SWR3 - Die Wettermelder

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Wetterstatistiken

  • Der kälteste Schwörstädter Januar der letzten 30 Jahre

    Von leoloewe · melden

    Hier noch das Januardiagramm
  • Rückblick auf den Schwörstädter Februar Teil1

    Von leoloewe · melden

    Hallo zusammen,

    Ist's zu Lichtmess (2. Februar) mild und rein, wird's ein langer Winter sein. Wenn es aber stürmt und schneit, ist der Frühling nicht mehr weit. Diese Wetterregel passte diese Jahr jedoch überhaupt nicht, denn trotz eines milden und sonnigen Lichtmesstages überzeugte der diesjährige Februar in der Eigenschaft als letzter Wintermonat keineswegs. Mit einem 24-stündigem Sonnenscheinüberschuss war er 3°C zu warm und mit 70,4 l/m² fiel nur 95% des langjährigen Februarniederschlages.

    Zum Leidwesen der Winter- und Schneeliebhaber gewann zum Start in den letzten Wintermonat die Warmluft den Kampf mit der Kaltluft. Somit konnte der Vorfrühling das Blatt zu seinen Gunsten wenden. Mit den Tiefs „Hubert“, „Jürgen“, „Leiv“, „Marcel“ und „Niklas“ wurde überwiegend warme Atlantikluft zu uns geführt, die in den ersten 8 Februartagen für einen unbeständigen frostfreien Wetterablauf sorgte. Ab dem 9. Februar lagen wir am Südrand des über Nordeuropa befindlichen kräftigen Hochdruckgebietes „Erika", wodurch mit einer östlichen Strömung kontinentale Kaltluft aus Osteuropa einfloss. Am 9. hatten wir mit –1,4°C den ersten Frosttag des Monats und am 10. bekamen wir nochmals leichte Schneeschauer. Ab dem 12. Februar dominierte dann das kräftige und großräumige Hoch „Erika“ mit niederschlagsfreiem und recht sonnigem Wetter. Die erste Februarhalbzeit war somit 1,8°C zu warm, mit 32,8 l/m² Regen verzeichneten wir 44% des langjährigen Februar-Niederschlages und mit 50,5 Sonnenscheinstunden erreichten wir schon 60% des Februarsolls. Auch die zweite Februarhalbzeit startete mit Hoch „Erika“ vorfrühlingshaft mild. Nachdem wir am 15. bei 9:10 Stunden strahlendem Sonnenschein mit 14,8°C den wärmsten Tag seit dem 1. November 2016 hatten, legte der Vorfrühling am 16. nochmals eine "Schippe" drauf.Mit schon T-Shirt geeigneten 15,9°C erreichten wir die höchste Temperatur seit dem 30. Oktober 2016. Das Schwächeln von Hoch „Erika“ nutzte Tief „Pierre" am 17. mit 5,8 l/m² Regen aus, bevor Hoch „Felicitias“ bis zum 20. Februar wieder für recht sonnige Verhältnisse sorgte. Pünktlich zur fünften Jahreszeit wurden wir dann abgesehen von Zwischenhoch „Geri“ bis zum Monatsende von den Tiefs „Rolf“, „Stephan“, Sturmtief „Thomas“, „Udo“ und „Volkmar“ beeinflusst.
  • Rückblick auf den Schwörstädter Februar Teil2

