SWR3 - Die Wettermelder

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Wetterstatistiken

  • Rückblick auf den Dezember 2014 von Schwörstadt

    Von leoloewe · melden

    Hallo zusammen,

    Der 2°C zu warme erste Wintermonat zeigte sich nur an den letzten 5 Dezembertagen winterlich. Trotz 24 Niederschlagstagen (11,2 Tage über der Norm) war der Dezember 8 l/m² zu trocken und die Sonne zeigte sich gegenüber dem langjährigen Mittel 24:40 Stunden zu kurz.

    Nach einem relativ milden und niederschlagsfreien letzten Novemberdrittel begann der erste Wintermonat mit Tief „Xandra“ feucht und grau. Auch wenn bis jetzt bei frostfreien Temperaturen noch kein Schnee zu sehen war, brachten zumindest die Temperaturen um 2-5°C einen leichten Hauch von Winter. Am frühen Morgen des 9. Dezember kam endlich mal etwas Bewegung in die Wetterküche, Ausläufer des Tiefs „ZOE“ brachten uns bei Temperaturen leicht über dem Gefrierpunkt den ersten leichten Schneefall in diesem Herbst/Winter. Am Morgen des 10. Dezember gab es mit –0,1°C den ersten Frosttag der Wintersaison und nach 9 Tagen Dauergrau ohne jeglichen Sonnenschein zeigte sich die Sonne wenigstens 40 Minuten lang. Noch nie seit Beginn meiner Wetteraufzeichnungen 1997 gab es 9 Tage in Folge ohne jeglichen Sonnenschein. Tief „Alexandra“ sorgte dann die folgenden Tage für wechselhaftes und windiges Wetter mit für die Jahreszeit deutlich zu milden Temperaturen. Solche „Westwetterlagen“ sind meist sehr stabil, so blieb es auch bis zur Monatsmitte mit der Zufuhr warmer maritimer Subtropikluft bei dem unbeständigen viel zu mildem „Antiwinterwetter“. Die erste 2,6°C zu warme Dezemberhälfte brachte uns 28,4 l/m² Regen und mit gerade mal 8:25 Stunden Sonnenschein erst 14% des langjährigen durchschnittlichen Dezembersonnenscheines. Mit dem zur Weihnachtszeit passenden Tief „Engel“ startete auch die zweite Dezemberhalbzeit mit wechselhaft mildem und feuchtem Wetter. In der Nacht zum 19. Dezember sank die Temperatur nicht unter 9,2°C und am Tag verzeichneten wir mit 12,5°C die höchste Temperatur des Monats. Am 22. kamen wir in den Einflussbereich von Hoch „Thue“, somit konnten wir zum ersten Mal in diesem Monat mit weiterhin zu milden Temperaturen bis Heiligabend bei niederschlagsfreiem Wetter die Sonne genießen. Nach etwas kälteren, aber erneut grünen Weihnachten brachte Schneetief „Hiltrud“ am 27. den Wetterumschwung hin zum Winter. Mit 3 cm Neuschnee bei Temperaturen um –1°C bekamen wir die erste Schneedecke seit dem 22. November 2013. Starke südwestliche Winde ließen die Temperatur am Nachmittag nochmals auf 3,3°C ansteigen bevor es am 28. mit anhaltendem Schneefall kontinuierlich kälter wurde. Am 29. verzeichneten wir mit –11,4°C die tiefste Temperatur des Jahres, mit Dauerfrost und einer Nachmittagstemperatur von –4°C registrierten wir den einzigen Eistag 2014 und die Schneedecke wuchs auf 18 cm an. Nachdem wir am vorletzten Dezembertag noch leichten Schneefall hatten, brachte uns der niederschlagsfreie Silvestertag bei weiterhin winterlichen Temperaturen schon wieder über 4 Stunden Sonnenschein.

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    Viele Grüße Helmut
  • Rückblick auf den Dezember 2014 von Schwörstadt

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    Hier noch das Diagramm zum Dezemberwetter 2014 von Schwörstadt
  • Rückblick auf den Januar 2015 von Schwörstadt

    Von leoloewe · melden

    Hallo zusammen,

    nachdem 2014 das wärmste Jahr seit Beginn der systematischen Aufzeichnungen im Jahre 1864 war, startete 2015 ebenfalls deutlich zu warm. Der Januar war mit einer Durchschnittstemperatur von 2.5°C 1,7°C zu warm, 115,6 l/m² bedeuteten einen Niederschlagsüberschuss von 38% und nachdem wir in der ersten Januarhalbzeit schon 42:30 Stunden Sonnenschein genießen konnten, reichte es in der sehr trüben 2. Januarhälfte gerade noch für bescheidene 9:50 Stunden Sonnenschein, somit erreichten wir nur 96% der normalen Januar-Sonnenscheindauer.

