SWR3 - Die Wettermelder

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Wetterstatistiken

  • Rückblick auf einen goldenen Oktober

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    Hier noch das Diagramm zum goldenen Oktober 2017
  • Rückblick auf den November von Schwörstadt als bisher nassesten Monat des Jahres

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    Hallo zusammen,

    Trotz deutlich über dem doppelten normalen November-Niederschlag war der letzte Herbstmonat zu sonnig und zu warm. Mit 200,8 l/m² war der gegenüber der Norm von 1981 bis 2010 0,4°C zu warme November 108,8 l/m zu niederschlagsreich und die Sonne machte 9,5 Überstunden.

    Mit den Hochs „Vera“ und „Wiete“ begann der November wie der Oktober aufgehört hatte mit viel Sonnenschein und noch höheren Temperaturen. Nach diesem spätsommerlichen Wetterabschnitt waren die ersten 4 trockenen Novembertage 5°C zu warm und die Sonne schien schon 41% der normalen November-Sonnenscheindauer. Mit Tief „Jürgen“ stand uns am 5. ein radikaler Wechsel zu feuchtem, kühlem, stark bewölktem und trüben Wetter bevor. Bis zum 11. fiel mit Unterstützung von Tief „Karl“ ohne 1 Minute Sonnenschein und bei Höchsttemperaturen von 6-7°C 37,8 l/m² Regen. Die Tiefs „Lemmy“ und „Michael“ bescherten uns vom 11. bis zum 13. November mit 89,2 l/m² Regen fast den normalen gesamten Novemberniederschlag innerhalb nur 46 Stunden. Nach 8 Tagen in Folge ohne 1 Minute Sonnenschein sorgte Hoch „Yaprak“ ab dem 13. für sonniges Herbstwetter mit Nachtfrösten. Trotz über 1 Woche ohne Sonnenschein verzeichneten wir in der ersten 1,2°C zu warmen Novemberhalbzeit mit 42 Sonnenstunden schon 69% des Novembersolls und 128,8 l/m² Regen bedeuteten 140% des normalen November-Niederschlages. Auch zu Beginn der zweiten Novemberhälfte hielt das ruhige Herbstwetter mit Nachtfrösten und zum Teil zähen Nebel- und Hochnebelfeldern an. Immer wieder Sonntags, nein, es betraf nicht die Sonntagsvormittagssendung aus dem Europa Park und auch nicht den alten Hit von Cindy und Bert. Nein, es war in unserer Region der 5.Sonntag in Folge mit Schmuddelwetter. Tief „Peter“ brachte uns am Sonntag 19. November mit einer 2 cm hohen Schneedecke den ersten Wintereinbruch in diesem Herbst. Dieses erste Winterintermezzo war jedoch von kurzer Dauer, bis zum Nachmittag war die weiße Pracht weggetaut und ab dem 20. wurde die polare Kaltluft mit Hoch „Zoe“ allmählich durch subtropische Warmluft ersetzt. In der Nacht auf den 25. November erreichte uns Tief „Reinhard“, wodurch bei zum Teil kräftigem Dauerregen innerhalb 24 Stunden 34,2 l/m² Regen fiel. Nachdem in den vergangenen Tagen der etwas verspätete Martinisommer ein kurzes Stelldichein gab, stellte sich die Witterung am 26. mit Tief „Torsten“ wieder grundlegend um. Wechselhaft, teils windig und nasskalt waren dann die Schlagworte für die restlichen Novembertage, wobei der Niederschlag am letzten Novembertag ausschließlich in Form von Schnee fiel.

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    Viele Grüße Helmut
  • Rückblick auf den November von Schwörstadt als bisher nassesten Monat des Jahres

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    Hier noch das Novemberdiagramm
  • der meteorologische Herbst 2017 von Schwörstadt

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    Hallo zusammen,

    hier noch der Rückblick auf den meteorologischen Herbst 2017 von Schwörstadt:

    Der meteorologische Herbst 2017 war in Schwörstadt gegenüber der Norm von 1981 bis 2010 mit einer Durchschnittstemperatur von 10,1°C 0,3°C zu warm, die Sonne machte 48 Überstunden und trotz den zu trockenen Monaten September und Oktober gab es bedingt durch den Novemberniederschlag von 200,8 l/m² einen Niederschlagsüberschuss von 46,6 l/m².

    Der erste Herbstmonat war der zweite zu kalte Monat in diesem Jahr

    Nach 7 zu warmen Monaten in Folge war der September im Gegensatz zum Vorjahr nach dem Januar der 2. zu kalte Monat in diesem Jahr. War der September 2016 noch von großer Hitze geprägt, blieb der 20,2 l/m² zu trockene und 7:05 Stunden zu sonnenscheinarme erste diesjährige Herbstmonat mit einer Durchschnittstemperatur von 13,82°C 0,7°C unter der Norm von 1981-2010.

    Der „Goldene Oktober“ verwöhnte uns mit viel Sonne und überdurchschnittlichen Temperaturen
    Nachdem wir dieses Jahr auf den „Altweibersommer“ verzichten mussten, bekamen wir dafür einen „Goldenen Oktober“. Gegenüber der Norm von 1981 bis 2010 war der mittlere Herbstmonat 1,3°C zu warm, 42 l/m² zu trocken und die Sonne zeigte sich 45:40 Stunden über dem langjährigen Oktobermittel.

