SWR3 - Die Wettermelder

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Wetterstatistiken

  • Der kälteste Schwörstädter Januar der letzten 30 Jahre

    Von leoloewe · melden

    Hier noch das Januardiagramm
  • Rückblick auf den Schwörstädter Februar Teil1

    Von leoloewe · melden

    Hallo zusammen,

    Ist's zu Lichtmess (2. Februar) mild und rein, wird's ein langer Winter sein. Wenn es aber stürmt und schneit, ist der Frühling nicht mehr weit. Diese Wetterregel passte diese Jahr jedoch überhaupt nicht, denn trotz eines milden und sonnigen Lichtmesstages überzeugte der diesjährige Februar in der Eigenschaft als letzter Wintermonat keineswegs. Mit einem 24-stündigem Sonnenscheinüberschuss war er 3°C zu warm und mit 70,4 l/m² fiel nur 95% des langjährigen Februarniederschlages.

    Zum Leidwesen der Winter- und Schneeliebhaber gewann zum Start in den letzten Wintermonat die Warmluft den Kampf mit der Kaltluft. Somit konnte der Vorfrühling das Blatt zu seinen Gunsten wenden. Mit den Tiefs „Hubert“, „Jürgen“, „Leiv“, „Marcel“ und „Niklas“ wurde überwiegend warme Atlantikluft zu uns geführt, die in den ersten 8 Februartagen für einen unbeständigen frostfreien Wetterablauf sorgte. Ab dem 9. Februar lagen wir am Südrand des über Nordeuropa befindlichen kräftigen Hochdruckgebietes „Erika", wodurch mit einer östlichen Strömung kontinentale Kaltluft aus Osteuropa einfloss. Am 9. hatten wir mit –1,4°C den ersten Frosttag des Monats und am 10. bekamen wir nochmals leichte Schneeschauer. Ab dem 12. Februar dominierte dann das kräftige und großräumige Hoch „Erika“ mit niederschlagsfreiem und recht sonnigem Wetter. Die erste Februarhalbzeit war somit 1,8°C zu warm, mit 32,8 l/m² Regen verzeichneten wir 44% des langjährigen Februar-Niederschlages und mit 50,5 Sonnenscheinstunden erreichten wir schon 60% des Februarsolls. Auch die zweite Februarhalbzeit startete mit Hoch „Erika“ vorfrühlingshaft mild. Nachdem wir am 15. bei 9:10 Stunden strahlendem Sonnenschein mit 14,8°C den wärmsten Tag seit dem 1. November 2016 hatten, legte der Vorfrühling am 16. nochmals eine "Schippe" drauf.Mit schon T-Shirt geeigneten 15,9°C erreichten wir die höchste Temperatur seit dem 30. Oktober 2016. Das Schwächeln von Hoch „Erika“ nutzte Tief „Pierre" am 17. mit 5,8 l/m² Regen aus, bevor Hoch „Felicitias“ bis zum 20. Februar wieder für recht sonnige Verhältnisse sorgte. Pünktlich zur fünften Jahreszeit wurden wir dann abgesehen von Zwischenhoch „Geri“ bis zum Monatsende von den Tiefs „Rolf“, „Stephan“, Sturmtief „Thomas“, „Udo“ und „Volkmar“ beeinflusst.
  • Rückblick auf den Schwörstädter Februar Teil2

