SWR3 - Die Wettermelder

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Wetterstatistiken

  • Noch nie seit Beginn der systematischen Wetteraufzeichnungen 1881 gab es 13 zu warme Monate in Folge

    Von leoloewe · melden

    Hallo liebe Wetterfreunde,

    hier der Aprilrückblick 2019 von Schwörstadt:

    „April-April, der macht was er will“ und dieses Jahr brachte er neben einer Rekord-Schneehöhe auch sommerliche Wärme. Der 10,5 Stunden zu sonnige April 2019 war gegenüber der langjährigen Norm mit einer positiven Temperaturabweichung von 0,7°C der 13. zu warme Monat in Folge. Somit gab es einen sehr bedenklichen neuen Rekord. Laut Deutschem Wetterdienst gab es bundesweit seit Beginn der Wetteraufzeichnungen 1881 noch nie 13 zu warme Monate in Folge. Mit dem Begriff „schönes Wetter“ verbinden wir im klassischen Sinn Wärme und Sonnenschein, aber Angesichts des aktuellen Niederschlagsdefizits, die ersten 3 Monate des Jahres waren alle zu trocken, muss der Niederschlagsüberschuss von 9,6 l/m² an der Station Hauptstrasse zum Wohle der Vegetation als sehr erfreulich aufgefasst werden.

    Dank Hoch „Jana“ startete der April wie der März aufgehört hatte frühlingshaft warm und sehr sonnig. Am 3. April nahm das freundliche Hochdruckwetter ein jähes Ende. Nach 15 Tagen in Folge ohne Niederschlag brachten die Tiefs „Otto“ und „Philipp“ mit rund 12°C kühleren Tages-Temperaturen den dringend benötigten Niederschlag. Innerhalb 40 Stunden fiel mit 31,6 l/m² 35% des normalen gesamten Aprilniederschlages. Nachdem wir am 2. April ja schon eine Tages-Höchsttemperatur von 22,9°C hatten bescherte uns Tief „Philipp“ am 4. mit starkem Schneefall bei Temperaturen knapp über dem Gefrierpunkt mit 3,5 cm eine Schneedecke, die wir im gesamten Winter 2018 -2019 nie erreicht hatten. Ab dem 6. April stiegen die Temperaturen bei wechselnder Bewölkung wieder deutlich in den zweistelligen Bereich. Nach 4 niederschlagsfreien Tagen folgte am 9. und 10. April wechselhaftes Aprilwetter mit vielen Wolken, nur etwas Sonne und 5,6 l(m² Regen. Mit einer nordöstlichen Biesenströmung sorgte ab dem 11. kalte Festlandsluft aus Nordosteuropa für Temperaturen, die ca. 3°C unterhalb des jahreszeitüblichen Durchschnitts lagen, so dass wir am Sonntagmorgen 14. April kurzfristig starken Schneefall hatten. Somit war die erste Aprilhälfte 1,7°C zu kalt, mit 40,8 l/m² fiel 45% des langjährigen April-Niederschlages und die Sonne schien an 70 Std. 40% des Solls. Trotz 6,6 l/m² Regen durch die Ausläufer des Tiefs „Rene“ stiegen zum Start in die zweite Aprilhalbzeit die Temperaturen wieder deutlich an. Am Gründonnerstag 18. April erfolgte schließlich mit Hoch „Katharina“ der Startschuss für ein Bilderbuch-Osterwetter. Mit 25,4°C gab es am Karsamstag 20. April den ersten Sommertag (ab 25°C) und trotz eingeschränkter Sonneneinstrahlung durch Saharastaub gebildeter Schleierbewölkung erreichten wir am Ostermontag mit 25,9°C einen weiteren Sommertag. Nach den Osterfeiertagen gab „Katharina“ das Zepter an ihre Hochnachfolgerin „Leonore“ ab, die trotz „Saharastaub-Schleierbewölkung“ für viel Sonne und für die Jahreszeit deutlich zu hohe Temperaturen sorgte. Nachdem am 24. die Temperatur mit 26,6°C auf den bisher höchsten Wert des Jahres anstieg, brachte um 17 Uhr ein Gewitter neben 13,4 l/m² Regen und Böen um 50 km/h einen Temperatursturz auf 8,8°C. Tief „Theodor“ stand nicht im Fußballtor, sondern bescherte uns ab dem 26. neben dem für die Vegetation segensreichen Regen und rund 15°C tieferen Temperaturen ein abruptes Ende des Frühsommers. Mit Unterstützung der Tiefs „Uli“ und „Valentin“ blieb es bis zum Monatsende bei dem eher kühlen und wechselhaften Aprilwetter.

