen die immer noch anhaltende Trockenheit nur leicht ab. In der ersten 3,6°C zu warmen September-halbzeit fiel mit 8,8 l/m² erst 9% des langjährigen Septemberniederschlages und die Sonne schien an 110 Stunden schon 64% des Septembersolls. Der gefühlt ewig anhaltende Sommer 2018 gab sich auch in der zweiten Septemberhalbzeit noch nicht geschlagen, denn nach den nur kurzzeitig tieferen Temperaturen wurde es Dank Hoch „Rodegang“ mit viel Sonnenschein von Tag zu Tag wieder wärmer. Das einzige was an den Herbst erinnerte waren vereinzelte morgendliche Nebelfelder. Am 18., 19. und 20. September verzeichneten wir sogar 3 weitere Hitzetage in Folge. Nach nochmals warmen 27,8°C stellte Tief „Helene“ am Abend des 21. mit kühlerer Meeresluft und 4,4 l/m² Regen die Weichen auf Herbst. Pünktlich zum astronomischen Herbstbeginn bekamen wir mit „Fabienne“ am Abend des 23. September den ersten diesjährigen Herbststurm. Im Gegensatz zu vielen Regionen war „Fabienne“ bei uns mit Böen um 60 km/h und 11,6 l/m² Regen gnädig und verursachte keine Schäden, aber die Kaltfront beendete endgültig die sommerliche Witterung. Die letzte Septemberwoche zeigte sich dann unter der Regie des kräftigen Hochs „Schorse“ ruhig, sehr sonnig und bis auf die letzte Septemberstunde mit 2,8 l/m² Regen trocken. Mit rund 10°C kühleren Tageswerten pendelten sich die Temperaturen nun auf die jahreszeitlich üblichen Werte ein. In den sternenklaren Nächten wurde es jedoch ordentlich kalt, so hatten wir am Morgen des 25. mit 3,8°C die tiefste Temperatur seit dem 11. April. Am 26. wurde bereits die normale Jahres-Sonnenscheindauer übertroffen und am 27. und 28. konnten wir bei herrlichem Altweibersommerwetter sogar noch den 17. und 18. Sommertag mit über 25°C des Monats genießen.

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    Viele Grüße Helmut
  • Drittwärmster September seit Aufzeichnungsbeginn

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    Hier noch das Diagramm zum Septemberwetter
  • Zweitsonnigster Oktober seit über 50 Jahre

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    Hallo liebe Wetterfreunde,

    hier der Oktoberrückblick von Schwörstadt:

    Der Oktober 2018 war wie bereits die 6 Vormonate deutlich zu warm, die ersten beiden Oktoberdekaden waren die wärmsten der letzten 50 Jahre. Erst durch einen massiven Wetterumschwung in den letzten Oktobertagen sank die Durchschnittstemperatur um gut 1°C. In dem 1,7°C zu warmen mittleren Herbstmonat fiel mit 52 l/m² nur gut die Hälfte des normalen Oktoberniederschlages und mit einem Sonnenscheinüberschuss von 60 Std. war es nach 2011 der zweitsonnigste Oktober der letzten 50 Jahre.

    Unter dem Einfluss der Tiefs „Inge“ und „Jessika“ starteten die ersten 3 Tage des mittleren Herbstmonats mit 10,2 l/m² Regen und Temperaturen die der Jahreszeit entsprachen. Nachdem wir Ende September schon einen sehr schönen Altweibersommer genießen konnten, kamen wir unter der Regie der umfangreichen Hochs „Ulf“ und „Viktor“ ab dem 4. Oktober mit viel Sonnenschein und angenehm warmen Temperaturen auch in den Genuss des „Goldenen Oktobers“. Oft handelt es sich wegen den morgendlichen Nebel- und Hochnebelfeldern um einen goldenen Oktober mit Abstrichen, doch dieses Jahr zeigte sich nach sternenklaren Nächten sofort die Sonne ohne jegliche Nebel- oder Hochnebelbeeinträchtigung. Nach 4 Sommertagen (ab 25°C) in Folge vom 12. bis zum 15. Oktober wurde der alte Sommertage-Jahresrekord vom Jahrhundert-Hitzejahr 2003 mit 112 Sommertagen um 3 Tage übertroffen. In der ersten 3,8°C zu warmen Oktoberhalbzeit fiel somit mit 10,2 l/m² erst 10% des normalen Oktoberniederschlages und die Sonne schien an 98 Stunden schon 86% des Oktobersolls. Auch die zweite Oktoberhalbzeit startete unter dem anhaltenden Einfluss von Hoch „Viktor“ weiterhin trocken, sehr sonnig und trotz leicht sinkenden Tagestemperaturen für die Jahreszeit deutlich zu warm. Ab dem 19. Oktober machte sich der Herbst auf, den nicht enden wollenden Sommer zu vertreiben. Nach zum Teil zähem Auflösen der morgendlichen Nebel- und Hochnebelfelder gingen die Tages-Höchsttemperaturen mit ruhigem und weiter niederschlagsfreiem Hochdruckwetter durch die verantwortlichen Hochs „Wolfgang“ und „Xerxes“ auf jahreszeitübliche Werte zurück. Nach 23,5 Tagen in Folge ohne jeglichen Niederschlag brachte uns das Tief „Uta“ am 27. und 28. neben polaren Luftmassen mit 31,4 l/m² den dringend benötigten Regen. Mit weiteren 10,4 l/m² sorgte dann Tief „Vaia“ bis zum Monatsende dafür, dass wenigstens 52% des durchschnittlichen Oktoberniederschlages erreicht wurde.