    Von leoloewe · melden

    Wie bei einer Polonaise tanzten die Tiefdruckgebiete dicht gedrängt hintereinander vom Nordatlantik in unsere Region und brachten uns mit Sonne, Sturm, Regen, Schnee- und Graupelschauer, kurzem Gewitter, sowie Tauwetter das ganze Repertoire an meteorologischen Begleiterscheinungen. Das nicht nur die Narren närrisch sind, sondern auch das Wetter verrückt spielt zeigte sich am 24., dem „Schmutzigen Dunschtig“, oder auch „Wiiberfasnachtstag“. Mit 20,9°C verzeichneten wir die höchste Februartemperatur seit Messbeginn. Der alte Rekord vom 28. Februar 2000 und 24. Februar 2008 mit jeweils 19,4°C wurde deutlich um 1,5°C übertroffen. Einen Tag später zur gleichen Zeit waren es gerade noch 7,3°C und am Abend des 25. Februar gab es bei Temperaturen um den Gefrierpunkt sogar noch einen kurzen Schneeschauer. Nachdem die Sonne durch Zwischenhoch „Geri“ vom Fasnachtssamstag bis zum Rosenmontag sehr oft zum Vorschein kam, wurde das Wetter in der Nacht zu Fasnachtsdienstag, dem letzten Februartag, wieder närrisch. Hatten wir am Rosenmontag 27. Februar mit 18,1°C noch T-Shirtwetter, überraschte uns Tief „Volkmar“ am Morgen des letzten Februartages, dem Fasnachtsdienstag, bei Temperaturen um 1°C mit starken Schneeschauern und einer überzuckerten Landschaft und am Abend mit Regen- und Graupelschauern, sowie mit einem kurzen Gewitter. Wenn auch viele dieses wechselhafte Wetter mit Schnee- und Regenschauern für ungemütlich hielten, so hatte der Niederschlag aber auch positive Auswirkungen. Nach der viel zu trockenen 2. Jahreshälfte 2016 und dem niederschlagsarmen Winter konnten die Landwirte etwas aufatmen und für die niedrigen Flusspegelstände gab es etwas Entspannung.

    Mehr unter www.wetter-schwoerstadt.öde

    Viele Grüße Helmut
  • Rückblick auf den sonnenreichsten meteorologischen Winter seit Aufzeichnungsbeginn

    Von leoloewe · melden

    Hallo zusammen,

    Mit einem Sonnenscheinüberschuss von 133:45 Stunden erlebten wir den sonnenreichsten meteorologischen Winter seit Aufzeichnungsbeginn vor mehr als 50 Jahren, mit einem Niederschlagsdefizit von 84,2 l/m² den zweittrockensten Winter der letzten 20 Jahre und trotz eines äußerst milden Februars war der Winter 2016/2017 noch 0,13°C zu kalt.

    Trockenster und sonnenreichster Dezember seit Aufzeichnungsbeginn vor über 150 Jahren
    Der Dezember 2016 geht in die Wetter-Geschichtsbücher ein, denn noch nie seit über 150 Jahren gab es am Hochrhein solch einen niederschlagsarmen und sonnenscheinreichen Dezember. Der 0,8°C zu kalte erste Wintermonat lag mit 146:40 Sonnenstunden deutlich über dem 3-fachen (333,3%) der normalen Dezember-Sonnenscheindauer, mit nur 3,4 l/m² verzeichneten wir nur gerade 3,1% des langjährigen Dezember-Niederschlages und noch nie in den letzten 50 Jahren stieg das Barometer in Schwörstadt auf 1.045,8 hPa. an.

    Drittkältester Januar seit über 50 Jahren
    Nach 1985 (-5,2°C) und 1987 (-3,8°C) war der Januar 2017 in Schwörstadt mit 29 Frosttagen (Norm 18,7 Tage), 13 Eistagen (Norm 6,7 Tage) und einer Durchschnittstemperatur von –2,5°C der drittkälteste Januar seit über 50 Jahren. Der gegenüber der Norm von 1981 bis 2010 3,3°C zu kalte mittlere Wintermonat brachte uns einen Sonnenscheinüberschuss von 13% und hauptsächlich bedingt durch den sehr niederschlagreichen letzten Januartag einen Niederschlagsüberschuss von 4 l/m².

    Der 3°C zu warme und 24 Stunden zu sonnenscheinreiche Februar war eines Wintermonats nicht würdig
    Mit einem 24-stündigen Sonnenscheinüberschuss war der letzte meteorologische Wintermonat 3°C zu warm und mit 70,4 l/m² fiel nur 95% des langjährigen Februarniederschlages.