    Von leoloewe · melden

    Wie bei einer Polonaise tanzten die Tiefdruckgebiete dicht gedrängt hintereinander vom Nordatlantik in unsere Region und brachten uns mit Sonne, Sturm, Regen, Schnee- und Graupelschauer, kurzem Gewitter, sowie Tauwetter das ganze Repertoire an meteorologischen Begleiterscheinungen. Das nicht nur die Narren närrisch sind, sondern auch das Wetter verrückt spielt zeigte sich am 24., dem „Schmutzigen Dunschtig“, oder auch „Wiiberfasnachtstag“. Mit 20,9°C verzeichneten wir die höchste Februartemperatur seit Messbeginn. Der alte Rekord vom 28. Februar 2000 und 24. Februar 2008 mit jeweils 19,4°C wurde deutlich um 1,5°C übertroffen. Einen Tag später zur gleichen Zeit waren es gerade noch 7,3°C und am Abend des 25. Februar gab es bei Temperaturen um den Gefrierpunkt sogar noch einen kurzen Schneeschauer. Nachdem die Sonne durch Zwischenhoch „Geri“ vom Fasnachtssamstag bis zum Rosenmontag sehr oft zum Vorschein kam, wurde das Wetter in der Nacht zu Fasnachtsdienstag, dem letzten Februartag, wieder närrisch. Hatten wir am Rosenmontag 27. Februar mit 18,1°C noch T-Shirtwetter, überraschte uns Tief „Volkmar“ am Morgen des letzten Februartages, dem Fasnachtsdienstag, bei Temperaturen um 1°C mit starken Schneeschauern und einer überzuckerten Landschaft und am Abend mit Regen- und Graupelschauern, sowie mit einem kurzen Gewitter. Wenn auch viele dieses wechselhafte Wetter mit Schnee- und Regenschauern für ungemütlich hielten, so hatte der Niederschlag aber auch positive Auswirkungen. Nach der viel zu trockenen 2. Jahreshälfte 2016 und dem niederschlagsarmen Winter konnten die Landwirte etwas aufatmen und für die niedrigen Flusspegelstände gab es etwas Entspannung.

    Mehr unter www.wetter-schwoerstadt.öde

    Viele Grüße Helmut
  • Rückblick auf den sonnenreichsten meteorologischen Winter seit Aufzeichnungsbeginn

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    Hallo zusammen,

    Mit einem Sonnenscheinüberschuss von 133:45 Stunden erlebten wir den sonnenreichsten meteorologischen Winter seit Aufzeichnungsbeginn vor mehr als 50 Jahren, mit einem Niederschlagsdefizit von 84,2 l/m² den zweittrockensten Winter der letzten 20 Jahre und trotz eines äußerst milden Februars war der Winter 2016/2017 noch 0,13°C zu kalt.

    Trockenster und sonnenreichster Dezember seit Aufzeichnungsbeginn vor über 150 Jahren
    Der Dezember 2016 geht in die Wetter-Geschichtsbücher ein, denn noch nie seit über 150 Jahren gab es am Hochrhein solch einen niederschlagsarmen und sonnenscheinreichen Dezember. Der 0,8°C zu kalte erste Wintermonat lag mit 146:40 Sonnenstunden deutlich über dem 3-fachen (333,3%) der normalen Dezember-Sonnenscheindauer, mit nur 3,4 l/m² verzeichneten wir nur gerade 3,1% des langjährigen Dezember-Niederschlages und noch nie in den letzten 50 Jahren stieg das Barometer in Schwörstadt auf 1.045,8 hPa. an.

    Drittkältester Januar seit über 50 Jahren
    Nach 1985 (-5,2°C) und 1987 (-3,8°C) war der Januar 2017 in Schwörstadt mit 29 Frosttagen (Norm 18,7 Tage), 13 Eistagen (Norm 6,7 Tage) und einer Durchschnittstemperatur von –2,5°C der drittkälteste Januar seit über 50 Jahren. Der gegenüber der Norm von 1981 bis 2010 3,3°C zu kalte mittlere Wintermonat brachte uns einen Sonnenscheinüberschuss von 13% und hauptsächlich bedingt durch den sehr niederschlagreichen letzten Januartag einen Niederschlagsüberschuss von 4 l/m².

    Der 3°C zu warme und 24 Stunden zu sonnenscheinreiche Februar war eines Wintermonats nicht würdig
    Mit einem 24-stündigen Sonnenscheinüberschuss war der letzte meteorologische Wintermonat 3°C zu warm und mit 70,4 l/m² fiel nur 95% des langjährigen Februarniederschlages.

    Mehr unter www.wetter-schwoerstadt.de

    Viele Grüße Helmut
  • Rückblick auf den wärmsten März seit Messbeginn

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    Hallo liebe Wettermelder,

    hier der Rückblick auf den wäemsten Schwörstädter März seit Messbeginn:

    Noch nie seit Beginn der systematischen Wetteraufzeichnungen vor über 150 Jahren war ein März wärmer. Mit 11,6 l/m² zu viel Niederschlag und einem Sonnenscheinüberschuss von 67:35 Stunden war der erste Frühlingsmonat mit einer Durchschnittstemperatur von 9,5°C (Norm 5,7°C) gemeinsam mit dem März 1994 der wärmste März seit Aufzeichnungsbeginn.

