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Wetterstatistiken

  • Noch nie war ein Januar so sonnig

    Von leoloewe · melden

    Hallo liebe Wetterfreunde

    79739 Schwörstadt: Noch nie seit Beginn der Messreihe 1966 war ein Januar so sonnig:

    Andauernde Hochdrucklagen sorgten für einen 2°C zu warmen Januar. Bedingt durch die Frosttemperaturen in den oft sternenklaren Nächten gab es jedoch keine neuen Temperaturrekorde. Mit einem Sonnenscheinüberschuss von 81 Stunden erreichten wir einen neuen Januar-Sonnenscheinrekord. 42,2 l/m² reichten nur die Hälfte des langjährigen Januar-Niederschlages und 1.045,8 hPa. sorgten für einen neuen Luftdruckrekord seit Beginn der Messreihe 1966.
    Mit Hoch „Xia“ startete das neue Jahr hochdruckbestimmt und Dank dem „Möhlin-Jet“ bei uns auch sehr sonnig. Tief „Fabio“ brachte uns in der Nacht auf den 4. und am 4. Januar 5,6 l/m² Regen bevor Hoch „Alma“ ab dem 5. wieder für trockenes, viel zu warmes und sehr sonniges Wetter sorgte. In den ersten 6 Januartagen hatten wir mit 31,5 Sonnen-scheinstunden bereits 57% des gesamten Januarsolls erreicht. Bedingt durch warme südwestliche Luftmassen und 7,5 Stunden Sonnenschein stieg die Temperatur am 9. auf frühlingshafte 12,4°C an. Das einzige, das in diesem „Mildwinter“ an einen Winter erinnerte waren die leichten Nachtfröste in den zum Teil sternenklaren Nächten. Nur unterbrochen von 1,6 l/m² Regen durch die Tiefs „Clara“ und „Damira“ am 10. blieb es mit Hoch „Christian“ bis zur Monatsmitte bei dem Wechsel von sternenklaren Nächten, Nebel, Hochnebel und Sonnenschein, wobei wir am 13. schon die langjährige Januar-Sonnenscheindauer erreichten. Wenig überraschend war die erste Januarhälfte 2,2°C zu warm, mit 7,2 l/m² fiel erst 8,6% des normalen gesamten Januar-Niederschlages und die Sonne schien an 71 Std. schon 129% des Januarsolls. Auch die Natur reagierte auf das frühlingshafte Wetter, es befanden sich bereits Hasel- und Erlenpollen in der Luft. Auch die zweite Januarhalbzeit begann mit Hoch „Dirk“ sehr sonnig und mild. Bevor Tief „Heike“ am 17. Januar den mit ihrer mitgeführten Kaltfront und 7 l/m² Regen den „Frühlingswinter beendete, gab es am 16. mit 13,2°C die höchste Temperatur des Monats. Ab dem 19. übernahm das gewaltige Hoch „Ekart“ das Zepter und sorgte die folgenden 8 Tage neben viel Sonnenschein mit Hochnebelfelder und Nachtfrösten für ruhiges Hochdruckwetter. Am 20. Januar verzeichneten wir mit 1.045,8 hPa. den höchsten Luftdruck seit Messbeginn und nach nur 2/3 des Monats erreichten wir am 22. mit 107 Std. die höchste Januar-Sonnenscheindauer seit Beginn der Messreihe 1966. Mit der Verdrängung von Hoch „Ekart“ durch Tief „Kim“ endete am 27. Januar die schon seit Wochen andauernde ruhige Hochdruckwetterlage. Das Sturmtief „Lolita“ bescherte uns am 28. begleitet von heftigen Graupel-schauern mit Böen um 70 km/h den ersten Sturm des Jahres. Ohne Nachtfröste und bei wieder über die Norm ansteigenden Temperaturen blieb uns das wechselhafte Wetter bis zum Monatsende erhalten.

    Mehr unter www.wetter-schwoerstadt.de

    Viele Grüße Helmut
  • Noch nie war ein Januar so sonnig

    Von leoloewe · melden

    Hier noch das Diagramm zum Schwörstädter Januar 2020
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