    Im neuen Jahr erhalten die Tiefs wieder männliche und die Hochs wieder weibliche Namen. Mit dem aus dem letzten Jahr stammenden Hoch „Vincent“ begann das neue Jahr winterlich kalt und recht sonnig. Nach gefrierendem Regen bei –2,5°C am 2. Januar brachte Schnellläufer-Tief „Alexander“ Tags darauf mit steigenden Temperaturen windiges Regenwetter. Innerhalb nur 3 Stunden stieg am Abend die Temperatur von 2,2°C auf 9,2°C an und erreichte kurz vor Mitternacht warme 9,8°C. Am 5. Januar übernahm dann das Hoch „Antonia“, selbstredend startet auch das erste Hoch des Jahres mit A, die Regie für unser Wetter und nach sternenklaren, frostigen Nächten schien tagsüber die Sonne ungehindert vom Himmel. Nach der ersten Januarwoche, in der wir schon 46% der langjährigen gesamten Januar-Sonnenscheindauer genießen konnten, gaben sich die Sturmtiefs „Bob", „Christian“, „Daniel“, „Elon“ und „Felix“ im 12-Stundentakt mit immer milderem und zunehmend windigem Schauerwetter die Klinke in die Hand. Am 10. Januar hatten wir mit 13,6°C die zweitwärmste Nachttemperatur und mit 17,3°C die höchste Januartemperatur seit Messbeginn 1997. Nach dem Durchzug von „Felix“ sank am frühen Morgen des 11. Januar die Temperatur innerhalb 3,5 Stunden um 10°C und mit Graupel- und Schneeregenschauern fiel 11.2 l/m² Tagesniederschlag. Nachdem wir am 12. und 13. sehr freundliches und trockenes Frühlingswetter genießen konnten, am 13. schien die Sonne schon wieder 8:05 Stunden lang, brachte Tief „Gunter“ am 14. wieder das wechselhafte, windige und für die Jahreszeit zu milde Schauerwetter zurück. Die erste Januarhalbzeit endete somit 2,8°C zu warm, mit 43,2 l/m² verzeichneten wir 51% des normalen Januarniederschlages und die Sonne schien an 42:30 Stunden schon 77% der langjährigen gesamten Januar-Sonnenscheindauer. Mit Beginn der 2. Januarhälfte ging die milde Westwetterlage mit den „windigen Zeiten“ dem Ende entgegen. Die Tiefs „Hermann“ und „Iustus“ brachten uns die folgenden Tage kälteres, wechselhaftes und sehr sonnenscheinarmes Wetter mit einzelnen leichten Nachtfrösten. Im Flachland erhielten wir mit Regen, der einen oder anderen Schneeflocke und positiven Tagestemperaturen um 2-3°C jedoch nur ein „Pseudowinterwetter". Als Schneetief „Kurt“ am Abend des 24. Januars bei uns eintraf, hatte er sein Pulver(Schnee) schon verschossen, uns blieb lediglich eine „Überzuckerung“ von 1 cm, die Tags darauf schon wieder wegtaute. Der Schneefall von Tief „Leonhard“ bescherte uns dann am 26. eine 8 cm hohe Schneedecke. Nach 8 sonnenscheinlosen Tagen zeigte sich die gelbe Kugel am 27. wenigstens 20 Minuten lang, bei positiven Temperaturen um 3°C ging es der Schneedecke jedoch wieder an den Kragen. Am 30. Januar um 1 Uhr bescherte uns Sturmtief „Mischka“ mit 976,9 hPa. den tiefsten Luftdruck seit meinem Aufzeichnungsbeginn 1997, ein kurzer heftiger Schneesturm um 4 Uhr brachte innerhalb nur 20 Minuten einen Temperatursturz um 3°C und eine leicht überzuckerte Landschaft. Bis zum Monatsende blieb es dann bei einem leicht winterlichen, wechselhaften Aprilwetter.

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    Viele Grüße Helmut
  • Rückblick auf den Januar 2015 von Schwörstadt

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    Hier noch die Einzeldaten der 2 Stationen
  • Rückblick auf das Februarwetter von Schwörstadt

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    Hallo zusammen,
    Nach zwei fast frühlingshaften ersten Wintermonaten war der letzte Wintermonat was die Temperatur betrifft wenigstens eines Wintermonats würdig. Gegenüber der Norm von 1991 bis 2010 war der Februar 0,7°C zu kalt, 32 l/m² zu niederschlagsarm und die Sonnenscheindauer lag 20 Stunden über dem langjährigen Februarmittel.
    Unter dem Einfluss der Tiefs „Mischka" und „Norbert“ startete der letzte Wintermonat mit Schneeschauern und kühlen Temperaturen winterlich. Mit einem durch Hochnebel bedeckten Himmel blieben die Tagestemperaturen am 5. und 6. Februar leicht im Frostbereich, durch die lebhafte Bise (Ostwind) mit Böen um 50 km/h hatten wir jedoch eine gefühlte Temperatur (Windchill) von bis zu –10°C. Am 7. streckte Hoch „Gabriela“ schon einmal kurzfristig mit 5:40 Stunden Sonnenschein und –6,8°C, der bisher tiefsten Temperatur des Jahres, seine Fühler zu uns aus, bevor Tief „Othmar“ am 8. nochmals für leichten Schneefall sorgte. Am 9. hat dann „Gabriela“ endgültig die Vorherrschaft über das Wetter gewonnen und verwöhnte uns bis zum 14. Februar mit sehr sonnigem, ruhigem, aber zu Hochnebel neigendem Hochdruckwetter. Nach meist sternenklaren Frostnächten lösten sich die gelegentlichen morgendlichen Hochnebelfelder jedoch sehr schnell auf. Unter dem Einfluss von Tief „Quinn“ nahm am Valentinstag 14. Februar die Bewölkung zu, es reichte jedoch immer noch zu 5 Stunden Sonnenschein und mit 10,2°C erreichten wir zum ersten mal eine 2-stellige Höchsttemperatur in diesem Monat. Mit einer Durchschnittstemperatur von minus 0,2°C war die erste Februarhälfte somit 2°C zu kalt, mit 8,6 l/m² verzeichneten wir erst 12% des normalen Februar-Niederschlages und die Sonne schien an 56 Stunden schon 67% der gesamten durchschnittlichen Februar-Sonnenscheindauer. Bereits am 15. Februar sorgte Hoch „Hanne“ mit späterer Unterstützung von Hoch „Isa“ wieder für recht sonniges und trockenes Fasnachtswetter. Am 17. und 18. Februar mussten wir jedoch den Preis für winterliche Hochdrucklagen in Form von anhaltendem Hochnebel zahlen, bevor wir bis zum 21. wieder von der Sonne verwöhnt wurden. Am 20. registrierten wir mit 15,3°C die höchste Temperatur des Monats und mit 9:25 Sonnenscheinstunden die höchste Tages-Sonnenscheindauer des Jahres, somit wurde die durchschnittliche Februar-Sonnenscheindauer bereits übertroffen. Am Morgen des 21. Februar stellte sich die Großwetterlage endgültig um. Nach 21 Frosttagen in Folge, das gab es seit dem sehr kalten Februar 2013 nicht mehr und nur 8,6 l/m² Niederschlag, ging das ruhige Hochdruckwetter mit Sonne und Hochnebel zu Ende. Die Tiefs „Thomas“, „Steffen“, „Ulli“, „Volker“ und „Winfried“ gaben sich in der letzten Woche im 24-Stundenrhytmus die Klinke in die Hand, so bekamen wir bis zum Monatsende mit für die Jahreszeit normalen Temperaturen wechselhaftes und teils windiges Schauerwetter. Durch Zwischenhochs gab es aber immer wieder mal sonnige Abschnitte.
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    Viele Grüße Helmut
  • Rückblick auf das Februarwetter von Schwörstadt