    Unter dem wechselseitigen Einfluss des Hochs „Hertha“ und der Tiefs „Udo“, „Wilfried“ und „Xaver“ startete der März mit wechselhaftem Aprilwetter. Passend zum Aprilwetter mit einem Wechsel aus Regen– und Graupelschauern, sowie sonnigen Anteilen hatten wir am Abend des 5. März sogar noch ein kurzes Gewitter. Die Tiefs „Yannik“, „Zeus“ und „Adriano“ sowie die Hochs „Ingrid“ und „Johanna“ sorgten auch die folgenden Tage für einen unbeständigen, wechselhaften Wettercharakter. Vom 8. März 16 Uhr bis zum 9 März 16 Uhr fiel innerhalb 23 Stunden 41,8 l/m² Regen. Nach diesem ergiebigen Dauerregen erreichten wir mit 79,6 l/m² bereits 93% des langjährigen März-Niederschlages. Ab dem 10. März gewann das Hoch „Johanna“ allmählich die Oberhand und sorgte mit viel Sonnenschein und Tagestemperaturen um 16/17°C für die ersten Frühlingsgefühle. Mit Hoch „Kathrin“ stiegen die Temperaturen ab dem 14. noch weiter an. Die erste Märzhälfte brachte uns somit einen Temperaturüberschuss von 1,5°C, mit 79,6 l/m² erreichten wir schon 93% des durchschnittlichen gesamten März-Niederschlages und mit 87 Sonnenscheinstunden verzeichneten wir schon 65% des Märzsolls. Auch zu Beginn der 2. Märzhalbzeit war Hoch „Kathrin“ bei uns noch wetterbestimmend. So konnten wir mit 21,5°C den 2. „Warmen Tag“ (ab 20°C) des Jahres genießen und am 17. hatten wir mit 22,8°C die höchste Temperatur seit dem 30. September 2016. Nach 8 niederschlagsfreien und deutlich zu warmen Tagen in Folge beendete Tief „Christoph“ am 18. März die ruhige Hochdrucklage. Mit einer Nachmittagstemperatur von 8,9°C war es 13,9 °C kühler als am Vortag. Unter dem Einfluss der Tiefs „Dieter“, „Eckhard“, Falk“, „Gregor“ und dem Azorenhoch gestalteten sich die folgenden 6 Tage mit Temperaturen teils unter und teil über dem Frühlingsniveau wechselhaft. Die Hochs „Ludwiga“ und „Marrit“ verwöhnten uns dann ab dem 25. März bis zum Monatsende bei von Tag zu Tag ansteigenden Temperaturen mit sehr sonnigem und überdurchschnittlich warmem Frühlingswetter. Am 31. März verzeichneten wir mit 23,9°C die höchste Märztemperatur der letzten 20 Jahre.

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    Viele Grüße Helmut
  • Rückblick auf den wärmsten März seit Messbeginn

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    Hier noch das Diagramm zum wärmsten März seit Messbeginn
  • April, April der macht was er will

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    Liebe Wetterfreunde, hier der Rückblick auf den mittleren Frühlingsmonat von Schwörstadt

    Der April ist eben ein launischer Monat, nicht umsonst prägte der Volksmund den Begriff "Aprilwetter" und der diesjährige April bestätigte diesen Begriff wieder einmal voll und ganz. Von frühlingshaftem Wohlfühlwetter über sommerliche Wärme in der ersten Monatshälfte bis zum winterlichen Frost mit Schneefall in der zweiten Halbzeit hatte der diesjährige April das gesamte Wetterrepertoire im Gepäck. Trotz einer viel zu kalten zweiten Aprilhälfte war der mittlere Frühlingsmonat in Schwörstadt gegenüber der Norm von 1981 bis 2010 mit einem Sonnenscheinüberschuss von 35 Stunden 0,5°C zu warm und 28 l/m² zu niederschlagsarm.