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    Viele Grüße Helmut
  • Zweitsonnigster Oktober seit über 50 Jahre

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    Hier noch das Diagramm zum zweitsonnigsten Schwörstädter Oktober seit über 50 Jahre.
  • Wetterstatistiken

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    Hallo liebe Wetterfreunde,

    hier noch der Rückblick auf den trockensten meteorologischen Herbst seit Aufzeichnungsbeginn 1966:

    Nicht nur der Sommer war ungewöhnlich warm, sonnenscheinreich und trocken, auch der Herbst pflegte diesen ungewöhnlich sehr milden, sonnenscheinreichen und trockenen Verlauf. Gegenüber der Norm von 1981 – 2010 war der 2°C zu warme meteorologische Herbst in unserer Region mit einem Niederschlagsdefizit von 175 l/m² der trockenste und mit einem Sonnenscheinüberschuss von 146,5 Stunden nach 2011 der zweitsonnigste Herbst seit Aufzeichnungsbeginn 1966. Laut Meteo Schweiz ist es landesweit der drittwärmste Herbst seit Beginn der Aufzeichnungen vor über 150 Jahren.

    Der erste Herbstmonat war der drittwärmste September seit Aufzeichnungsbeginn vor über 150 Jahren
    Dem Sommer war wohl nicht bewusst, dass wir schon September hatten, denn mit 18 Sommertagen (Norm 4,6 Tage), davon 5 Hitzetage (Norm 0 Tage) war der erste Herbstmonat gegenüber der Normwertperiode von 1981 bis 2010 2,9°C zu warm, 58:40 Std. zu sonnenscheinreich und 64,4 l/m² zu trocken. In unserer Region ist es nach 1947 und 2016 der drittwärmste September seit Aufzeichnungsbeginn vor über 150 Jahren.

    Der Oktober war wie seine 6 Vormonate deutlich zu warm
    Die ersten beiden Oktoberdekaden waren die wärmsten der letzten 50 Jahre. Erst durch einen massiven Wetterumschwung in den letzten Oktobertagen sank die Durchschnittstemperatur um gut 1°C. In dem 1,7°C zu warmen mittleren Herbstmonat fiel mit 52 l/m² nur gut die Hälfte des normalen Oktoberniederschlages und mit einem Sonnenscheinüberschuss von 60 Std. war es nach 2011 der zweitsonnigste Oktober der letzten 50 Jahre.

    Die erste Novemberhalbzeit war noch 4,1°C zu warm, erst in der zweiten Hälfte zeigte sich der November von seiner herbstlich kühlen Seite
    Der letzte Herbstmonat war 1,3°C zu warm, mit 29,4 l/m² fiel nicht einmal 1/3 des normalen November-Niederschlages und die Sonne schien 29 Stunden länger als im langjährigen Mittel.

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    Viele Grüße Helmut
  • Novemberrückblick 2018 von Schwörstadt

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    Hallo liebe Wetterfreunde,

    hier der Novemberrückblick 2018 von Schwörstadt:

    Mit einer positiven Temperaturabweichung von 1,3°C, einem Niederschlagsdefizit von 62,6 l/m² und 29 Stunden zu viel Sonnenschein reihte sich der November nahtlos in die im April begonnene Serie zu warmer, viel zu trockener und ungewöhnlich sonnenscheinreicher Monate ein.