    Der November startete spätsommerlich und endete winterlich
    Trotz deutlich über dem doppelten normalen November-Niederschlag war der letzte Herbstmonat zu sonnig und zu warm. Der gegenüber der Norm von 1981 bis 2010 0,4°C zu warme November war 9,5 Stunden zu sonnig und brachte uns einen Niederschlagsüberschuss von 108,8 l/m.

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    Viele Grüße Helmut
  • Rückblick auf den Schwörstädter Dezember 2017

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    Hallo liebe Wettermelderfreunde:

    Nach einem winterlichenStart und einem turbulenten zu warmen Ende war der erste Wintermonat gegenüber der Norm von 1981 bis 2010 0,5°C zu warm, 5,8 l/m² zu niederschlagsreich und die Sonne machte 4,5 Überstunden.

    Mit Tief „Torsten“ begann der Dezember wie es sich für einen Wintermonat gehört mit Schnee und Frost. „Danke Anke“, das umfangreiche Hochdruckgebiet „Anke“ brachte uns ab dem 2. Dezember mit einer nördlichen bis nordwestlichen Strömung Meeresluft polaren Ursprungs, was zum Erliegen der Schauertätigkeit führte. Winterliche Hochdrucklagen führen nicht zwingend zu schönem aber wenigstens zu niederschlagsfreiem Wetter. So zeigte sich die Sonne überhaupt nicht, oder erst nach zähem Auflösen der Hochnebeldecke, aus der sogar am 4. etwas Schneegriesel fiel. Nach 4 Frosttagen in Folge wurde unser Wetter ab dem 5. zunehmend von milderer Atlantikluft geprägt. Begleitet von Blitz und Donner sowie lebhaften Winden strömte mit dem Durchzug der Kaltfront von Tief „Walter" am 8. wieder Polarluft ein, wobei die Niederschläge bis zum Abend wieder in Schnee übergingen. Nach einem Schneegestöber bei Temperaturen um minus 3°C am Morgen des 10. Dezember setzte zum Nachmittag hin durch die Warmfront von Tief „Xantos“ gefrierender Regen ein, was oft zu Glatteis führte. Bis zum 12. Dezember fiel dann bei positiven Temperaturen 34,4 l/m² Regen. Auch die folgenden Tage blieb es durch die Tiefs „Yves“ und „Zubin“ mit einer schwankenden Schneefallgrenze meteorologisch gesehen sehr abwechslungsreich. Die erste Dezemberhälfte war somit 0,5°C zu kalt, mit 82,2 l/m² fiel schon 76% des normalen Dezemberniederschlages und die Sonne schien an 29 Stunden schon 66% des Dezembersolls. Das Wetter zeigte sich auch zu Beginn der zweiten Dezemberhalbzeit weiterhin von seiner launischen Seite und lies sich als unbeständiges Schauerwetter zusammenfassen. Tief „Andreas“ bescherte uns am 18. mit 5 cm die bisher höchste Schneedecke in diesem Winter. Bereits nach 2 Tagen war der Schnee des kurzen Winterintermezzos aber bereits wieder getaut. Ab dem 20. Dezember führte Tief „Bob“ mit einer nordwestlichen Strömung mildere Luftmassen zu uns. Die Tiefs „Charly“ und „Diethelm“, sowie das Hoch „Carina“ waren für das diesjährige Weihnachtstauwetter mit vielen Wolken, zeitweiligem Regen und 8,5°C am 2. Weihnachtsfeiertag verantwortlich. Die Pünktlichkeit des Weihnachts-Tauwetters war wieder einmal bemerkenswert, wobei, es gab ja nichts mehr zum Tauen. Mit einer Temperatur-Achterbahnfahrt, Schnee, Regen und durch die großen Luftdruckgegensätze starkem Wind und Sturm zog Petrus bis zum Jahresende nochmals sämtliche Wetterregister und sorgte für wechselhaftes, turbulentes Schmuddelwetter. In der Nacht auf den 31.sank die Temperatur nicht unter 11,4°C was die höchste Minimum-Temperatur seit Aufzeichnungsbeginn bedeutete und mit einer Tagestemperatur von 16,1°C verzeichneten wir die höchste Dezembertemperatur der letzten 50 Jahre, für die Schneeliebhaber war es ein trauriger Jahresabschluss.

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    Viele Grüße Helmut
  • Rückblick auf den Schwörstädter Dezember 2017

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    Hier noch das Dezember-Diagramm:
  • Noch nie war ein Januar so warm

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    Liebe Wetterfreunde,

    hier der Rückblick auf den Schwörstädter mittleren Wintermonat 2017:

    Statt Hochwinter ein „Winterfrühling“, laut Meteo Schweiz war es in der Schweiz der wärmste Januar seit Messbeginn 1865. Nur 1 Jahr nach dem kältesten Januar seit 30 Jahren kamen zum Vergleich zu 2017 in dem diesjährigen mit nur 3 Frosttagen (die wenigsten Januarfrosttage seit Aufzeichnungsbeginn) 8°C wärmeren mittleren Wintermonat schon Frühlingsgefühle auf. Gegenüber der Norm von 1981 bis 2010 war der 2 Stunden zu sonnenscheinreiche, 4,7°C zu warme Januar in unserer Region der wärmste und mit 183,4 l/m² (Norm 84 l/m²) nach 1982 (186,7 l/m²) der zweitniederschlagsreichste Januar seit Aufzeichnungsbeginn 1966.