    Unter dem Einfluss von Hoch „Marrit“ und Tief „Johnny“ startete der April mit einem Wechsel von Sonne und Wolken ca. 2°C zu warm. Nach 10 niederschlagsfreien Tagen in Folge brachte ein Höhentief am Abend des 3. April ein kurzes Gewitter mit 4 l/m² Regen. Die folgenden 4 Tage blieb es dann bei weiterhin mildem, typisch wechselhaftem Aprilwetter. Nach einer sternenklaren Nacht war am Morgen des 7. April mit einer 2-Metertemperatur von 0,7°C und einer 5 cm Bodentemperatur von –1,5°C bei den Laternenparkern Eiskratzen angesagt. Bis zum 10. bescherte uns dann Hoch „Ortrud“ sehr sonniges und warmes Hochdruckwetter. Am 9. April hatten wir mit 26,7°C den ersten Sommertag (ab 25°C) des Jahres und einen Tag später mit 26,9°C den bisher wärmsten Tag des Jahres. Mit Hoch „Pia“ und leichtem Einfluss der Tiefs „Marcel“ und „Norbert“ gingen die Temperaturen vom 11. bis Karsamstag 15. April leicht zurück, mit viel Sonnenschein lagen sie aber immer noch deutlich über dem langjährigen Aprilniveau. Nach 9 niederschlagsfreien Tagen in Folge brachte uns Tief „Otto“ am Karsamstag 1,4 l/m² Regen. Somit war die 1. Aprilhalbzeit 2,8°C zu warm, mit 6,2 l/m² fiel erst 7% des normalen Aprilniederschlages und mit 113 Stunden schien die Sonne schon 65% der langjährigen gesamten April-Sonnenscheindauer. Ganz nach dem Motto „April, April, der macht was er will“ sorgten Tief „Peter“ und Hoch „Querida“ bei sukzessiv sinkenden Temperaturen für einen wechselhaften Start in die 2. Aprilhälfte. Nach abendlichen Schneeschauern sank in der Nacht zum 20. April die Temperatur auf –2,2°C ab, am Morgen des 21. April war es mit –2,3°C so fortgeschrittenen Vegetation entstanden große Frostschäden. So wurden in der Region zum Beispiel Obstplantagen und Weinreben zu 100% geschädigt. Im Zusammenspiel mit Hoch „Querida“ und Tief „Quentin“ blieb es dann bis zum 24. April sehr sonnig und trocken, so stieg die Temperatur am 24. nochmals auf 22°C an. Tief „Reiner“ brachte uns mit einer Kaltfront am 25. den Anfang vom Ende des Frühlingswetters. Nach starken Schneefällen hatten wir am Morgen des 26. April bei 0,4°C mit 2 cm die höchste Schneedecke für Ende April der letzten 20 Jahre. Mit einer 4-tägigen Niederschlagsausbeute von 43,2 l/m² wurde das Niederschlagsdefizit etwas abgeschwächt, aber es wurden erst 69% des normalen Aprilsolls erreicht. Mit den Hochs „Sonja“ und „Rosalie“ zeigten sich die letzten beiden Apriltage mit einem Temperaturaufschwung wieder sehr sonnig und niederschlagsfrei.

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    Viele Grüße Helmut
  • April, April der macht was er will

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    Hier noch das Diagramm zum Aprilwetter von Schwörstadt:
  • Schwörstädter Mai 2017 mit Rekordtemperatur

    Von leoloewe · melden

    Hallo liebe Wetterfreunde

    Gerade in der Vegetationsperiode im Frühjahr ist ausreichend Regen notwendig und darauf bezieht sich auch die Bauernregel "Ist der Mai recht heiß und trocken, kriegt der Bauer kleine Brocken; ist er aber feucht und kühl, gibt es Frucht und Futter viel." Stimmt diese Bauernregel, dürften die Landwirte in diesem Jahr mit ihrer Ernte wohl nicht zufrieden sein. Obwohl die erste Maihalbzeit gegenüber der Norm von 1981 bis 2010 noch 1,4°C zu kalt war gab es am Monatsende durch den Hochsommer in der zweiten Maihälfte einen Temperaturüberschuss von 2°C. Mit 97 l/m² war es 17 l/m² zu trocken und die Sonne schien 49:45 Stunden länger als die langjährige Mai-Sonnenscheindauer.