    Mehr unter www.wetter-schwoerstadt.de

    Viele Grüße Helmut
  • Noch nie seit Beginn der systematischen Wetteraufzeichnungen 1881 gab es 13 zu warme Monate in Folge

    Von leoloewe · melden

    Hier noch das Diagramm zum Schwörstädter April 2019, dem 13. zu warmen Monat in Folge:


    Mehr unter www.wetter-schwoerstadt.de
  • Der kälteste Mai seit 1991

    Von leoloewe · melden

    Hallo liebe Wetterfreunde,

    "Ist der Mai recht heiß und trocken, kriegt der Bauer kleine Brocken; ist er aber feucht und kühl, gibt es Frucht und Futter viel." Wenn auch der Niederschlag etwas zu gering ausgefallen ist, so müssten die Landwirte dieses Jahr nach der Bauernregel mit ihrer Ernte zufrieden sein. Ohne einen Sommertag (ab 25°C Norm 4,7 Tage) stand der 2,1°C zu kalte und kälteste Mai seit 1991 im starken Kontrast zum sehr warmen Mai 2018. Mit 88,4 l/m² fiel nur 78% des normalen Mai-Niederschlages und die Sonne schien an 201:55 Stunden 7,5 Stunden unter dem Maisoll.

    Mit strahlendem Sonnenschein und Temperaturen um 20°C hatten die Maibummler erstmals wieder seit 2013 ein ideales Wander- und Grillwetter. Nach einem weiteren warmen Tag mit über 20°C brachte Tief „Werner“ ab dem 3. Mai mit einer arktischen Strömung einen radikalen Luftmassenwechsel. Neben den gegenüber der Norm ca. 10°C zu kühlen Temperaturen hatte „Werner“ auch noch Graupel-, Regen- und Schneeregenschauer im Angebot. Nach klaren Nächten hatten wir am 6. mit –0,8°C und am 7. mit –0,2°C 2 späte Frosttage. Nach diesen verfrühten Eisheiligen stiegen die Temperaturen ab dem 8. Mai wieder an. Zu T-Shirt und kurzen Hosen lud das durch die Tiefs „Ykon“ und „Zacharias“ verursachte wechselhafte und windige Aprilwetter jedoch noch nicht ein. Bei für die Jahreszeit deutlich zu kühlen Temperaturen zeigte sich das Wetter mit Hoch „Neyvi“ bei einem Wechsel aus Sonnenschein und Wolken trocken. Mit den verfrühten und pünktlichen Eisheiligen war die erste 4,6°C zu kalte Maihalbzeit die kälteste seit Messbeginn 1997. Mit 46 l/m² fiel 40% des normalen Mai-Niederschlages und die Sonne schien an 75 Std. 36% des Maisolls. Die zweite Maihälfte begann immer noch kühl und wolkig, bevor am 17. die Temperaturen mit viel Sonnenschein wieder auf 21,4°C anstiegen. Tief „Axel“ übernahm am 18. die Regentschaft und brachte uns, die Natur dankte es, bei für die Jahreszeit immer noch zu kühlen Temperaturen bis zum 22. Mai 26,2 l/m² Regen. Ab dem 22. rückte Hoch „Ophelia“ nach und sorgte wieder für sehr sonniges und deutlich wärmeres Wetter, so hatten wir am 24. mit 24,1°C die bisher höchste Temperatur in diesem Mai. Bis auf einen kurzen Schauer mit 2,8 l/m² am 25. blieb es bis zum 28. trocken und sehr sonnig. Der Mai 2019 blieb sich treu, ein stabiles Hoch war nach wie vor nicht in Sicht. Tief „Claudius“ sorgte nach dieser kurzen warmen und sonnigen Wetterphase am 28. mit einem Schwall Kaltluft und Regen dafür, dass die Tages-Höchsttemperaturen wieder unter 20°C lagen. Dank Hoch „Pia“ konnten die Vatertagsbummler am 30. mit viel Sonnenschein und Temperaturen deutlich über 20°C auf ihre Wanderschaft gehen. So endete der Mai standesgemäß in Richtung meteorologischer Sommeranfang mit viel Sonnenschein wieder deutlich wärmer, so dass wir am 31. mit 24,2°C den wärmsten Tag in diesem Monat hatten.

    Mehr unter www.wetter-schwoerstadt.de

    Viele Grüße Helmut
  • Der kälteste Mai seit 1991

    Von leoloewe · melden

    Hier noch das Diagramm zum Schwörstädter Mai 1991:
  • Wetterstatistiken

    Von leoloewe · melden

    Hallo liebe Wetterfreunde hier noch der meteorologische Frühling 2019 von Schwörstadt:

    Für viele Personen war der meteorologische Frühling 2019 nass und kalt. In der Realität war er aber zu warm, zu trocken und zu sonnig. Gegenüber der Norm von 1981 bis 2010 war der 31,5 Stunden zu sonnige meteorologische Frühling 2019 trotz eines rekordkalten Monats Mai noch 0,3°C zu warm und mit 257 l/m² 33 l/m² zu trocken.

    Der erste Frühlingsmonat war zu warm, zu trocken und zu sonnig

    Der März war bereits der 12. zu warme Monat in Folge. Mit einer feuchten 1. Halbzeit und einer sehr trockenen 2. Monatshälfte war der erste 2,4°C zu warme Frühlingsmonat 6,2 l/m² zu trocken und 43:20 Stunden zu sonnig.