    Der letzte Herbstmonat startete mit Hoch „Yogi“ bei einer Tages-Höchsttemperatur von 15,8°C sehr sonnig und einem abendlichen Gewitter mit 7,4 l/m² Regen. Unter der Regie von Hoch „Zouhier“ herrschte bei uns ab dem 2. November typisch ruhiges herbstliches Hochdruckwetter. Die immer schwächer werdende Sonne versuchte gegen den teils zähen Nebel und Hochnebel anzukämpfen, was ihr jedoch nicht immer gelang. In der Nacht vom 7. auf den 8. November wurde das ruhige und trockene Herbstwetter mit 3,2 l/m² Regen durch Tief „Yaparak“ unterbrochen. Nach wechselnd bewölkten, teilweise recht sonnigen und weiterhin sehr milden 3 Tagen gab es bis zum 13. mit Tief „Zarmina“ nochmals 7,2 l/m² Regen. Nach dem kurzzeitigen wechselhaften Intermezzo, dass das Regendefizit aber bei Weitem nicht ausgleichen konnte sorgte der „Martinisommer“ mit Hoch „Arnulf“ ab dem 14. wieder für ruhiges und etwas kühleres, aber für die Jahreszeit immer noch deutlich zu warmes Herbstwetter. Anstelle des dringend benötigten Regens standen wieder Nebel, Hochnebel und Sonnenschein im Angebot, wobei wir in Schwörstadt durch den Möhlin-Jet recht viel Sonne abbekamen. In der ersten 4,1°C zu warmen Novemberhalbzeit fiel mit 18 l/m² erst 20% des normalen November-Niederschlages und die Sonne schien an 58 Std. schon 93% des Novembersolls. Auch die 2. Novemberhälfte begann trocken und hochdruckbestimmt. Mit Hoch „Burckhard“ wurde es jedoch von Tag zu Tag kälter, so dass die Höchstwerte nach zum Teil zäher Auflösung der Hochnebeldecke am Tage nur noch deutlich im einstelligen Bereich lagen. Am 18. hatten wir mit –0,8°C den ersten Frosttag und am 19. nach einer Nachttemperatur von –1,8°C durch Tief „Dschuna“ bei Tagestemperaturen um den Gefrierpunkt den ersten Schneefall in diesem Herbst. Nach 0,4 l/m² Niederschlag in Form von leichtem Schneefall machte sich am 20. wieder das Hoch „Burckhard“ breit und sorgte mit für die Jahreszeit üblichen Temperaturen und Nachtfrösten für ruhiges zur Nebel- und Hochnebelbildung neigendes Hochruckwetter. Die Tiefs „Edeltraut“ und „Flora“ beendeten in der Nacht auf den 24. November mit 4,6 l/m² Regen die hochdruckbestimmte Wetterlage. Nach 6 Frosttagen in Folge war der 24. wieder frostfrei. Die letzten frostfreien Novembertage zeigten sich durch einen meist mit Hochnebel und Wolken bedeckten Himmel trüb mit leichten Regenschauern.

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    Viele Grüße Helmut
  • Re: Wetterstatistiken

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    Hier noch das Diagramm zum Novemberrückblick 2018 von Schwörstadt:
  • Rückblick auf den Schwörstädter Dezember 2018

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    Hallo liebe Wetterfreunde

    Hier der Dezemberrückblick von 79739 Schwörstadt:

    Nach monatelanger Blockade durch Hochdruckgebiete über Mitteleuropa und dadurch kaum Regen, stellte sich die Wetterlage im ersten Wintermonat zur Freude der Landwirte, Förster und Binnenschiffer grundlegend in eine meist niederschlagsreiche Westwetterlage um. Der gegenüber der Norm von 1981–2010 2,6°C zu warme und 10 Stunden zu sonnige Dezember brachte uns einen Niederschlagsüberschuss von 52,4 l/m².