    Tief „Utz“ sorgte zum Start in den Mai mit Regen und kühlen Temperaturen für weinende Maibummleraugen und lachende Landwirtschaftsaugen. Bis zum 5. setzte sich das für die Jahreszeit zu kühle und unbeständige Aprilwetter mit einem Gemisch aus Sonne, Wolken und Regen, der meist als Schauer fiel fort. Durch ein Zwischenhoch am 5. Mai stieg die Temperatur bei 12:35 Stunden Sonnenschein auf 21,5°C an, bevor uns die Tiefs „Werner“ und „Xander“ mit kühlen Luftmassen bis zum 9. 44 l/m² Regen brachten. Nach einem weiteren Zwischenhoch am 10. Mai übernahm Tief „Zeno“ am 11. zu Beginn der Eisheiligen das Wetterzepter. Mit ihm drehte die Strömung auf Südwest, dadurch gelangte schwülwarme gewitterträchtige Luft aus dem Mittelmeerraum zu uns und die kühlen Tage und Nächte waren vorbei, aus den Eisheiligen wurden Schweissheilige. Bei einem Gewitter am 12. fiel in Schwörstadt innerhalb 15 Minuten 7,6 l/m² Regen und Hagel, über Rheinfelden brachte dieses Hagelgewitter innerhalb 15 Minuten sogar 18,2 l/m² Niederschlag. Unter dem Einfluss von Hoch „Tilly“ verabschiedeten sich die Schauer und Gewitter am 15. so langsam Richtung Osten. Die erste Maihälfte war somit 1,4°C zu kalt, mit 69,4 l/m² fiel schon 61% des langjährigen Mainiederschlages und 90 Sonnenscheinstunden bedeuteten 43% des Maisolls. Zu Beginn der zweiten Maihalbzeit ging der Sommer 3 Tage lang auf Tuchfühlung. Am 17. Mai gab es bei strahlendem Sonnenschein mit 30,2°C den ersten Hitzetag (ab 30°C) des Jahres. Mit den Fronten von Tief „Ben“ stellte sich am 19. eine deutlich kühlere und feuchte Wetterlage ein. Innerhalb 10 Stunden fiel 27 l/m² Regen und um 16:05 Uhr hatten wir mit 8,2°C eine um 22°C kühlere Temperatur als 2 Tage zuvor zur gleichen Zeit. Bereits am 20. breitete sich der Einfluss von Hoch „Vesna“ bei uns aus und brachte uns das Sommerwetter zurück. Am Vatertag 25. Mai übernahm dann Hoch „Walrita“ das Wetterzepter und brachte uns ab dem 27. 3 Hitzetage in Folge, wobei wir am 28. mit 33,5°C die höchste Maitemperatur seit Aufzeichnungsbeginn hatten. Die letzten beiden Maitage zeigten sich schwülwarm und gewitterhaft, 0,4 l/m² Niederschlagsausbeute vom 30. waren jedoch sprichwörtlich nur ein Tropfen auf den heißen Stein, das Niederschlagsdefizit blieb uns erhalten.

    Mehr unter www.wetter-schwoerstadt.de

    Euch allen schöne Pfingsten, viele Grüße Helmut
  • Schwörstädter Mai 2017 mit Rekordtemperatur

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    Hier noch das Diagramm zum Schwörstädter Mai 2017
  • Drittwärmster meteorologischer Frühling seit Messbeginn

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    Hier noch der Rückblick auf den meteorologischen Frühling 2017 von Schwörstadt:

    Laut Meteo Schweiz erlebten wir nach 2007 und 2011 den drittwärmsten Frühling seit Aufzeichnungsbeginn 1864. Alle 3 Frühlingsmonate waren in Schwörstadt zu warm, zu sonnenscheinreich und bis auf den März zu trocken. Somit war der meteorologische Frühling 2017 gegenüber der Norm von 1981 bis 2010 2,1°C zu warm, 33,4 l/m² zu niederschlagsarm und 152 Stunden zu sonnig.

    Wärmster Start in den meteorologischen Frühling seit Aufzeichnungsbeginn vor über 150 Jahren:
    Noch nie seit Beginn der systematischen Wetteraufzeichnungen vor über 150 Jahren war ein März wärmer. Mit 11,6 l/m² zu viel Niederschlag und einem Sonnenscheinüberschuss von 67:35 Stunden war der erste Frühlingsmonat mit einer Durchschnittstemperatur von 9,5°C (Norm 5,7°C) gemeinsam mit dem März 1994 der wärmste März seit Aufzeichnungsbeginn.

    Mit typischem „Aprilwetter“ machte der mittlere Frühlingsmonat seinem Namen alle Ehre:
    Der April ist eben ein launischer Monat, nicht umsonst prägte der Volksmund den Begriff "Aprilwetter" und der diesjährige April bestätigte diesen Begriff wieder einmal voll und ganz. Von Wohlfühlwetter über sommerliche Wärme in der ersten Monatshälfte bis zum winterlichen Frost mit Schneefall in der zweiten Halbzeit hatte der diesjährige April das gesamte Wetterrepertoire im Gepäck. Trotz einer viel zu kalten zweiten Aprilhälfte war der mittlere Frühlingsmonat in Schwörstadt gegenüber der Norm von 1981 bis 2010 mit einem Sonnenscheinüberschuss von 35 Stunden 0,5°C zu warm und 28 l/m² zu niederschlagsarm.