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    Hier noch das Diagramm zum Februarwetter
  • Rückblick auf den meteorologischen Winter 2014 / 2015 von Schwörstadt

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    Hallo zusammen,

    Nach dem Totalausfall des letzten Winters zeigte sich der Winter 2014/2015 trotz eines zu kalten Februars „zahnlos“ mild. Mit einer Durchschnittstemperatur von 2,45°C war der meteorologische Winter im Vergleich zur Normwertperiode von 1991 bis 2010 1°C zu warm. 247,6 l/m² an 51 Niederschlagstagen (Norm 33,9 Tage), davon 14 Tage mit Schneefall und 14 Tage mit einer Schneedecke brachten ein Niederschlagsdefizit von 18,4 l/m² und mit einer Winter-Sonnenscheindauer von 193:25 Stunden verzeichneten wir einen Sonnenscheinüberschuss von 10:25 Stunden.

    Warmer Winterbeginn
    Der 2°C zu warme erste Wintermonat zeigte sich nur an den letzten 5 Dezembertagen winterlich. Trotz 24 Niederschlagstagen (11,2 Tage über der Norm) war der Dezember 8 l/m² zu trocken und die Sonne zeigte sich gegenüber dem langjährigen Mittel 24:40 Stunden zu kurz. Wenigstens an 5 Tagen im Dezember gab es Neuschnee und ebenso viele Tage hatten wir eine Schneedecke, wobei wir am 29. mit 18 cm die höchste Schneedecke des Winters verzeichneten.

    Auch im normalerweise kältesten Wintermonat war es viel zu mild
    Klimatologisch gesehen ist der Januar der kälteste Monat des Jahres, im Durchschnitt ist er in Schwörstadt rund 1 Grad kälter als der Februar. Doch nicht so 2015. Nachdem 2014 das wärmste Jahr seit Beginn der systematischen Aufzeichnungen im Jahre 1864 war, startete 2015 ebenfalls mit einem deutlich zu warmen ersten Monat. Mit einer Durchschnittstemperatur von 2.5°C war der Januar 1,7°C zu warm, 115,6 l/m² bedeuteten einen Niederschlagsüberschuss von 38%. Nachdem wir in der ersten Januarhalbzeit schon 42:30 Stunden Sonnenschein genießen konnten, reichte es in der sehr trüben 2. Januarhälfte gerade noch für bescheidene 9:50 Stunden, somit erreichten wir nur 96% der normalen Januar-Sonnenscheindauer.

    Winterliche Temperaturen und viel Sonne im Februar
    Der Februar als letzter Wintermonat war mit Abstand der kälteste Monat des Winters und sorgte somit dafür, dass der zurückliegende meteorologische Winter nicht noch eine größere positive Temperaturabweichung hatte. Gegenüber der Norm von 1991 bis 2010 war der Februar 0,7°C zu kalt, 32 l/m² zu niederschlagsarm und die Sonnenscheindauer lag 20 Stunden über dem langjährigen Februarmittel.

    Noch kein Frühling in Sicht
    Die ersten 3 Märztage wird es zwar vorübergehend milder und es könnte mit Westwind zweistellige Nachmittagstemperaturen geben. Allerdings ist es dabei meist grau und nass. Ab Mitte Woche kommt jedoch voraussichtlich wieder der Winter zurück und es könnte zeitweise auch im Flachland etwas Schnee geben. Wenn auch der meteorologische Winter als abgehakt gilt, so ist der kalendarische Winter allerdings noch nicht vorbei und dass es auch noch einen strengen Märzwinter geben kann, haben wir zuletzt 2005, 2006 und 2013, dem kältesten März seit meinem Aufzeichnungsbeginn gesehen.

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    Viele Grüße Helmut
  • Wetterwerte vom März 2015 von Schwörstadt

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    Hallo zusammen,

    Mit einem windigen und frischen Start, einem 16 Tage andauernden hochdruckbestimmten, frühlingshaft milden Mittelteil und einem stürmischen Ende war der März gegenüber der Norm von 1981 bis 2010 1,6°C zu warm, 43:25 Stunden zu sonnig und trotz eines regnerischen Monatsende 31 l/m² zu trocken.