    Das neue Jahr startete wie das alte aufgehört hatte, fast konnte man sagen Petrus präsentiert uns alten Wein in neuen Schläuchen, waren es doch erneut Regen, Sturm und viel zu hohe Temperaturen die uns in den ersten Tagen von 2018 begleiteten. Orkantief „Burglind“ als erster Sturm des Jahres und stärkster der letzten Jahre sorgte am 3. Januar mit umgestürzten Bäumen, abgedeckten Dächern und Stromausfällen für viel Arbeit bei den Einsatzkräften. In den ersten 5 Januartagen fiel mit 62,8 l/m² schon ¾ des normalen Januarniederschlages. Nach dem Regen der vergangenen Tage zeigte sich die Sonne ab dem Dreikönigstag 6. Januar dank der Hochs „Adam“ und „Borchert“ bei trockenem, für die Jahreszeit deutlich zu milden Temperaturen bis zum 15. Januar wieder recht häufig. In der Nacht auf den 14. gab es den ersten Frost in diesem Jahr. Seit Aufzeichnungsbeginn mussten wir nur 2007 (16.Januar) länger auf den ersten Frost des Jahres warten. In der ersten 4,4°C zu warmen Januarhalbzeit schaffte es der Winter nicht Fuß zu fassen, 32 Sonnenscheinstunden bedeuteten 58% des Januarsolls und mit 62,8 l/m² fiel schon 76% des langjährigen Januarniederschlages. Im krassen Gegensatz zu den ruhigen, niederschlags-freien vergangenen Tagen startete die zweite Januarhalbzeit mit Regen, Schnee, Graupel und Sturm sehr dynamisch, so wurde bereits am 17. mit Sturmtief „Evi“ der langjährige Januarniederschlag übertroffen. Da wir uns am 18. zum Glück am Südrand des Sturmtiefs „Friederike“ befanden, gab es im Gegensatz zur Mitte und dem Norden Deutschlands, wo beim heftigsten Sturm der letzten 10 Jahre Menschen ums Leben kamen und große Schäden entstanden in unserer Region keine Schäden. Bei weiter andauerndem sehr niederschlagsintensivem Schauerwetter fiel bis zum 23. Januar mit 175 l/m² schon über das Doppelte des normalen Januarniederschlages. Am 24. floss von Südwesten her sehr milde Luft subtropischen Ursprungs zu uns, wodurch die Temperatur am 25. auf vorfrühlingshafte 13,6°C anstieg. Die Tiefs „Helene“ und „Imke“ brachten Schwörstadt am 26. und 27. nochmals 3,4 l/m² Regen, wobei uns mit einer Südwestströmung weiterhin milde Meeresluft erreichte. Mit diesem mild-trüben „Winterfrühling“ war auch weiterhin bis zum Monatsende kein richtiger Winter nicht in Sicht.

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    Viele Grüße Helmut
  • Noch nie war ein Januar so warm

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    Hier noch das Diagramm zum wärmsten Januar seit Aufzeichnungsbeginn
  • Rückblick auf den meteorologischen Winter 2017 / 2018 von Schwörstadt

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    Hallo liebe Wetterfreunde.

    Der meteorologische Winter 2017 / 2018:

    Die im Herbst begonnene westliche Strömung mit meist milder und feuchter Luft sorgte für einen warmen Dezember und einen rekordwarmen und sehr niederschlagsreichen Januar. Erst der Februar als letzter meteorologischer Wintermonat brachte winterliche Temperaturen. Zusammengefasst war der 1,2°C zu warme meteorologische Winter 2017/2018 bedingt durch den sehr niederschlagsreichen Januar 102 l/m² zu nass, aber auch viel zu schneearm. Mit 177,5 Stunden Sonnenschein lagen wir nur 5,5 Stunden unter dem langjährigen Mittel.

    Der Dezember hatte einen winterlichen Start und ein frühlingshaftes turbulentes Ende:
    Nach einem winterlichen Start und einem turbulenten zu warmen Ende war der erste Wintermonat gegenüber der Norm von 1981 bis 2010 0,5°C zu warm, 5,8 l/m² zu niederschlagsreich und die Sonne machte 4,5 Überstunden.

    Der wärmste Januar seit Aufzeichnungsbeginn vor über 150 Jahren:
    Statt Hochwinter ein „Winterfrühling“, laut Meteo Schweiz war es in der Schweiz der wärmste Januar seit Messbeginn 1865. Nur 1 Jahr nach dem kältesten Januar seit 30 Jahren kamen zum Vergleich zu 2017 in dem diesjährigen mit nur 3 Frosttagen (die wenigsten Januarfrosttage seit Aufzeichnungsbeginn) 8°C wärmeren mittleren Wintermonat schon Frühlingsgefühle auf. Gegenüber der Norm von 1981 bis 2010 war der 2 Stunden zu sonnenscheinreiche, 4,7°C zu warme Januar in unserer Region der wärmste und mit 183,4 l/m² (Norm 84 l/m²) nach 1982 (186,7 l/m²) der zweitniederschlagsreichste Januar seit Aufzeichnungsbeginn 1966.

    Der Februar wurde als einziger Wintermonat seinem Namen gerecht:
    Der 1,7°C zu kühle letzte Wintermonat war mit 70,6 l/m² Niederschlag nur 3,4 l/m² zu trocken und die Sonne zeigte sich an 72 Stunden 86% des Februarsolls.

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    Viele Grüße Helmut
  • Rückblick aud den Februar 2018 von Schwörstadt

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    Hallo liebe Wetterfreunde,

    hier noch der Rückblick auf den Schwörstädter Februar 2018:

    Ist's zu Lichtmess (2. Februar) mild und rein, wird's ein langer Winter sein. Nun am 2. war es weder mild noch rein, aber trotzdem war der diesjährige Februar der absolut kälteste Wintermonat. Der 1,7°C zu kalte letzte Wintermonat wurde im Gegensatz zu den ersten beiden Wintermonaten seinem Namen gerecht. Mit 70,6 l/m² Niederschlag war er nur 3,4 l/m² zu trocken und die Sonne zeigte sich an 72 Stunden 86% des Februarsolls.