    Hochsommer in der 2. Halbzeit des letzten Frühlingsmonates:
    "Ist der Mai recht heiß und trocken, kriegt der Bauer kleine Brocken; ist er aber feucht und kühl, gibt es Frucht und Futter viel." Stimmt diese Bauernregel, dürften die Landwirte in diesem Jahr mit ihrer Ernte wohl nicht zufrieden sein. Nach einer gegenüber der Norm von 1981 bis 2010 1,4°C zu kalten 1. Maihalbzeit, gab es am Monatsende durch den Hochsommer in der zweiten Maihälfte einen Temperaturüberschuss von 2°C. Mit 97 l/m² war es 17 l/m² zu trocken und die Sonne schien 49:45 Stunden länger als die langjährige Maisonnenscheindauer.


    Mehr unter www.wetter-schwoerstadt.de
  • Zweitwärmster Juni seit 1864

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    Hallo zusammen,

    Trotz einer 0,6°C zu kalten ersten Juniwoche durchschwitzten wir laut Meteo Schweiz mit einem Temperaturplus von 3,6°C nach dem Juni des Rekord-Hitzesommers 2003 den zweitheissesten Juni seit Messbeginn 1864. Der erste Sommermonat war zudem gegenüber der Norm von 1981 bis 2010 76 Stunden zu sonnig und 33,4 l/m² zu trocken.

    Bereits schon 1 Stunde nach Sommerbeginn startete der erste Sommermonat mit Blitz und Donner und 18,2 l/m² Regen innerhalb 2,5 Stunden. Im Zusammenspiel von Hoch „Xenia“, das wir ja bereits aus dem Vormonat kannten und Tief „Heinrich“ blieb uns die feucht-warme Subtropikluft bis zum Pfingstmontag 5. Juni mit einem Wechsel aus Sonne und Regenschauern erhalten. Mit Tief „Ingraban“ gingen die Temperaturen ab dem 5. deutlich zurück so dass bei wechselhaftem Aprilwetter die Regenschauer kühler wurden. Unter dem Einfluss der Hochs „Zalia“, „Anni“ und „Barbara“ stiegen ab dem 8. Juni die Temperaturen bei nur noch kurzen Schauern am 9. und 10. Juni mit 1,6 l/m² Niederschlag wieder in den sommerlichen Bereich, wodurch wir am 11. mit 32,5°C den ersten Hitzetag (ab 30°C) des Monats verzeichneten. War die erste Juniwoche noch 0,6°C zu kalt, hatten wir nach der hochsommerlichen zweiten Juniwoche zur Monatshalbzeit eine positive Temperaturabweichung von 2°C, mit 47,2 l/m² fiel erst 44% des langjährigen Juniniederschlages und mit 147 Sonnenstunden erreichten wir schon 62% des Junisolls. Mit den großräumigen Hochs „Concha" und „Deike“ setzte sich das hochsommerlich heiße und trockene Wetter auch in der zweiten Monatshalbzeit fort. Am Donnerstag 22. Juni, ein Tag nach dem kalendarischen Sommerbeginn, verzeichneten wir in Schwörstadt mit 36,6°C nach dem 23. Juni des Rekord-Hitzesommers 2003 mit 38,5°C die zweithöchste Junitemperatur der letzten 50 Jahre. Ebenso hatten wir die erste Hitzewelle des Jahres, nach der WMO (World Meteorological Organization) ist die Bedingung für eine Hitzewelle erfüllt, wenn 5 Tage in Folge die Durchschnittstemperatur um mindestens 5°C übertroffen wird, vom 18. bis zum 22. Juni wurden diese Bedingungen erfüllt. Mit einer Tiefsttemperatur von 20,1°C hatten wir in der Nacht auf den 23. Juni die erste Tropennacht (Temperatur sinkt nicht unter 20°C) des Jahres und in der Folgenacht verzeichneten wir mit 20,8°C die höchste Juni-Nachttemperatur seit Messbeginn. Nach 16 niederschlagsfreien Tagen in Folge brachte Tief „Rasmund“ bei immer noch sommerlichen Temperaturen am 27. 2,4 l/m² und am 28. mit Gewitter 23,6 l/m² des dringend benötigten Regens. Bei einem Sonne-Wolkenmix, 2 kurzen Regenschauern und lebhaften westlichen Winden hatten wir die letzten beiden Tage des ersten Sommermonats sehr angenehme Tagestemperaturen von 23 bis 25°C und durchschlaffördernde Nachttemperaturen um 13 bis 14°C.