    Mit den Tiefs „Xeno“, „Yoda“ und „Zacharias“ startete der erste Frühlingsmonat mit wechselhaftem und windigem Schauerwetter. Nachdem wir am frühen Morgen des 5. März noch leichten Schneefall bekamen, stellte das erste Frühlingshoch „Karin“ am 6. die Weichen auf Frühlingswetter. Vom 10. auf den 11. März zog „Karin“ Richtung Osten ab und mit Tief „Denis“ bekamen wir bei etwas frischeren Temperaturen dichte Bewölkung, es blieb jedoch weiterhin niederschlagsfrei. Nach dieser nur 24 Stunden andauernden bewölkteren Wetterphase kamen wir bereits am Nachmittag des 11. durch „Luisa“ wieder unter Hochdruckeinfluss mit sehr viel Sonnenschein. Umzingelt von den Tiefdruckgebieten „Friedhelm“ über Island, „Erich“ bei Spitzbergen und „Günter“ über dem Schwarzen Meer verlor „Luisa“ am 14. und 15. vorübergehend an Einfluss, was aber nur zu einzelnen Wolkenfeldern und etwas kühleren Temperaturen führte; wer auf Niederschlag hoffte wartete jedoch vergebens. Die erste Märzhälfte war somit 0,2°C zu warm, mit nur 24,4 l/m² Niederschlag (28% des Märzmittels) sehr trocken und die Sonne schien an 106:45 Stunden schon 80% der normalen gesamten März-Sonnenscheindauer. Bereits am 16. März gelangte „Luisa“ wieder zur alten Stärke und bescherte uns mit viel Sonnenschein frühlingshafte Temperaturen. Am 17. März konnten wir mit 20,2°C den ersten „warmen Tag“ (ab 20°C) genießen und 2 Tage später wurde bereits die langjährige durchschnittliche März-Sonnenscheindauer übertroffen. Nachdem wir am 20. mit einem wolkenlosen Himmel die partielle Sonnenfinsternis ungetrübt beobachten konnten, nahm am 21. durch Tief „Horst“ die Bewölkung zu. Nach 16 niederschlagsfreien Tagen in Folge (so einen trockenen Wetterabschnitt hatten wir seit dem November 2011 nicht mehr), fiel am Abend bei einem kurzen Schauer 0,8 l/m² Regen. Somit summierte sich der Märzniederschlag auf bescheidene 25,2 l/m², was gerade einmal 29% des normalen März-Niederschlages bedeutete. Vom 23. bis zum 25. März sorgte dann Hoch „Natascha“ wieder für sehr sonniges Frühlingswetter. Nach diesem frühlingshaften Wetterabschnitt stellte sich an den restlichen Märztagen mit den Tiefs „Isegrim“, „Jörg“, „Klaus“, Lucien, Mike und „Niklas“ eine unbeständige, sehr windige und kühlere West-Wetterlage ein. Im Gegensatz zu den sehr trockenen ersten 24 Märztagen waren die zum Teil schauerartig verstärkten Niederschläge für die Vegetation jedoch ein wahrer Segen und „Wachstumsbeschleuniger“.

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    Viele Grüße Helmut
  • Wetterstatistiken

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    Hallo zusammen,

    hier noch das Diagramm zum Märzwetter.

    Viele Grüße Helmut
  • Rückblick auf den April 2015 von Schwörstadt

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    Hallo zusammen,

    Der April ist berühmt-berüchtigt für sein sprichwörtliches Aprilwetter, in diesem Jahr zeichnete sich der April jedoch durch lange Hochdruckphasen aus. Dementsprechend war es mit viel Sonnenschein deutlich zu warm.
    Nach einer 4,1°C zu kalten ersten Aprilwoche war der zweite Frühlingsmonat am Ende 1,7°C zu warm, 59:45 Stunden zu sonnig und 1 l/m² zu trocken.Mit den Tiefs „Oskar“ und „Peter“ begann der 2. Frühlingsmonat mit monatstypischem Aprilwetter. Die Schnee-, Graupel-, und Regenschauer, unterbrochen von kurzen sonnigen Abschnitten, hatten am Ostersonntag ein Ende.Ein Hochdruckgebiet führt um diese Jahreszeit im Regelfall zu viel Sonnenschein und zu Tagestemperaturen um 15°C, dummerweise lag aber das Zentrum von Hoch „Ostra“ ab dem Ostersonntag nordwestlich von uns. Die Luftmassen kamen daher über die Nord- bzw. Ostsee, die gerade mal 5 bis 6 Grad kalt waren und die über das Land ziehende Luft kam aus Schneegebieten. Trotz recht sonnigem, niederschlagsfreiem Wetter lagen daher die Höchsttemperaturen über Ostern nur um 10°C. Nach einer sternenklaren Nacht verzeichneten wir am Ostermontag 6. April mit minus 2,4°C die kälteste Temperatur des Monats. Mit strahlendem Sonnenschein stiegen die Temperaturen täglich an, bevor die Kaltfront von Tief „Roland“ nach 6 niederschlagsfreien Tagen am 11. für 1 l/m² Regen sorgte. Bereits am Folgetag übernahm Hoch „Padma“ mit südlichen Luftmassen vom Mittelmeer und aus dem nördlichen Afrika, wo bereits Temperaturen von 25 bis 30 Grad erreicht wurden die Kontrolle und bescherte uns mit Saharastaub wieder sonnige und sehr warme Frühlingstage. Am 15. April verzeichneten wir somit den ersten Sommertag (ab 25°C) des Jahres. War die erste Aprilwoche noch 4,1°C zu kalt, hatten wir zur Monatshalbzeit sogar einen Wärmeüberschuss von 0,3°C, mit 35,6 l/m² fiel erst 39% des normalen April-Niederschlages und mit 111:50 Stunden schien die Sonne schon 64% der durchschnittlichen April-Sonnenscheindauer. Unter dem Einfluss von Tief „Stefan“ gingen die Temperaturen am 17. und 18. auf apriltypische Werte zurück und der sehr trockene Boden wurde von dem dringend benötigten Regen mit 27,2 l/m² befeuchtet. Nach diesem zweitägigen feuchteren Wetterabschnitt gewann Hoch „Quila“ die Oberhand und gestaltete die folgenden Tage bei täglich steigenden Temperaturen wieder frühsommerlich warm, trocken und sehr sonnig. Bereits am 22. April wurde die langjährige durchschnittliche April-Sonnenscheindauer übertroffen und mit 25,9°C konnten wir den 2. Sommertag des Jahres genießen. Nach diesem genialen Frühsommerwetter ging Hoch „Quila“ am 25. die Puste aus. Tief „Vasko“ brachte uns pünktlich zum letzten Aprilwochenende bei leicht kühleren Temperaturen etwas Regen, bevor sich der April unter dem Einfluss der Tiefs „Waldemar“ und „Xenophon“ wechselhaft und kühl verabschiedete.