    Pünktlich zum Start in den letzten Wintermonat stellte sich die Wetterlage komplett um. Während sich das Wetter im Januar und teilweise auch schon im Dezember mit einer westlichen Strömung wiederholt sehr mild, stürmisch und nass zeigte, lagen die Temperaturen jetzt mit Nachtfrösten im winterlichen Bereich. Mit Tief „Kari° bekamen wir am 1. Februar mit Regen-, Schnee- und Graupelschauern noch 12,8 l/m² Niederschlag, bevor ab dem 2. maritime Kaltluft und ab dem 4. mit Hoch „Dino“ kontinentale Polarluft für ruhiges Wetter mit Hochnebel aber auch großen Sonnenscheinanteilen sorgte. Die Tageshöchsttemperaturen lagen meist 1-5°C über dem Gefrierpunkt und nachts sank das Quecksilber in den leichten Frostbereich. Eine richtige Winterstimmung kam jedoch nicht auf, denn durch die trockene Festlandluft fehlte weiterhin der Schnee. Unter dem Einfluss von Tief „Martina“ schneite es am 8. leicht aus der Hochnebeldecke, so dass die Landschaft leicht überzuckert wurde. Bereits am Nachmittag war jedoch von der Überzuckerung nichts mehr zu sehen. Bei Temperaturen die der Jahreszeit entsprachen setzte sich durch die Tiefs „Nathalie“, „Ondra“ und „Philine“ das meist trübe Wetter mit gelegentlichen Schnee- und Graupelschauern auch über das Fasnachtswochenende bis einschließlich Rosenmontag fort. Am Fasnachtsdienstag und Ascher-mittwoch sorgte dann Hoch „Dino“ für viel Sonnenschein, wobei wir am Fasnachtsdienstagmorgen nach einer sternenklaren Nacht mit –5,7°C die bisher tiefste Temperatur des Winters hatten. Die erste Februarhalbzeit war somit 1°C zu kalt. Mit Tief „Renate“ fiel zum Start in die 2 Februarhälfte am Morgen des 15. Februar innerhalb 1 Stunde 4 cm Schnee, allerdings ging dieser bereits im Laufe des Vormittages in Regen über. Mit Unterstützung von Tief „Sabine“ fiel bei frostfreien Verhältnissen bis zum 18. innerhalb nur 3 Tagen mit 48,8 l/m² nochmals fast 2/3 des normalen gesamten Februarniederschlages. „Enric“, „Fritz“ und „Gerd“ - Namen, die zu Hochdruckgebieten gehörten, die sich ab dem 19. zu einem umfangreichen Hochdruckkomplex vereinigten und uns ruhiges, trockenes und hochnebelbestimmtes Winterwetter mit leichten Nachtfrösten bescherten. Als viele schon nicht mehr mit dem Winter gerechnet hatten wurden leichte Erinnerungen an den rekordkalten Februar 2012 wach. Kurz vor dem meteorologischen Frühlingsbeginn am 1. März lief der Winter noch einmal zur Hochform auf, denn ein Ausbruch arktischer Kaltluft bescherte uns die kälteste Zeit in diesem Winter. Mit dem Eintreffen eisiger Festlandsluft aus Sibirien fielen die Temperaturen ab dem 22. in den Keller. So hatten wir am 22. mit einer Tageshöchsttemperatur von minus 0,1°C den ersten Eistag (Dauerfrost) in diesem Winter. Unter dem Einfluss von Hoch „Hartmut“ hielt der Spätwinter mit Tagestemperaturen um den Gefrierpunkt, Dauerfrost, viel Sonnenschein und mäßigen bis strengen Nachtfrösten bis zum Monatsende an. Die letzten sehr sonnigen 3 Februartage waren allesamt Eistage. Am 27. stieg die Tageshöchsttemperatur nicht über minus 3,7°C und einen Tag vor Beginn des meteorologischen Frühlings hatten wir am 28. Februar mit minus 11,8°C die tiefste Temperatur des Winters.

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    Viele Grüße Helmut
  • Rückblick aud den Februar 2018 von Schwörstadt

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    Hier noch das Diagramm zum Februar 2018 von Schwörstadt:
  • Der März 2018, Spätwinter statt Frühling

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    Hallo zusammen,

    Der März zeigt sich ja aus meteorologischer Sicht als Frühlingsmonat und Wintermonat zugleich. Kaltlufteinbrüche mit Schneefällen sind im 1. Frühlingsmonat an der Tagesordnung, deswegen zählt der „Märzwinter" auch zu den meteorologischen Singularitäten. Im diesjährigen 1°C zu kalten, 22 Std. zu sonnenscheinarmen und 17,2 l/m² zu trockenen März trifft jedoch die Aussage Spätwinter statt Frühling zu.