    Der April war der 13. zu warme Monat in Folge, das gab es noch nie seit Aufzeichnungsbeginn 1881
    „April-April, der macht was er will“ und dieses Jahr brachte er neben einer Rekord-Schneehöhe auch sommerliche Wärme. Der 10,5 Stunden zu sonnige April war gegenüber der langjährigen Norm mit einer positiven Temperaturabweichung von 0,7°C der 13. zu warme Monat in Folge. Laut Deutschem Wetterdienst gab es bundesweit seit Beginn der Wetteraufzeichnungen 1881 noch nie 13 zu warme Monate in Folge. Zum Wohle der Vegetation gab es an der Station B einen Niederschlagsüberschuss von 9,6 l/m².

    Noch nie seit 1991 war ein Mai so kalt
    Ohne einen Sommertag (ab 25°C Norm 4,7 Tage) stand der 2,1°C zu kalte Mai im starken Kontrast zum sehr warmen Mai 2018. Mit 88,4 l/m² fiel nur 78% des normalen Mai-Niederschlages und die Sonne schien an 201:55 Stunden 7,5 Stunden unter dem Maisoll.

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    Viele Grüße Helmut
  • Zweitwärmster Juni seit Messbeginn vor über 150 Jahren

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    Hallo liebe Wetterfreunde

    Zweitwärmster Juni seit Messbeginn vor über 150 Jahren:

    Nach dem kältesten Mai seit 1991 erlebten wir in 79739 Schwörstadt nach dem Juni des Rekord-Hitzejahres 2003 den zweitwärmsten Juni seit Beginn der Wetteraufzeichnungen. Der gegenüber der Norm von 1981 bis 2010 2,7°C zu warme und 55,5 Stunden zu sonnige erste Sommermonat war in diesem Jahr mit einem Niederschlagsdefizit von 31,6 l/m² bereits der 6. zu trockene Monat in Folge.

    Nach einem kühlen Mai schaltete auch das Wetter pünktlich zum Start des meteorologischen Sommers mit Hoch „Pia“ auf Sommer um. Mit 31,0°C verzeichneten wir am 2. Juni den ersten Hitzetag (ab 30°C) in diesem Jahr. Mit einer sehr warmen südwestlichen Strömung aus Spanien waren auch die folgenden 3 Tage bei strahlendem Sonnenschein allesamt Hitzetage. Die Tiefs „Frank“, „Gebhard“ und „Jörn“ sorgten ab dem 6. mit Kaltfronten für einen radikalen Wetterumschwung. Hatten wir am 5. bei Sonnenschein noch Nachmittagstemperaturen von 31,5°C so lagen die Temperaturen einen Tag später zur gleichen Zeit bei leichtem Regen mit 11,7°C fast 20°C tiefer. Auch über Pfingsten blieb es bei dem wechselhaften und zu kühlen Aprilwetter. Nach 7 Niederschlagstagen in Folge mit 42,2 l/m² Regen brachte uns Hoch „Sibylle“ am 13. Juni vorübergehend das sonnige und warme Sommerwetter zurück. Ein Gewitter, verursacht von Tief „Ludger“ brachte am Abend des 15. 14,6 l/m² Regen. Die erste Juni-Halbzeit war somit 0,2°C zu warm, mit 56,8 l/m² fiel 53% des normalen Juni-Niederschlages und die Sonne schien an 124 Std. 53% des Junisolls. Die zweite Junihälfte begann am Morgen des 16. zunächst noch mit Schauern, bevor sich im Tagesverlauf die Sonne immer mehr durchsetzte. Schönwetterhoch „Tale“ bescherte uns dann bis zum Fronleichnam 20. Juni warmes bis heißes und sonniges Sommerwetter. So waren der 18. mit 30,2°C und der 19. mit 30,6°C 2 weitere Hitzetage. Von dem Fronleichnamsfeiertag bis zum 22. Juni sorgte Tief „Momo“ mit bis zu 10°C kühleren Temperaturen immer wieder für gewittrige Regenschauer. Die Hochs „Ulla“ und „Vera“, die heiße bis sehr heiße Subtropikluft aus dem Norden Afrikas und der Sahara und die hochstehende Junisonne sorgten ab dem 23 Juni für eine ausgeprägte Hitzewelle. Die letzten 7 Junitage waren allesamt Hitzetage, wobei die Temperatur am 26. mit 37,2°C so hoch anstieg wie noch nie in einem Juni.

    Mehr unter www.wetter-schwoerstadt.de

    Viele Grüße Helmut

    A: Station Schulstrasse
    B: Station Ossenberg
  • Zweitwärmster Juni seit Messbeginn vor über 150 Jahren

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    Hier noch das Diagramm zum zweitwärmsten Juni seit Messbeginn vor über 150 Jahren

    Mehr unter www.wetter-schwoerstadt.de
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