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    Viele Grüße Helmut
  • Rückblick auf den April 2015 von Schwörstadt

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    Hier noch das Diagramm zum Aprilwetter
  • Rückblick auf das Maiwetter von Schwörstadt

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    Hallo zusammen,

    "Mai kühl und nass, füllt dem Bauern Scheun und Fass“, oder "Mairegen bringt Segen". Stimmt diese Bauernregel, dürften die Landwirte in diesem Jahr mit ihrer Ernte zufrieden sein. Nach längeren kühlen Phasen war der letzte Frühlingsmonat bedingt durch die hohen Temperaturen am Ende der erste Maihalbzeit 0,9°C zu warm und im Gegensatz zu den vorherigen Frühlingsmonaten 16 l/m² zu nass und die Sonne schien 8:15 Stunden zu kurz.

    Der Mai füllte mit Wonne so gut wie jede Regentonne. Das Zusammenspiel von Tief "Xenophon" über Nordeuropa und Tief "Yvo" mit Zentrum über dem Atlantik brachte uns zum Start in den „Wonnemonat“ große Regenmengen. In den ersten 27 Maistunden fiel mit 58 l/m² schon über die Hälfte (51%) des langjährigen gesamten Mainiederschlages und nach den ersten 3 Maitagen verzeichneten wir mit 90,2 l/m² schon 80% des normalen Mainiederschlages. Nach diesem trüben und feuchten Monatsstart konnten wir ab dem 6. Mai unter dem Einfluss von Zwischenhoch „Suse“ zum ersten mal für 3 Tage die Maisonne genießen, doch erneut pünktlich zum Wochenende brachte uns Tief „Andreas“ am Abend des 8. Mai das wechselhafte Wetter zurück. Dieses wechselhafte Wetter war jedoch nur von kurzer Dauer, denn bereits am Muttertag (10. Mai) übernahm Hoch „Tina“ mit viel Sonnenschein und sommerlichen Temperaturen die Regie. Mit hochsommerlichen 31,3°C erreichten wir am 12. den ersten Hitztag des Jahres. Nachdem die Vatertagswanderer noch trockene und warme Verhältnisse hatten, sorgte eine Kaltfront am 15. für 23 l/m² Regen und mit Nachmittagstemperaturen um 8°C für 23°C kühlere Verhältnisse als noch vor 3 Tagen. Nach der ersten Maihälfte hatten wir einen Temperaturüberschuss von 1,5°C, mit 118,8 l/m² fiel schon 4,8 l/m² mehr Niederschlag als normalerweise im gesamten Mai und die Sonne schien an 90 Stunden 43% des langjährigen Maimittels. Mit für die Jahreszeit angemessenen Temperaturen und harmlosen Wolkenfeldern begann die 2. Maihalbzeit recht freundlich, bevor ab dem 19. mit Tief „Diethelm“ eine Wetterumstellung für kühles und wechselhaftes Wetter sorgte. So hatten wir am Morgen des 22. mit nur 3,9°C die kühlste Temperatur des Monats. Dank Hoch „Viola“, einem Ableger des mächtigen Azorenhochs, konnten wir uns bis zum Pfingstmontag an recht sonnigem, niederschlagsfreiem und wieder etwas wärmeren Pfingstwetter erfreuen. Durch das Zusammenspiel des Azorenhochkeils und der Tiefs „Gunnar“ und „Hubertus“ blieb es dann die letzte Maiwoche mit einer Mischung aus Sonne, Wolken und einzelnen Schauern bei dem relativ kühlen bis lauwarmen „Antifreibadwetter“. Mit sonnigem und warmen Badewetter machte dann der letzte Maitag dem Namen des Wonnemonats nochmals alle Ehre.

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    Viele Grüße Helmut
  • Rückblick auf das Maiwetter von Schwörstadt

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    Hier noch die Daten der beiden Stationen
  • Rückblick auf den meteorologischen Frühling 2015 von Schwörstadt

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    Hallo zusammen,

    Wie bereits im letzten Jahr, war der meteorologische Frühling in Schwörstadt überdurchschnittlich warm, zu trocken und zu sonnig. Zu den milden und sonnigen Verhältnissen trugen vor allem die beiden Monate März und April bei, während der Mai niederschlagsreich und leicht zu sonnenscheinarm ausfiel. Mit einer Mitteltemperatur von 11,07°C war er 1,43°C zu warm, mit 274 l/m² regnete es 16 l/m² zu wenig und die Sonne schien 94:55 Stunden länger als im langjährigen Frühlingsmittel.

    Hochdruckbestimmter Start in den meteorologischen Frühling:
    Mit einem windigen und frischen Start, einem 16 Tage andauernden hochdruckbestimmten, frühlingshaft milden Mittelteil und einem stürmischen Ende war der März gegenüber der Norm von 1981 bis 2010 1,6°C zu warm, 43:25 Stunden zu sonnig und trotz eines regnerischen Monatsende 31 l/m² zu trocken.