    Ab dem 1. Dezember brachte uns Tief „Jadwiga“ den lang ersehnten und äußerst wichtigen Regen, bei Tages-Temperaturen um 14°C kamen statt Wintergefühlen jedoch eher Frühlingsgefühle auf. Am 2. und 3. fiel innerhalb 24 Stunden 11 l/m² mehr Regen als im gesamten vergangenen November und bis zum Morgen des 4. Dezember fiel mit 49,2 l/m² schon 46% des normalen Dezember-Niederschlages. Auch an den folgenden Tagen sorgten die Tiefs „Kerrin“, „Luna“ und Sturmtief „Marielou“ für regenreiches, für die Jahrezeit viel zu mildes und teils sehr windiges Wetter. Zweistellige Temperaturen, Regen und Wind vertrieben außerdem jedem Weihnachtsmarkt- und Winterfan die Laune. Die 1. Dezemberdekade war somit ohne Minustemperaturen 5,9°C zu warm, mit 92,6 l/m² fiel schon 86% des normalen Dezember-Niederschlages und die Sonne schien an 11 Std. 24% des Dezember-Solls. Am 11. drehte die Strömung auf nordöstliche Richtung, womit kältere Luftmassen zu uns gelangten, so hatten wir am Abend den ersten Frost in diesem Dezember. Durch die Hochs „Frido“ und „Gotthard“ blieb es jedoch bei einem teils durch Hochnebel bedeckten aber auch teils sehr sonnigen Himmel und Nachtfrösten bis zur Monatshalbzeit niederschlagsfrei. Der Temperaturüberschuss reduzierte sich nach dieser kühlen Phase bis zum Ende der ersten Dezemberhälfte auf 3,3°C und mit 25,5 Sonnenscheinstunden verzeichneten wir 58% des Dezembersolls. Am frühen Morgen des 16. Dezember sorgte Tief „Oswalde“ bei –1,5°C für Schneefall, der aber nach kurzer Dauer in gefrierenden Regen überging. Auf dem gefrorenen Boden bildete sich sofort eine Eisschicht, die für extreme Glätte sorgte. In der Folge stellte sich ein sehr wechselhafter Witterungsabschnitt ein, wobei sich zum vierten Advent mit der Zufuhr milder Meeresluft die Tiefausläufer mit viel Regen und Wind im Gepäck die Klinke in die Hand gaben. So musste der Weihnachtsmann auch dieses Jahr unter dem Einfluss des pünktlich eintreffenden „Weihnachtstauwetters“ mit Rollen unter den Schlittenkufen seine Geschenke verteilen. Ab dem ersten Weihnachtsfeiertag sorgte Hoch „Hugo“ wieder zunehmend für ruhiges und mit einer nordöstlichen Strömung deutlich kühleres Wetter. Trotz Temperaturen die der Jahreszeit entsprachen, zeigte sich die Landschaft wegen dem fehlenden Niederschlag zum Ärger aller Schneefans eher spätherbstlich anstatt winterlich. Bei diesem hochdruckbestimmten Wetter mit einem Wechsel aus Sonne und durch Hochnebel bedeckten Himmel blieb es bis zum Monats- und Jahresende.

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    Viele Grüße aus Schwörstadt und euch ein friedliches, gesundes und erfolgreiches neues Jahr 2019 mit natürlich stets interessantem Wetter
    Helmut
  • Rückblick auf den Schwörstädter Dezember 2018

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    Hier noch das Diagramm zum Schwörstädter Dezemberwetter 2018
  • Der Januar 2019 war der 10. zu warme Monat in Folge

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    Hallo liebe Wetterfreunde,

    Der gegenüber der Norm von 1981 bis 2010 9 Stunden zu sonnige und nur 0,6 l/m² zu trockene Januar war mit einem leichten Temperaturüberschuss von 0,3°C bereits der 10. zu warme Monat in Folge.