    Noch nie seit Aufzeichnungsbeginn 1997 hatten wir so einen kalten Start in den meteorologischen Frühling. Die ersten beiden Märztage waren allesamt Eistage mit Dauerfrost, wobei der 1. mit einer Durchschnittstemperatur von minus 3,9°C der kälteste Märztag seit Aufzeichnungsbeginn war. Mit einer Pulverschneedecke von 6 cm hatten wir am 2. März eine Schneehöhe, die im gesamten meteorologischen Winter 2017/2018 nie erreicht wurde. Unter dem Einfluss von Hoch „Helmut“ kletterte die Tages-Höchsttemperatur am 3. mit plus 3°C erstmals seit 5 Tagen in den positiven Bereich. Niederschlagsfrei und mit viel Sonnenschein stiegen die Temperaturen täglich an, so dass wir am 5. März frühlingshafte 14,6°C verzeichneten. Die Tiefdruckgebiete „Ulrike“, „Verena", „Wiebke", „Xenia" und „Yuliya“ sorgten ab dem 7.März mit milder Meeresluft aus Südwesten für anhaltend wechselhaftes, meist mildes Wetter. Die erste meist tiefdruckbestimmte Märzhälfte war somit 0,8°C zu kalt, mit 37,4 l/m² fiel 44% des normalen Märzniederschlages und die Sonne zeigte sich an 52,5 Std. erst 39% des Märzsolls. Mit Tief „Zsuzsa“ startete die 2. Märzhalbzeit zunächst noch mild, bevor durch Tief „Annegret“ der Winter nochmals seine Fühler ausstreckte. Bei sinkenden Temperaturen ging am Abend des 17. der Regen in Schnee über und bis zum Morgen des 18. März bildete sich eine 4 cm hohe Schneedecke. Nachdem Tief „Brigitte“ noch für einige kurze Schneeschauer sorgte, kamen wir durch Hoch „Irenäus“ ab dem 20. mit einer Bisenströmung in den Genuss von kalter kontinentaler Festlandsluft, was wir in den wolkenarmen Nächten mit deutlichem Frost zu spüren bekamen. In so einer sternenklaren Nacht sank die Temperatur am Morgen des 22. März auf –5,0°C ab. Nach dem „Märzwinter" der vergangenen Tage mit Schneefällen und Nachtfrösten übernahm ab dem 23. ein Hochdruckgebiet namens „Jost" die Wetterregie. Am 28. griff das Frontensystem von Tief „Deirdre“ und nachfolgend das Tief „Elisabeth“ auf unsere Region über und bescherte uns bis zum Monatsende wechselhaftes Schauerwetter. „Wenn´s im März nochmals schneit, braucht der Spargel noch Zeit“, durch diese Gegebenheit mussten wir im Gegensatz zum letzten Jahr am Monatsende auf den heimischen Spargel verzichten.

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    Viele Grüße Helmut
  • Der zweitwärmste und zweittrockendste April seit Messbeginn

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    Hallo liebe Wetterfreunde

    Der April macht was er will und in diesem Jahr war ihm wohl nach Sommerwetter zu Mute. Gegenüber der Norm von 1981 bis 2010 war der nach 2007 zweitwärmste, zweittrockenste und 4,6°C zu warme mittlere Frühlingsmonat 73,2 l/m² zu trocken und 86 Stunden zu sonnig. Laut Meteo Schweiz war es in unserer Region nach 2007 der zweitwärmste April seit Aufzeichnungsbeginn 1864.

    Der April startete mit einem abwechslungsreichen Osterwochenende. Mit einer Tageshöchsttemperatur von nur 8,2°C fiel am Ostersonntag noch 2,8 l/m² Regen. Der niederschlagsfreie Ostermontag startete mit –0,8°C im Frostbereich, bevor wir am Dienstag, dem 3. April, nach einem Frühlings-Raketenstart mit 20,2°C den ersten „warmen Tag“ (ab 20°C) des Jahres und die höchste Temperatur seit dem 26. Oktober 2017 genießen konnten. Bei einer Föhnwetterlage sank am 4.die Temperatur um 13:10 Uhr nach dem Zusammenbruch des Föhns und dem Eintreffen der Schlechtwetterfront von Tief "HYPATIA" innerhalb von 30 Minuten von 21,4°C auf 13,2°C ab. Dem Druckabfall während der Föhnphase folgte ein rasanter Druckanstieg beim Eintreffen der Kaltfront. Innerhalb von nur 5 Minuten stieg der Luftdruck von 1.003 hPa. auf 1.006 hPa. an. Am 6. trocknete Hoch „Leo“ die feuchte Schauerluft ab und versorgte uns mit trocken-warmer Frühlingsluft aus dem Mittelmeerraum. Mit 25,3°C erreichten wir am 8. April den ersten Sommertag des Jahres und die höchste Temperatur seit dem 5. September 2017. Dieses herrliche Frühlingswetter blieb uns bis zum 10. erhalten. Nach 0,4 l/m² Nieselregen gelangte ab dem 11. unter dem Einfluss von Hoch „Martin“ und Tief „Joi“ mit einer süd- bis südwestlichen Höhenströmung mit milden Luftmassen auch Saharastaub in unsere Region. Damit verbunden waren neben längeren sonnigen Abschnitten auch immer wieder wolkige Verhältnisse. Die erste frühlingshafte und niederschlagsarme Aprilhalbzeit war 2,2°C zu warm, mit 10,8 l/m² fiel erst 12% des normalen Aprilniederschlages und die Sonne schien an 111 Stunden schon 64% des Aprilsolls. Nachdem die 2. Aprilhälfte mit 0,6 l/m² Regen (in Bad Säckingen waren es trockenheitsreduzierende 13,6 l/m²) und einer Tageshöchsttemperatur von „nur“ 18,9°C startete, brachte Hoch „Norbert“ ab dem 17. den Hochsommer im April. Mit strahlendem Sonnenschein von früh bis spät waren bis zum 23. alle Tage Sommertage, wobei wir am 21. und 22. mit 29,5°C die zweithöchste Apriltemperatur der letzten 50 Jahre verzeichneten. Die 0,6 l/m² Regen am 23. April waren buchstäblich ein Tropfen auf den heißen Stein und linderten die Apriltrockenheit in keinster Weise. Mit viel Sonnenschein und nur 1,6 l/m² Regen schaltete das Wetter an den folgenden 5 Tagen nach dem Sommer mitten im April temperaturtechnisch wieder in den Normalbetrieb um. Nach einem kurzen Gewitter mit 1,4 l/m² Regen konnten wir am Nachmittag des vorletzten Apriltages mit föhnunterstützten 27,3°C sogar den 7.Sommertag des Monats genießen. Der April verabschiedete sich neben viel Wind und Sonnenschein auch mit 2,4 l/m² Regen am frühen Morgen, die extreme Trockenheit wurde dadurch jedoch kaum merklich abgeschwächt.