    Das typische „Aprilwetter blieb dieses Jahr aus:

    Der April ist berühmt-berüchtigt für sein sprichwörtliches Aprilwetter, in diesem Jahr zeichnete sich der April jedoch durch lange Hochdruckphasen aus. Dementsprechend war es mit viel Sonnenschein deutlich zu warm. Nach einer 4,1°C zu kalten ersten Aprilwoche war der zweite Frühlingsmonat am Ende 1,7°C zu warm, 59:45 Stunden zu sonnig und 1 l/m² zu trocken. Am 15. April registrierten wir mit 26,9°C den ersten Sommertag (ab 25°C) des Jahres.

    Der Mai füllte mit Wonne so gut wie jede Regentonne:
    "Ist der Mai recht heiß und trocken, kriegt der Bauer kleine Brocken; ist er aber feucht und kühl, gibt es Frucht und Futter viel." Stimmt diese Bauernregel, erwartet die Bauern ein ertragsreiches Jahr. Nach längeren kühlen Phasen war der letzte Frühlingsmonat bedingt durch die hohen Temperaturen am Ende der erste Maihalbzeit doch noch 0,9°C zu warm und im Gegensatz zu den vorherigen Frühlingsmonaten 16 l/m² zu nass und 8:15 Stunden zu sonnenscheinarm. Mit 31,3°C verzeichneten wir am 12. Mai den ersten Hitzetag (ab 30°C) des Jahres.

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    Viele Grüße Helmut
  • Wetterwerte vom Juni 2015 von Schwörstadt

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    Hallo zusammen,

    hier der Rückblick auf das Juniwetter von Schwörstadt:

    Der Juni als erster Sommermonat ist schon der 5. zu warme Monat in diesem Jahr. Gegenüber der Norm von 1981 – 2010 war er in Schwörstadt 1,5°C zu warm, die Sonne schien an 238:35 Std. 3:35 Std. zu lange und trotz 15 Niederschlagstagen (Norm 11,2 Tage) war es mit 91,2 l/m² 6,8 l/m² zu trocken.

    Mit Tief „Jürgen“ startete der 1. Sommermonat bei Tagestemperaturen um 24°C mit 1,6 l/m² Regen, doch bereits am 2. Juni brachte uns Hoch „Walburga“ zum Ende der Pfingstferien das ersehnte hochsommerliche Badewetter. An Fronleichnam (04. Juni) registrierten wir in Schwörstadt mit einer Höchsttemperatur von 31,8°C den 2. Hitzetag (ab 30°C) und am Folgetag mit 34,4°C den bisher heißesten Tag des Jahres. Nach erneut heißen 33,6°C beendete die Kaltfront von Tief „Lothar“ am 6. mit einem heftigen Hagelgewitter das Hochsommerintermezzo. Gelbe Wolken kündigten das Unheil an, um 20:45 Uhr setzte bei noch leichtem Sonnenschein Hagel ein. Die bis zu 5 cm großen Hagelkörner schlugen Laub von Bäumen und Büschen, knickten Blumen um, zerfetzten Blumenkästen und beschädigten viele Autos. Der nachfolgende Starkregen (15 l/m² in einer halben Stunde) ließ anschließend auch noch Gullys überlaufen. Wie meist bei Hagel, war auch diese Zelle stark begrenzt, nur ca. 2 km westlich war alles trocken. Nach einer 3,7°C zu warmen ersten Juniwoche waren die folgenden Tage deutlich kühler aber auch trocken. So verzeichneten wir am 9. Juni bei bedecktem Himmel eine Tageshöchsttemperatur von gerade mal herbstlichen 16,9°C. Am 11. brachte uns Hoch „Xenia“ das Hochsommerwetter zurück. Nach einem weiteren Hitzetag am 12. mit einer Höchsttemperatur von 31,4°C brachte ein Abendgewitter 9 l/m² Regen. Mit der eingeflossenen feucht-warmen Subtropikluft hatten wir auch die Folgetage ein großes Gewitterpotential. In der ersten 2,5°C zu warmen Junihalbzeit wurde mit 54,6 l/m² 51% des normalen Niederschlages in einem Juni erreicht und mit 120 Sonnenstunden verzeichneten wir ebenfalls 51% der langjährigen Juni-Sonnenscheindauer. Durch die Tiefs „Michel“, „Nils“ und „Otto starteten wir dann mit einem an typisches Aprilwetter erinnerten Wettercharakter wechselhaft und für die Jahreszeit zu kühl in die 2. Junihalbzeit. Auch der kalendarische Sommerbeginn am 21. Juni legte mit einer wenig sommertauglichen Tages-Durchschnittstemperatur von nur 14,7°C einen Fehlstart hin und mit 4,4 l/m² Regen fiel er auch noch zum Teil ins Wasser. Am Abend des 23. kamen wir in den Einflussbereich von Hoch „Zoe“, somit hatten wir nach einer wolkenlosen, sternenklaren Nacht am Morgen des 24. Juni mit frischen 6,6°C die tiefste Temperatur des Monats. Mit den Hochs „Zoe“ und „Annelie“ bekamen wir die restlichen Junitage einen sehr sonnigen, hochsommerlichen Witterungsabschnitt mit täglich weiter ansteigenden Temperaturen. Einzig am 27. Juni, dem Siebenschläfertag, gab es einen kurzen Schauer mit 0,4 l/m² Regen. Dies ist in Hinblick auf die Siebenschläfer Regel interessant. Denn sollte die aktuell stabile Hochdrucklage auch die erste Juliwoche wetterbestimmend sein, so ist die Wahrscheinlichkeit relativ hoch, dass sich diese über einen längeren Zeitraum halten kann.

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    Viele Grüße Helmut
  • Rückblick auf das Juniwetter von Schwörstadt

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    Hallo zusammen,

    hier noch das Diagramm zum Juniwetter.