    Unter dem wechselnden Einfluss von Tief „Zeetje“ und Hoch „Angela“ startete das Jahr bei für die Jahreszeit ca. 1°C zu hohen Temperaturen mit einem Wechsel von Sonne, Wolken und Regen. Am 5. Januar brachte der erste Schneefall des Jahres eine ca. 1 cm hohe Schneedecke, die jedoch bei Plustemperaturen bis zum Abend wieder taute. In der Folge verabschiedete sich Hoch „Angela“ und die Tiefs „Andre“, „Benjamin“ und Christoph“ sorgten mit einer schwankenden Schneefallgrenze für trübes Schauerwetter. Am 12. war Tief „Donald“ mit 2 cm Neuschnee für die bisher höchste Schneedecke in diesem Herbst / Winter verantwortlich, die jedoch mit der Zufuhr wärmerer Luftmassen auch wieder bis zum Abend taute. Bei dem nachfolgenden Regen durch Tief „Florenz“ fiel vom Abend des 12. Januars bis zum Morgen des 14. Januars innerhalb 36 Stunden mit 51 l/m² 61% des langjährigen gesamten Januar-Niederschlages. In der ersten 1°C zu warmen und niederschlagsreichen Januarhalbzeit fiel somit mit 68,6 l/m² schon 82% des Januarsolls und die Sonne schien an 15,5 Std. erst 28% des normalen Januar-Sonnenscheins. Unter Zwischenhocheinfluss begann die zweite Januarhälfte recht sonnig. Nachdem Tief „Hinne“ mit Regen- und Schneeschauern nochmals für 1,8 l/m² Niederschlag sorgte, war ab dem 18. Januar das Hoch „Brigida“ mit maritimer Polarluft wetterbestimmend. Während die erste Winterhälfte noch deutlich zu warm ausgefallen war, erwartete uns jetzt mit einem Sonne- Wolkenmix mit einzelnen Schneeflocken ruhiges, aber recht kaltes Winterwetter. Am Morgen des 21. Januar verhinderte Hochnebel jedoch die Sicht auf den Blutmond und mit einer Tages-Höchsttemperatur von –0,1°C verzeichneten wir den ersten Eistag (Dauerfrost) in diesem Winter. Mit –5,4°C erreichten wir am 25. die kälteste Temperatur in diesem Januar. Das Tief „Laszlo" beendete am 26. den ruhigen und kalten Witterungsabschnitt. Durch die von Westen einströmende milde Meeresluft gingen die Schneeschauer in Regen über und am 27. registrierten wir mit 9,0°C die höchste Temperatur des Monats. Mit dem auf „Laszlo“ folgendem Tief „Martin“ kam die Luft ab dem 28. Januar zunehmend aus Nord, wodurch bei langsam sinkenden Temperaturen die Schauer wieder in Form von Schnee fielen. Unter dem weiteren Einfluss von Tief „Oskar“ blieb uns dieses wechselhaft nasskalte Winterwetter mit einer schwankenden Schneefallgrenze bis zum Monatsende erhalten, wobei wir am letzten Januartag mit 3 cm die höchste Schneehöhe des Monats maßen.

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    Viele Grüße Helmut
  • Der Januar 2019 war der 10. zu warme Monat in Folge

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    Hier noch das Diagramm zum Schwörstädter Januarwetter 2019
  • Sonnenscheinreichster Februar seit Messbeginn

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    Hallo liebe Wetterfreunde

    Hier der Rückblick auf den Schwörstädter Februar 2019:

    Noch nie seit Aufzeichnungsbeginn 1966 war ein Februar so sonnig und nur 1975 mit 7,3 l/m² und 1982 mit 16,8 l/m² gab es in einem Februar noch weniger Niederschlag. In dem 2,9°C zu warmen letzten Wintermonat fiel mit 27 l/m² nur 37% des normalen Februar-Niederschlages und mit 184,5 Sonnenstunden schien die Sonne über das doppelte (220%) des Februarsolls.