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    Viele Grüße Helmut
  • Der zweitwärmste und zweittrockendste April seit Messbeginn

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    Hier noch das Diagramm zum zweitwärmsten und zweittrockendsten April seit Messbeginn.
  • Rückblick auf einen nicht immer wonnigen dafür aber gewitterträchtigen Mai 2018

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    Hallo liebe Wetterfreunde

    Hier der Schwörstädter Mairückblick:

    Laut Meteo Schweiz erlebten wir in unserer Region den fünftwärmsten Mai seit über 150 Jahren. In dem 2,2°C zu warmen letzten Frühlingsmonat gab es einen Niederschlagsüberschuss von 33 l/m² und die Sonne machte gegenüber dem langjährigen Mittel 11 Überstunden.
    "Ist der Mai recht heiß und trocken, kriegt der Bauer kleine Brocken; ist er aber feucht und kühl, gibt es Frucht und Futter viel." Was den Niederschlag betrifft müssten die Bauern nach dieser Bauernregel mit ihrer Ernte zufrieden sein, die Temperatur wiederspricht jedoch dieser Vorhersage.

    Der „Wonnemonat Mai“ begann unter dem Einfluss von Tief „Quitta“ mit vielen Wolken und 0,6 l/m² Regen ca. 8°C kälter als der April aufgehört hatte, somit brauchten die Maibummler neben langen Hosen und Jacken auch einen leichten Regenschutz. Bis zum 5. blieb der Region das wolkenreiche, recht windige und kühle Wetter mit 3,6 l/m² Regen erhalten. Hoch „Quinlan“ brachte Schwörstadt am 5. Mai mit 7,5 Stunden Sonnenschein und 25,8°C das Sommerwetter zurück. Nach 4 sehr sonnigen niederschlagsfreien Sommertagen mit über 25°C in Folge, was die extreme Trockenheit noch verschärfte und 2 l/m² Regen in der Nacht zum und am 9., beendete eine Kaltfront pünktlich am Himmelfahrts-Feiertag 10. Mai zum Ärger der Vatertagsbummler die seit April andauernde trocken-sommerliche Witterung. Ob Bittprozession, Feldumgang oder Wanderung, an diesem Feiertag waren bei einer Tages-Höchsttemperatur von 14,4°C und 20 l/m² Regen (3,2 l/m² mehr als im gesamten April) warme Kleidung und Regenschutz Pflicht. Hoch „Roland“ sorgte die folgenden 2 Tage mit viel Sonne und 27,1°C am 12. für Sommerwetter. Ausgleichende Gerechtigkeit? Nachdem sich schon die Maibummler und Vatertagswanderer mit kühl-feuchten Verhältnissen abfinden mussten, wurden auch die Mütter am Muttertag wettertechnisch nicht bevorteilt, denn eine Gewitterfront und Tief „Vadjma“ brachten gegenüber dem Vortag sonnenscheinlose 15°C kühlere Temperaturen. Mit zum Teil heftigen gewittrigen Schauern ging das kühle, sonnenscheinarme Wetter so weiter. Somit fiel in der ersten noch 0,5°C zu warmen Maihälfte mit 85,2 l/m² schon 57% des langjährigen Mai-Niederschlages und die Sonne zeigte sich an 85,5 Stunden erst 41% der Mainorm. Auch zum Start in die zweite Maihalbzeit änderte sich nichts an der niederschlagsintensiven, kühlen Witterung. Nach 5 sehr trüben, ca. 2,5°C zu kalten Tagen mit 61,4 l/m² Regen stieg die Temperatur unter dem Einfluss von Hoch „Sven“ am 18., pünktlich zum Pfingstwochenende mit 9:45 Std. Sonnenschein wieder über 20°C an. Bei Temperaturen von deutlich über 20°C waren die folgenden Tage mit Unterstützung der Hochs „Tews“ und „Uwe“ nach einem sonnigen Tagesstart und Quellwolken mit einzelnen gewittrigen Schauern am Nachmittag/Abend von sogenanntem Tagesgangwetter geprägt. Durch das Zusammenspiel von Tief „Wilma“ und Hoch „Vinicius“ blieb uns mit der Zufuhr schwülwarmer und energiereicher Luftmassen die sommerlich warme Wetterlage mit einzelnen Schauern und Gewittern bis zum Monatsende erhalten. Bei einem heftigen Gewitter am 30. Mai kurz vor 21 Uhr fiel innerhalb nur 35 Minuten 40 l/m² Regen mit Hagel vermischt. An der Station B Hauptstrasse fiel zum selben Zeitpunkt innerhalb 1 Stunde 50 l/m²., während an der 8 km entfernten Station Kurgebiet Bad Säckingen nur gerade einmal 2,4 l/m² herunter kamen.