    Viele Grüße Helmut
  • Wetterwerte vom Juli 2015 von Schwörstadt

    Von leoloewe · melden

    Hallo zusammen,

    Viel zu sonnig, viel zu warm und viel zu trocken – der einige Rekorde brechende Juli 2015 war am Hochrhein trotz einer eher kühlen letzten Juliwoche der wärmste Monat seit Beginn der Messreihe anno 1966. Laut Meteo Schweiz war er in weiten Teilen der Schweiz sogar der heißeste Monat seit Beginn der Wetteraufzeichnungen 1864. Mit 26 Sommertagen (ab 25°C / Julinorm 16,3 Tage), davon 20 Hitzetagen (ab 30°C / Julinorm 4,9 Tage) und einer Durchschnittstemperatur von 23,2°C (Julinorm 19,3°C) war der mittlere Sommermonat in Schwörstadt 3,9°C zu warm. Gegenüber der Normwertperiode von 1981 bis 2010 machte die Sonne 38:50 Überstunden und es gab 85,4 l/m² zu wenig Niederschlag.

    Der 2. Sommermonat begann unter Mitwirkung von Hoch „Annelie“ mit der ersten Hitzewelle des Jahres. Die ersten 7 Julitage waren allesamt Hitzetage (ab 30°C) und bis zum Morgen des 8. Juli verzeichneten wir 4 schlafstörende Tropennächte (die Tiefsttemperatur sinkt nicht unter 20°C). Am 3. gab es die erste Tropennacht seit dem 26. Juli 2006 und auch die folgende Nacht sank die Temperatur nicht unter 20°C, so hatten wir zum ersten mal seit Aufzeichnungsbeginn 1997 2 Tropennächte in Folge. Mit 38,2°C registrierten wir am 4. die höchste Temperatur seit dem Jahrhundert-Hitzesommer 2003, dieser Wert wurde dann am Folgetag sogar noch um 0,1°C übertroffen. Am frühen Morgen des 6. Juli um 1 Uhr stieg die Temperatur auf 26,8°C, das ist die höchste je gemessene Nachttemperatur seit meinem Aufzeichnungsbeginn. Nach der ersten Juliwoche hatten wir ohne jeglichen Niederschlag einen Temperaturüberschuss von unglaublichen 7,6°C und mit 82 Sonnenscheinstunden erreichten wir schon 32% der normalen gesamten Juli-Sonnenscheindauer. Laut Meteo Schweiz war es auf der Alpennordseite die heißeste Woche seit Beginn der Wetteraufzeichnungen vor über 150 Jahren. Am 8. verabschiedete sich Hoch „Annelie“, doch der dringend benötigte Regen blieb aus. Nachdem wir 2 Tage bei recht sonnigen Verhältnissen mit gemäßigten Temperaturen durchatmen konnten, stiegen die Temperaturen mit Hoch „Clara“ am 10. wieder auf über 30°C an. Mit 10,2 Grad um 6:55 Uhr und 30,3 Grad um 17:10 Uhr gab es am 10. mit 20,1°C die größte Temperaturdifferenz eines Tages seit Messbeginn 1997. Die erste (niederschlagsfreie) Julihalbzeit war somit 5,1°C zu warm, und mit 173 Sonnenstunden erreichten wir schon 67% der normalen gesamten Juli-Sonnenscheindauer. Mit Hoch „Dietlinde“ begann auch die 2. Julihälfte hochsommerlich sonnig, trocken und heiß. Bis auf einen kurzen Schauer am 18. mit 2 l/m², dem ersten Niederschlag in diesem Monat, blieb es bis zum 22. bei der heißen und trockenen Witterung mit täglichen Hitzetagen. Von den vorhergesagten Gewittern und Unwettern bekamen wir am Abend des 22. Juli nur dichte Bewölkung und 0,4 l/m² Regen ab. Nach einem weiteren Hitzetag mit einer Höchsttemperatur von 34,8°C beendete Sturmtief „Zeljko“ am Abend des 24. mit einem kurzen Gewitter die mittlerweile über 30 Tage andauernde Hitzephase. Mit Blick auf die andauernde große Trockenheit waren die 5,2 l/m² Regen jedoch nur ein Tropfen auf den heißen Stein. Die letzte wechselhafte Juliwoche brachte uns dann angenehme, teils schon kühle Durchlüfttemperaturen, so erreichte die Tageshöchsttemperatur am 29. gerade mal 16,9°C und am Morgen des 30. Juli verzeichneten wir mit 7,9°C die tiefste Temperatur des Monats. Das Niederschlagsdefizit blieb uns jedoch erhalten.

    Mehr unter www.wetter-schwoerstadt.de

    Viele Grüße Helmut
  • Wetterwerte vom Juli 2015 von Schwörstadt

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    Hallo zusammen,

    hier noch das Diagramm zum Juliwetter.

    Viele Grüße Helmut
  • Rückblick auf das Augustwetter 2015 von Schwörstadt

    Von leoloewe · melden

    Hallo zusammen,

    Auch im letzten Sommermonat kamen die Freunde des Sommers voll auf ihre Kosten. Der diesjährige August war nach dem August 2003 der zweitwärmste August seit Beginn der Wetteraufzeichnungen vor 152 Jahren. Gegenüber der Normwertperiode von 1981 – 2010 hatten wir in Schwörstadt einen Temperaturüberschuss von 2,9°C und bei 2:40 Stunden zu viel Sonnenschein fiel mit 53,8 l/m² nur 54% des normalen Augustniederschlages. Am 7. August gab es mit 40,0°C einen neuen Schwörstädter Hitzerekord.