    Tief „Pirmin“ brachte uns mit 8 l/m² Niederschlag einen trüben und nasskalten Start in den letzten Wintermonat. Doch bereits ab dem 2. Februar (Maria Lichtmess) war Tief „Pirmin" Geschichte und Hoch „Chloe" übernahm mit viel Sonnenschein und Nachtfrösten die Wetterregie. Im Laufe des 7. verlagerte sich „Chloe“ Richtung Osten und somit hatten in rascher Folge die Tiefs „Rainer“, „Stefan“ und „Uwe“ mit wechselhaftem und teils sehr windigem Schauder-Wetter den freien Platz eingenommen. Steigende Temperaturen sorgten jedoch für einen leichten Frühlingshauch, so stieg die Temperatur am 9. Februar mit 12,6°C zum ersten Mal in diesem Jahr in den zweistelligen Bereich an. Nur 1 Tag später verzeichneten wir an der Station Hauptstrasse unter dem Einfluss von Sturmtief „Uwe“, das mit Böen bis 80 km/h über das Land fegte frühlingshafte15,3°C, bevor am Abend die Temperatur bei einem kurzen Gewitter auf winterliche 2,8°C sank. Nach diesem turbulenten Wetterabschnitt ging es ab dem 11. Dank Hoch „Dorit“ mit dem Luftdruck steil bergauf. Unter dem stabilen Hochdruckeinfluss mit einer sehr haltbaren Omegalage galt die Devise: mit viel Sonnenschein tagsüber frühlingshaft mild und in den sternenklaren Nächten winterlich kalt. Bei Kaiserwetter wurde am 1. Faißen, der dieses Jahr auf den Valentinstag 14. Februar fiel, die Schwörstädter Fasnacht mit milden Temperaturen und strahlendem Sonnenschein eröffnet. In der ersten 0,7°C zu warmen Februarhalbzeit schien die Sonne an 71,5 Stunden schon 85% der normalen gesamten Februar-Sonnenscheinzeit und mit 27 l/m² fiel erst 37% des Februar-Niederschlagsolls. Auch zum Start in die zweite Februarhälfte sorgte Hoch „Dorit“ für sehr sonniges und mildes Vorfrühlingswetter. So wurde bereits am 17. die langjährige Februar-Sonnenscheindauer um über 6 Stunden übertroffen. Am 20. verlagerte sich das Frühlingshoch „Dorit“ Richtung Osten, aber der schwache Einfluss von Tief „Werner“ sorgte bei etwas kühleren Temperaturen nur für leichte Schleierwolken. Nach diesem kleinen Schönheitsfehler stand Hoch „Erika“ schon in den Startlöchern und sorgte wieder für sehr sonniges und frühlingshaft mildes Wetter. Nachdem Hoch „Erika“ schwächelte, sorgte Tief „Xaver“ am 22. für viele Wolken. Aber bereits am 23. nahm Hoch „Frauke“ das Zepter in die Hand und brachte uns bis zum Monatsende mit trockener östlicher Festlandsluft den strahlenden Sonnenschein mit steigenden Temperaturen zurück. Somit hatten wir am 27. mit 20,2°C den ersten warmen Tag (ab 20°C) und am 28. mit 21,0°C die höchste Februartemperatur seit Beginn der Aufzeichnungen 1997.

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    Viele Grüße Helmut
  • Sonnenscheinreichster Februar seit Messbeginn

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    Hier noch das Diagramm zum sonnenscheinreichsten Schwörstädter Februar seit Messbeginn
  • Noch nie war ein meteorologischer Winter so sonnig

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    Hallo liebe Wetterfreunde

    Hier der Rückblick auf den meteorologische Winter 2018 / 2019 von Schwörstadt:

    Wie schon in den in den Jahren zuvor tauchten im November bis Dezemberbeginn 2018 in einigen Medien die ersten Winterprognosen auf. Aber noch nie wurde ein durchschnittlicher normaler Winter angekündigt, nein, als Aufreißer wird natürlich stets vor einem Schnee-, Eis- oder gar einem Jahrhundertwinter gewarnt. An dieser Stelle sei nochmals klar gesagt: Es kann kein Mensch und kein Computer das Wetter Monate im Voraus berechnen und erst recht nicht im Herbst den Verlauf des Winters.
    Wie auch bereits in den Vorjahren war das Gegenteil des vorhergesagten Jahrhundertwinters der Fall, denn alle 3 Wintermonate fielen zu warm und zu sonnig aus und somit war noch nie seit Aufzeichnungsbeginn 1966 ein meteorologischer Winter so sonnenscheinreich. „Wer rastet, der rostet“, dieser wahrhafte Spruch hatte diesen Winter für die arbeitslosen Schneeräumgeräte im Rheintal seine Berechtigung. Fiel dann einmal das seltene Weiß vom Himmel, war es praktisch immer sogenannter „Stundenschnee“, denn bis zum Abend war er meist komplett abgetaut. Gegenüber der Norm von 1981 bis 2010 machte die Sonne in dem 1,9°C zu warmen Winter 108 Überstunden und bedingt durch den 52,4 l/m² zu niederschlagsreichen Dezember lag der Niederschlag trotz des sehr trockenen Februar noch 4,8 l/m² über dem Soll.

    Im Dezember hatte die extreme Trockenheit endlich ein Ende

    Nach monatelanger Blockade durch Hochdruckgebiete über Mitteleuropa und dadurch kaum Regen, stellte sich die Wetterlage im ersten Wintermonat zur Freude der Landwirte, Förster und Binnenschiffer grundlegend in eine meist niederschlagsreiche Westwetterlage um. Der gegenüber der Norm von 1981–2010 2,6°C zu warme und 10 Stunden zu sonnige Dezember brachte uns einen Niederschlagsüberschuss von 52,4 l/m².