    Mehr unter www.wetter-schwoerstadt.de

    Viele Grüße Helmut
  • Rückblick auf den wärmsten März seit Messbeginn

    Von leoloewe · melden

    Hallo liebe Wettermelder,

    hier der Rückblick auf den wäemsten Schwörstädter März seit Messbeginn:

    Noch nie seit Beginn der systematischen Wetteraufzeichnungen vor über 150 Jahren war ein März wärmer. Mit 11,6 l/m² zu viel Niederschlag und einem Sonnenscheinüberschuss von 67:35 Stunden war der erste Frühlingsmonat mit einer Durchschnittstemperatur von 9,5°C (Norm 5,7°C) gemeinsam mit dem März 1994 der wärmste März seit Aufzeichnungsbeginn.

    Unter dem wechselseitigen Einfluss des Hochs „Hertha“ und der Tiefs „Udo“, „Wilfried“ und „Xaver“ startete der März mit wechselhaftem Aprilwetter. Passend zum Aprilwetter mit einem Wechsel aus Regen– und Graupelschauern, sowie sonnigen Anteilen hatten wir am Abend des 5. März sogar noch ein kurzes Gewitter. Die Tiefs „Yannik“, „Zeus“ und „Adriano“ sowie die Hochs „Ingrid“ und „Johanna“ sorgten auch die folgenden Tage für einen unbeständigen, wechselhaften Wettercharakter. Vom 8. März 16 Uhr bis zum 9 März 16 Uhr fiel innerhalb 23 Stunden 41,8 l/m² Regen. Nach diesem ergiebigen Dauerregen erreichten wir mit 79,6 l/m² bereits 93% des langjährigen März-Niederschlages. Ab dem 10. März gewann das Hoch „Johanna“ allmählich die Oberhand und sorgte mit viel Sonnenschein und Tagestemperaturen um 16/17°C für die ersten Frühlingsgefühle. Mit Hoch „Kathrin“ stiegen die Temperaturen ab dem 14. noch weiter an. Die erste Märzhälfte brachte uns somit einen Temperaturüberschuss von 1,5°C, mit 79,6 l/m² erreichten wir schon 93% des durchschnittlichen gesamten März-Niederschlages und mit 87 Sonnenscheinstunden verzeichneten wir schon 65% des Märzsolls. Auch zu Beginn der 2. Märzhalbzeit war Hoch „Kathrin“ bei uns noch wetterbestimmend. So konnten wir mit 21,5°C den 2. „Warmen Tag“ (ab 20°C) des Jahres genießen und am 17. hatten wir mit 22,8°C die höchste Temperatur seit dem 30. September 2016. Nach 8 niederschlagsfreien und deutlich zu warmen Tagen in Folge beendete Tief „Christoph“ am 18. März die ruhige Hochdrucklage. Mit einer Nachmittagstemperatur von 8,9°C war es 13,9 °C kühler als am Vortag. Unter dem Einfluss der Tiefs „Dieter“, „Eckhard“, Falk“, „Gregor“ und dem Azorenhoch gestalteten sich die folgenden 6 Tage mit Temperaturen teils unter und teil über dem Frühlingsniveau wechselhaft. Die Hochs „Ludwiga“ und „Marrit“ verwöhnten uns dann ab dem 25. März bis zum Monatsende bei von Tag zu Tag ansteigenden Temperaturen mit sehr sonnigem und überdurchschnittlich warmem Frühlingswetter. Am 31. März verzeichneten wir mit 23,9°C die höchste Märztemperatur der letzten 20 Jahre.

    Mehr unter www.wetter-schwoerstadt.de

    Viele Grüße Helmut
  • Rückblick auf den wärmsten März seit Messbeginn

    Von leoloewe · melden

    Hier noch das Diagramm zum wärmsten März seit Messbeginn
  • April, April der macht was er will

    Von leoloewe · melden

    Liebe Wetterfreunde, hier der Rückblick auf den mittleren Frühlingsmonat von Schwörstadt

    Der April ist eben ein launischer Monat, nicht umsonst prägte der Volksmund den Begriff "Aprilwetter" und der diesjährige April bestätigte diesen Begriff wieder einmal voll und ganz. Von frühlingshaftem Wohlfühlwetter über sommerliche Wärme in der ersten Monatshälfte bis zum winterlichen Frost mit Schneefall in der zweiten Halbzeit hatte der diesjährige April das gesamte Wetterrepertoire im Gepäck. Trotz einer viel zu kalten zweiten Aprilhälfte war der mittlere Frühlingsmonat in Schwörstadt gegenüber der Norm von 1981 bis 2010 mit einem Sonnenscheinüberschuss von 35 Stunden 0,5°C zu warm und 28 l/m² zu niederschlagsarm.