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    Viele Grüße Helmut
  • viertwärmster meteorologischer Frühling seit über 150 Jahren

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    Hallo liebe Wetterfreunde

    Hier der Rückblick auf den meteorologischen Frühling 2018 von Schwörstadt:

    Laut Meteo Schweiz gab es in unserer Region nach 2007, 2011 und 2017 den viertwärmsten Frühling seit Aufzeichnungsbeginn 1864. Trotz eines 1°C zu kalten März war der Frühling hauptsächlich bedingt durch den rekordwarmen April gegenüber der Norm von 1981 bis 2010 1,9°C zu warm, mit 232,6 l/m² war es 57,4 l/m² zu trocken und die Sonne machte 75:20 Überstunden.

    Spätwinter statt Frühling beim Start in den meteorologischen Winter

    Der März zeigt sich ja aus meteorologischer Sicht als Frühlingsmonat und Wintermonat zugleich. Kaltlufteinbrüche mit Schneefällen sind im 1. Frühlingsmonat an der Tagesordnung, deswegen zählt der „Märzwinter" auch zu den meteorologischen Singularitäten. Im diesjährigen 1°C zu kalten, 22 Std. zu sonnenscheinarmen und 17,2 l/m² zu trockenen März trifft jedoch die Aussage Spätwinter statt Frühling zu.

    Der zweitwärmste April seit über 150 Jahren
    Der April macht was er will und in diesem Jahr war ihm wohl nach Sommerwetter zu Mute. Gegenüber der Norm von 1981 bis 2010 war der nach 2007 zweitwärmste, zweittrockenste und 4,6°C zu warme mittlere Frühlingsmonat 73,2 l/m² zu trocken und 86 Stunden zu sonnig. Laut Meteo Schweiz war es in unserer Region nach 2007 der zweitwärmste April seit Aufzeichnungsbeginn 1864.

    Fünftwärmster Mai seit Aufzeichnungsbeginn 1864 mit lang anhaltendem Tagesgangwetter
    Laut Meteo Schweiz erlebten wir in unserer Region den fünftwärmsten Mai seit über 150 Jahren. "Ist der Mai recht heiß und trocken, kriegt der Bauer kleine Brocken; ist er aber feucht und kühl, gibt es Frucht und Futter viel."
    Was den Niederschlagsüberschuss von 33 l/m² im 11 Std. zu sonnenscheinreichen Mai betrifft müssten die Bauern nach dieser Bauernregel mit ihrer Ernte zufrieden sein, der Temperaturüberschuss von 2,2°C wiederspricht jedoch dieser Vorhersage.

    Mehr unter www.wetter-schwoerstadt.de

    Viele Grüße Helmut
  • Rückblick auf einen nicht immer wonnigen dafür aber gewitterträchtigen Mai 2018

    Von leoloewe · melden

    Hallo zusammen,

    hier noch das Diagramm zum Schwörstädter Mairückblick.

    Viele Grüße Helmut
  • Rückblick auf einen extrem trockenen Juni 2018

    Von leoloewe · melden

    Hallo liebe Wetterfreunde,

    Rückblick auf den extrem trockenen Schwörstädter Juni 2018:

    Der erste Sommermonat war zu warm, zu sonnig und viel zu trocken. Mit einem Sonnenscheinüberschuss von 49 Stunden war es mit nur ¼ des normalen Juniniederschlages der zweitniederschlagsärmste und mit einer positiven Temperaturabweichung von 2,1°C der viertwärmste Juni der letzten 53 Jahre. Laut Meteo Schweiz war es in der Region der fünft mildeste seit Aufzeichnungsbeginn 1864. Während das trockene Wetter den Sonnenanbetern ein Lächeln bescherte, trieb es Landwirten und Gärtnern eher Sorgenfalten auf die Stirn.

    Mit Hoch „Xaver“ starteten wir sehr sonnig, trocken und sommerlich warm in den ersten Sommermonat. Ab dem Abend des 4. Juni nahm die Gewittertätigkeit mit der Zufuhr schwülwarmer Luftmassen durch Tief „Xiska“ sukzessive zu. Somit stellte sich an den folgenden Tagen eine Wetterlage ein, wie wir sie auch im Mai sehr oft erlebt hatten. Im Gegensatz zu anderen Regionen, die bei unwetterhaften Gewittern mit Sturzfluten von Überschwemmungen heimgesucht wurden, regnete es in Schwörstadt bis zum 10. bei 3 kurzen Gewittern nur 14,6 l/m². Wie groß die Niederschlagsabweichungen speziell bei Gewittern auf kurze Distanz sein können, zeigte sich an der Tatsache, dass die 8 km entfernte Wetterstation Kurgebiet Bad Säckingen im gleichen Zeitraum 41,8 l/m² Niederschlag registrierte. Mit der Zufuhr kühlerer Luftmassen aus Nordwest (die Schafskälte grüßte) ging am 11. die langanhaltende schwül-warme Gewitterwetterlage zu Ende. Man konnte die aufgeheizten Wohnungen gut durchlüften und mehr und mehr durchatmen. Nach 12,8 l/m² seit gefühlten Ewigkeiten nicht mehr erlebten flächendeckendem leichten Regen setzte sich ab dem 13. Juni mit Hoch „Alessandro“ sehr sonniges und angenehm warmes Sommerwetter durch. Somit fiel in der ersten, 1,6°C zu warmen Junihalbzeit mit 27,4 l/m² erst 25% des langjährigen Juniniederschlages und mit 124 Sonnenscheinstunden erreichten wir 53% des Junisolls. Auch die 2. Junihälfte startete mit den Hochs „Bodo“ und „Christof“ sehr sonnig und sommerlich warm. Am 20. Juni, 1 Tag vor dem astronomischen Sommerbeginn verzeichneten wir mit 30,7°C den ersten Hitzetag (ab 30°C) des Jahres. Am 22. erreichte uns mit einer nördlichen bis nordwestlichen Strömung erwärmte Polarluft. Bei viel Sonnenschein und einzelnen Wolkenfeldern lagen die Tageshöchsttemperaturen mit lebhaftem Wind „nur noch“ bei angenehm erfrischenden 22-23°C. In der sternenklaren Nacht auf den 23. Juni sank die Temperatur jedoch auf frische 7°C ab. Die Hochs „Daryl“ und „Ekkehard“ bestimmten ab dem 25. bis zum Monatsende mit viel Sonnen-schein und einzelnen Wolkenfeldern, aber ohne Niederschlag unser Wettergeschehen. Es wurde von Tag zu Tag wärmer, so dass wir am 26. mit 27,6°C schon wieder einen Sommertag (ab 25°C) und am 30. mit 32,8°C den bisher wärmsten Tag des Jahres hatten.