    Ein Januar ohne extreme Abweichungen, aber weiterhin sehr schneearm

    Der gegenüber der Norm von 1981 bis 2010 9 Stunden zu sonnige und nur 0,6 l/m² zu trockene Januar war mit einem leichten Temperaturüberschuss von 0,3°C bereits der 10. zu warme Monat in Folge.

    Noch nie seit 1966 war ein Februar so sonnig und nur 1975 und 1982 gab es noch weniger Niederschlag
    In dem 2,9°C zu warmen letzten Wintermonat fiel mit 27 l/m² nur 37% des langjährigen Februar-Niederschlages und die Sonne zeigte sich an 184,5 Stunden über das doppelte (220%) des Februarsolls.

    mehr unter http://www.wetter-schwoerstadt.de

    Viele Grüße Helmut
  • Der 12. zu warme Monat in Folge

    Von leoloewe · melden

    Hallo liebe Wetterfreunde

    Rückblick auf den 12. zu warmen Monat in Folge von Schwörstadt:

    Der März ist bereits der 12. zu warme Monat in Folge. Mit einer feuchten 1. Halbzeit und einer sehr trockenen 2. Monatshälfte war der erste 2,4°C zu warme Frühlingsmonat 6,2 l/m² zu trocken und 43:20 Stunden zu sonnig.

    Pünktlich zum meteorologischen Frühlingsanfang verabschiedete sich das Frühlingshoch „Frauke“ und nach 17 niederschlagsfreien Tagen in Folge brachte Tief „Alexander“ 13,8 l/m² des dringend benötigten Regens. Auf recht freundliches Wetter am Fasnachtssonntag blies den Narren durch Sturmtief „Bennet“ am Rosenmontag und zum Teil auch noch am Fasnachtsdienstag bei leichten Regenschauern der Wind mit Böen bis 76 km/h um die Ohren. Nach einer Wetterberuhigung am Aschermittwoch sorgten in schneller Folge die Sturmtiefs „Cornelius“, „Dragi“ und „Eberhard“ mit einer ausgeprägten Westwetterlage für sehr windiges Aprilwetter. Nachdem am 9. die Grünland-temperatur erreicht wurde gingen durch die eingeflossene Polarluft am 11. März begleitet von starken Graupel- und Schneeschauern die Temperaturen deutlich zurück. Auf „Eberhard“ folgten die Tiefs „Franz“, „Gebhard“, „Heinz“ und versorgten uns weiterhin bis zur Monatshalbzeit mit sehr wechselhaftem und windigem Wetter. In der ersten 2,3°C zu warmen Märzhalbzeit fiel mit 76,6 l/m² schon 89% des normalen März-Niederschlages und die Sonne zeigte sich an 42,5 Std. nur 32% des Märzsolls. Nachdem die zweite Märzhälfte bei viel Sonnenschein mit 17,3°C der bisher höchsten Temperatur des Monats startete, brachte das letzte Wintertief „Igor“ bis zum 19. nochmals 3,2 l/m² Regen. Pünktlich zum kalendarischen Frühlingsanfang am 20. März übernahm dann das erste Frühlingshoch „Hannelore“ die Regentschaft. Bis zum 24. sorgte „Hannelore“ in den klaren Nächten für winterliche Temperaturen und tagsüber bei strahlendem Sonnenschein für Frühlingstemperaturen. Ab dem 25. waren die Tiefs „Karsten“ und „Louie“ mit Ihrer eingeflossenen kühleren Meeresluft und einem Wechsel zwischen dichterer Bewölkung und Sonnenschein für ca. 8°C kühlere Tagestemperaturen verantwortlich, für Niederschläge hatten diese Tiefs jedoch zu wenig Dampf im Kessel. Ab dem 29. März brachte uns das Hoch „Irmelin“ für den Rest des 1. Frühlingsmonats das sehr sonnige und milde Frühlingswetter zurück. Mit dieser eingeflossenen milden Luft verzeichneten wir am 31. März mit 22,1°C die bisher höchste Temperatur des Monats und Jahres.

    Mehr unter www.wetter-schwoerstadt.de

    Viele Grüße Helmut
  • Der 12. zu warme Monat in Folge

    Von leoloewe · melden

    Hier noch das Diagramm zum 12. zu warmen Schwörstädter Monat in Folge
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