    Unter dem Einfluss von Hoch „Marrit“ und Tief „Johnny“ startete der April mit einem Wechsel von Sonne und Wolken ca. 2°C zu warm. Nach 10 niederschlagsfreien Tagen in Folge brachte ein Höhentief am Abend des 3. April ein kurzes Gewitter mit 4 l/m² Regen. Die folgenden 4 Tage blieb es dann bei weiterhin mildem, typisch wechselhaftem Aprilwetter. Nach einer sternenklaren Nacht war am Morgen des 7. April mit einer 2-Metertemperatur von 0,7°C und einer 5 cm Bodentemperatur von –1,5°C bei den Laternenparkern Eiskratzen angesagt. Bis zum 10. bescherte uns dann Hoch „Ortrud“ sehr sonniges und warmes Hochdruckwetter. Am 9. April hatten wir mit 26,7°C den ersten Sommertag (ab 25°C) des Jahres und einen Tag später mit 26,9°C den bisher wärmsten Tag des Jahres. Mit Hoch „Pia“ und leichtem Einfluss der Tiefs „Marcel“ und „Norbert“ gingen die Temperaturen vom 11. bis Karsamstag 15. April leicht zurück, mit viel Sonnenschein lagen sie aber immer noch deutlich über dem langjährigen Aprilniveau. Nach 9 niederschlagsfreien Tagen in Folge brachte uns Tief „Otto“ am Karsamstag 1,4 l/m² Regen. Somit war die 1. Aprilhalbzeit 2,8°C zu warm, mit 6,2 l/m² fiel erst 7% des normalen Aprilniederschlages und mit 113 Stunden schien die Sonne schon 65% der langjährigen gesamten April-Sonnenscheindauer. Ganz nach dem Motto „April, April, der macht was er will“ sorgten Tief „Peter“ und Hoch „Querida“ bei sukzessiv sinkenden Temperaturen für einen wechselhaften Start in die 2. Aprilhälfte. Nach abendlichen Schneeschauern sank in der Nacht zum 20. April die Temperatur auf –2,2°C ab, am Morgen des 21. April war es mit –2,3°C so fortgeschrittenen Vegetation entstanden große Frostschäden. So wurden in der Region zum Beispiel Obstplantagen und Weinreben zu 100% geschädigt. Im Zusammenspiel mit Hoch „Querida“ und Tief „Quentin“ blieb es dann bis zum 24. April sehr sonnig und trocken, so stieg die Temperatur am 24. nochmals auf 22°C an. Tief „Reiner“ brachte uns mit einer Kaltfront am 25. den Anfang vom Ende des Frühlingswetters. Nach starken Schneefällen hatten wir am Morgen des 26. April bei 0,4°C mit 2 cm die höchste Schneedecke für Ende April der letzten 20 Jahre. Mit einer 4-tägigen Niederschlagsausbeute von 43,2 l/m² wurde das Niederschlagsdefizit etwas abgeschwächt, aber es wurden erst 69% des normalen Aprilsolls erreicht. Mit den Hochs „Sonja“ und „Rosalie“ zeigten sich die letzten beiden Apriltage mit einem Temperaturaufschwung wieder sehr sonnig und niederschlagsfrei.

    Mehr unter www.wetter-schwoerstadt.de

    Viele Grüße Helmut
  • April, April der macht was er will

    Von leoloewe · melden

    Hier noch das Diagramm zum Aprilwetter von Schwörstadt:
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