    mehr unter www.wetter-schwoerstadt.de

    Viele Grüße aus Schwörstadt
    Helmut
  • Rückblick auf einen extrem trockenen Juni 2018

    Von leoloewe · melden

    Hier noch das Diagramm zum Schwörstädter Juniwetter
  • Rückblick auf den Juli 2018 von Schwörstadt

    Von leoloewe · melden

    Hallo liebe Wetterfreunde

    Hier der Rückblick auf den Juli 2018 von 79739 Schwörstadt:

    Zu sonnig, zu warm und erneut viel zu trocken, bis zum jetzigen Zeitpunkt passt die Siebenschläferregel auf den Punkt. Der Juli 2018 war in Schwörstadt 1,3°C wärmer als der Juli des Rekord-Hitzesommers 2003. In dem gegenüber der Norm von 1980 bis 2010 2,5°C zu warmen und 51 Stunden zu sonnigen mittleren Sommermonat fiel mit 46 l/m² nicht einmal die Hälfte (42%) des langjährigen durchschnittlichen Juliniederschlages.

    Unter dem Einfluss von Hoch „Eckehard“ begann der mittlere Sommermonat mit 2 Hitzetagen (ab 30°C) in Folge. Am 3. Juli beendeten gewittrige Regenschauer die bereits seit 20 Tagen anhaltende Trockenheit und sorgten zum Gefallen der Vegetation für das sehr dringend benötigte Nass. Nach einem weiteren Hitzetag mit 31,1°C erhöhte Tief „Elisonia“ den Juliniederschlag am 5. und 6. mit einem kurzen Gewitter und Schauern auf 34,4 l/m². Hoch „Falk“ bescherte uns ab dem 7. Juli wieder trockenes, ruhiges, meist sonniges und warmes Sommerwetter. Nach 8 niederschlagsfreien Tagen in Folge und nach weiteren 2 Hitzetagen am 14. und 15. Juli waren die 0,6 l/m² Regen am 15. nur ein Tropfen auf den heißen Stein und milderten die Trockenheit nicht. Mit 35 l/m² fiel in der ersten 1,3°C zu warmen Julihalbzeit erst 32% des normalen Juliniederschlages und die Sonne schien an 147 Stunden schon 57% des Julisolls. Auch die zweite Julihälfte begann mit den Hochs „Falk“ und „Gottfried“ mit weiteren 5 Hitzetagen in Folge hochsommerlich warm. Während im vieljährigen Mittel von 1981-2010 in Schwörstadt an 51,4 Tagen Temperaturen über 25 Grad (Sommertag) erreicht werden, wurde diese Temperaturmarke bereits am 17. Juli überschritten. Nach der 8 Tage anhaltenden Hitzephase brachten leichte gewittrige Schauer am 20. und 21. mit 4,0 l/m² Regen jedoch keine merkbare Abschwächung der anhaltenden Trockenheit. Mit einer Höchsttemperatur von nur 21,5°C gab es am 21. wenigstens wieder einmal eine Durchschnauftemperatur bevor mit Hoch „Helmut“ warme Luft aus Südwesten einfloss. Mit Subtropischen Luftmassen die durch die Sonneneinstrahlung weiter erhitzt wurden waren die Bedingungen für eine Hitzewelle pünktlich zu den Hundstagen erfüllt. In einer sternenklaren Nacht konnte die absolute Mondfinsternis am 27. Juli ohne Sichteinschränkung beobachtet werden. Diese Hitzewelle mit 4 Hitzetagen in Folge wurde nur unter dem Einfluss des Tiefs mit dem passenden Namen „Juli“ am 28. durch ein kurzes Gewitter mit 6,8 l/m² Regen und einer Höchsttemperatur von „nur“ 23,1°C unterbrochen. Nach dieser kurzen Hitzeerholung machte sich ab dem 29. bis zum Monatsende wieder Hochdruckeinfluss breit und mit der kräftig einheizenden Sonne stiegen die Temperaturen erneut auf weit über 30°C an. Zum Monatsabschluss hatten wir am 31. Juli mit 36,6°C die bisher höchste Temperatur des Jahres.

    Mehr unter www.wetter-schwoerstadt.de

    Viele Grüße bei aktuell noch erfrischenden 18,9°C
    Helmut
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