    Nach einem 1. August mit 6,6 l/m² Regen und einer Tageshöchsttemperatur von nur 19,8°C kam die 2. Hitzephase des Jahres. Zwischen Tief „Bonimir“ westlich und Hoch „Finchen“ östlich von uns wurde die folgenden 7 Tage heiße Luft aus der nördlichen Sahara zu uns geführt. Am 7. August war der Hitzerekord vom 13. August 2003 Geschichte, um 17 Uhr wurde mit 40,0°C eine neue Höchstmarke erzielt. Seit Beginn der Wetteraufzeichnungen 1864 war es laut Schweizer Messunterlagen noch nie so heiß. Die erste Augustwoche war somit 4,8°C zu warm. Nach einer erneuten Tropennacht (die Temperatur sinkt nicht unter 20°C) gab es am 9. unter dem Einfluss von Tief „Detlef“ einzelne leichte Regenschauer und die Temperatur stieg nicht mehr auf 30°C an. Die Regenmenge von 6,6 l/m², die bis zum frühen Morgen des 11. fiel, minderte das Niederschlagsdefizit jedoch bei weitem nicht. Hoch „Gwendolin“ sorgte am Nachmittag des 11. bereits wieder für den 6. Hitzetag (ab 30°C) des letzten Sommermonats. Mit Hoch „Hildegard“ und an der Vorderseite von Tief „Eberhard“ wurde dann bis zum 13. schwülheiße Luft zu uns geführt. Nachdem am 13. die Höchsttemperatur nochmals auf heiße 36,6°C anstieg, sorgte Tief „Eberhard“ am Abend mit einem kurzen Gewitter für die lang ersehnte Abkühlung. Nach wechselhaften Folgetagen mit gemäßigten Temperaturen zeigte sich die erste Augusthalbzeit 4°C zu warm, mit 27 l/m² erreichten wir erst 27% des normalen Augustniederschlages und mit 112 Stunden zeigte sich die Sonne 48% der langjährigen Sonnenscheindauer im August. Nach diesem kurzen wolkenreichen Wetterabschnitt mit frischeren Temperaturen aber ohne den dringend benötigten Niederschlag, wurde es mit Ausnahme des 19. (mit 3 l/m² Regen) von Tag zu Tag wieder sonniger und wärmer. Durch Hoch „Isabel“ erreichten wir am Samstag 22. August 29,8°C, verpassten damit aber knapp den 9. Hitzetag des Monats. Am 23. erreichte uns die Kaltfront von Tief „Gerald“, welche die folgenden 2 Tage mit 26 l/m² Regen das Niederschlagsdefizit etwas abschwächte. Nach dem Abzug dieser Kaltfront startete der meteorologische Sommer zum Endspurt. Unter dem Einfluss des letzten Augusthoch „Jessica“ strömten am 25. süd- bis südwestliche Luftmassen in unsere Region, der Start der 3. und vermutlich letzten Hitzephase des Jahres. Bei strahlendem Sonnenschein und genau 30,0°C gab es am 26. den 9. Hitzetag des Monats. Auch die folgenden letzten Augusttage waren allesamt Hitzetage, wobei wir am 30. sogar nochmals 36,1°C erreichten.

    Mehr unter www.wetter-schwoerstadt.de

    Viele Grüße Helmut
  • Rückblick auf den zweitwärmsten meteorologischen Sommer 2015

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    Hallo zusammen,

    Viel zu sonnig, viel zu warm und viel zu trocken, als Folge der anhaltenden Wärme geht der meteorologische Sommer 2015 nach 2003 als zweitwärmster Sommer in die 152-jährige Mess-Geschichte ein. Mit 63 Sommertagen (ab 25°C / Norm 41,4Tage) und hiervon 39 Hitzetagen (ab 30°C / Norm 11,6 Tage) hatten wir in Schwörstadt gegenüber der Normwertperiode von 1981 bis 2010 einen Temperaturüberschuss von 2,7“C. Mit 169,6 l/m² Niederschlag war es 147 l/m² zu trocken und die Sonne machte 45 Überstunden. Was für die einen einem Bilderbuchsommer entsprach, war für andere nahezu eine Katastrophe. Denn die Vegetation litt unter der extremen Trockenheit und Hitze. Die Auswirkungen der anhaltenden Trockenheit waren weitreichend und zeigten sich beispielsweise anhand von Ernteausfällen, vertrockneten Landschaften, kleineren Waldbränden und kontinuierlich sinkenden Pegelständen der Flüsse und Seen.

    Der Juni als erster Sommermonat war schon der 5. zu warme Monat in diesem Jahr. Gegenüber der Norm von 1981 – 2010 war er in Schwörstadt 1,5°C zu warm, die Sonne schien mit 238:35 Std. 3:35 Std. zu lange und trotz 15 Niederschlagstagen (Norm 11,2 Tage) war es mit 91,2 l/m² 6,8 l/m² zu trocken.

    Der einige Rekorde brechende Juli 2015 war am Hochrhein trotz einer eher kühlen letzten Juliwoche der wärmste Monat seit Beginn der Messreihe anno 1966. Laut Meteo Schweiz war er in weiten Teilen der Schweiz sogar der heißeste Monat seit Beginn der Wetteraufzeichnungen 1864. Mit einer Durchschnittstemperatur von 23,2°C war der mittlere Sommermonat in Schwörstadt 3,9°C zu warm, die Sonne schien 38:50 Stunden zu lange und es fiel 85,4 l/m² zu wenig Niederschlag.

    Der 2,9°C zu warme letzte Sommermonat war nach dem August 2003 der zweitwärmste August seit Beginn der Wetteraufzeichnungen vor 152 Jahren und bereits der 6. zu warme Monat in Folge in diesem Jahr. Bei 2:40 Stunden zu viel Sonnenschein fiel mit 53,8 l/m² nur 54% des normalen Augustniederschlages. Am 7. August war der Schwörstädter Hitzerekord vom 13. August 2003 Geschichte, um 17 Uhr wurde mit 40,0°C ein neuer Hitzerekord aufgestellt.

    Mehr unter www.wetter-schwoerstadt.de

    Viele Grüße Helmut
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