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    Viele Grüße Helmut
  • Das Juliwetter passte zur Siebenschläferregel

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    Hallo liebe Wettermelder,

    Passend zur Siebenschläferregel wechselten sich im mittleren Sommermonat warme bis heiße, sommerlich geprägte Witterungsabschnitte mit kurzen wechselhaften, gewittrigen und kühleren Perioden ab. Nach dieser abwechslungsreichen Witterung war der Juli 0,7°C zu warm, bedingt durch die zahlreichen Gewitter und Schauer in der letzten Monatsdekade 5,6 l/m² zu nass und 11 Stunden zu sonnenscheinarm.

    Mit den Tiefs „Rasmund“ und „Saverio“ startete der mittlere Sommermonat mit erfrischenden Temperaturen und 11,2 l/m² Regen innerhalb der ersten 3 Julitage. Ab dem 4. brachte uns Hoch „Francoise“ mit viel Sonnenschein und einer trockenen Witterung den Hochsommer zurück. So verzeichneten wir am 5. mit 32°C den ersten Hitzetag des Monats. Nach 4 Hitzetagen in Folge gingen die Temperaturen ab dem 9. unter dem Einfluss der Tiefs „Till“, „Uwe“, „Wolf“ und „Xavier“ mit einem Wechsel von leichten Regenschauern und Sonnenschein auf angenehme immer noch sommerliche Werte zurück. Von den vielerorts unwetterartigen Gewittern mit Hagel und Starkregen blieb unsere Region verschont. Mit Hoch „Hanna“ setzte sich ab dem 14. bei langsam ansteigenden Temperaturen wieder meist die Sonne durch. Die erste ulihalbzeit war somit 0,5°C zu warm, mit 37 l/m² fiel erst 34% des langjährigen Juli-Niederschlages und mit 127 Sonnenscheinstunden lag die Sonne im Julisoll. Auch die 2. Julihalbzeit startete durch die Hochs „Hanna“ und „Irmingard“ meist sonnig und sommerlich warm. So hatten wir mit 31,1°C am 17. Juli bereits wieder einen Hitzetag. Nach 3 Hitzetagen in Folge blieb diese starke Erwärmung auch nicht ohne Folgen. Ab dem 19. wurde die Wetterlage mit Tief „Zlatan“ und hochauftürmenden Wolken gewitterhaft. Während im 8 km entferten Bad Säckingen am Abend des 19. ein kurzes Gewitter 3 l/m² Regen brachte, vernahm man in Schwörstadt nur das Donnergrollen. Beim Durchzug mehrerer Gewitter fiel vom 21. bis zum 23. Juli 30,4 l/m² Regen. Den stärksten Niederschlag gab es mit 9,8 l/m² innerhalb 10 Minuten am 23. um 0:45 Uhr, das entsprach einer Niederschlagsrate von 160 l/m² in der Stunde, in Bad Säckingen fiel diesmal zu diesem Zeitpunkt kein Tropfen. Nach dieser Gewitterserie gab es eine Umstellung der Großwetterlage, denn auf der Südflanke von Tief „Zlatan" floss nun kühlere Atlantikluft zu uns, welche die schwülwarme bis heiße und mit viel Feuchte angereicherte Luft ausräumte. Mit den Tiefs „Alfred“ und „Bernhard“ fiel bis zum 28. Juli nochmals 43,8 l/m² des dringend benötigten Regens, bevor sich dann die Wetterlage bis zum Monatsende unter dem Einfluss von Hoch „Jolanda“ und der Warmfront von Tief „Denis“ wieder auf Hochsommer mit kurzen Gewittern umstellte.

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    Viele Grüße aus Schwörstadt
    Helmut
  • Das Juliwetter passte zur Siebenschläferregel

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    Hier noch das Diagramm zu Schwörstädter Juliwetter:
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