SWR3 - Die Wettermelder

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Wetterstatistiken

  • Noch nie war ein Januar so sonnig

    Von leoloewe · melden

    Hallo liebe Wetterfreunde

    79739 Schwörstadt: Noch nie seit Beginn der Messreihe 1966 war ein Januar so sonnig:

    Andauernde Hochdrucklagen sorgten für einen 2°C zu warmen Januar. Bedingt durch die Frosttemperaturen in den oft sternenklaren Nächten gab es jedoch keine neuen Temperaturrekorde. Mit einem Sonnenscheinüberschuss von 81 Stunden erreichten wir einen neuen Januar-Sonnenscheinrekord. 42,2 l/m² reichten nur die Hälfte des langjährigen Januar-Niederschlages und 1.045,8 hPa. sorgten für einen neuen Luftdruckrekord seit Beginn der Messreihe 1966.
    Mit Hoch „Xia“ startete das neue Jahr hochdruckbestimmt und Dank dem „Möhlin-Jet“ bei uns auch sehr sonnig. Tief „Fabio“ brachte uns in der Nacht auf den 4. und am 4. Januar 5,6 l/m² Regen bevor Hoch „Alma“ ab dem 5. wieder für trockenes, viel zu warmes und sehr sonniges Wetter sorgte. In den ersten 6 Januartagen hatten wir mit 31,5 Sonnen-scheinstunden bereits 57% des gesamten Januarsolls erreicht. Bedingt durch warme südwestliche Luftmassen und 7,5 Stunden Sonnenschein stieg die Temperatur am 9. auf frühlingshafte 12,4°C an. Das einzige, das in diesem „Mildwinter“ an einen Winter erinnerte waren die leichten Nachtfröste in den zum Teil sternenklaren Nächten. Nur unterbrochen von 1,6 l/m² Regen durch die Tiefs „Clara“ und „Damira“ am 10. blieb es mit Hoch „Christian“ bis zur Monatsmitte bei dem Wechsel von sternenklaren Nächten, Nebel, Hochnebel und Sonnenschein, wobei wir am 13. schon die langjährige Januar-Sonnenscheindauer erreichten. Wenig überraschend war die erste Januarhälfte 2,2°C zu warm, mit 7,2 l/m² fiel erst 8,6% des normalen gesamten Januar-Niederschlages und die Sonne schien an 71 Std. schon 129% des Januarsolls. Auch die Natur reagierte auf das frühlingshafte Wetter, es befanden sich bereits Hasel- und Erlenpollen in der Luft. Auch die zweite Januarhalbzeit begann mit Hoch „Dirk“ sehr sonnig und mild. Bevor Tief „Heike“ am 17. Januar den mit ihrer mitgeführten Kaltfront und 7 l/m² Regen den „Frühlingswinter beendete, gab es am 16. mit 13,2°C die höchste Temperatur des Monats. Ab dem 19. übernahm das gewaltige Hoch „Ekart“ das Zepter und sorgte die folgenden 8 Tage neben viel Sonnenschein mit Hochnebelfelder und Nachtfrösten für ruhiges Hochdruckwetter. Am 20. Januar verzeichneten wir mit 1.045,8 hPa. den höchsten Luftdruck seit Messbeginn und nach nur 2/3 des Monats erreichten wir am 22. mit 107 Std. die höchste Januar-Sonnenscheindauer seit Beginn der Messreihe 1966. Mit der Verdrängung von Hoch „Ekart“ durch Tief „Kim“ endete am 27. Januar die schon seit Wochen andauernde ruhige Hochdruckwetterlage. Das Sturmtief „Lolita“ bescherte uns am 28. begleitet von heftigen Graupel-schauern mit Böen um 70 km/h den ersten Sturm des Jahres. Ohne Nachtfröste und bei wieder über die Norm ansteigenden Temperaturen blieb uns das wechselhafte Wetter bis zum Monatsende erhalten.

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    Viele Grüße Helmut
  • Noch nie war ein Januar so sonnig

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    Hier noch das Diagramm zum Schwörstädter Januar 2020
  • Re: Wetterstatistiken

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    Hallo liebe Wetterfreunde,

    Der diesjährige 24 Stunden zu sonnige und 50,6 l/m² zu niederschlagsreiche Februar war der windreichste und mit einer positiven Temperaturabweichung von 4,8°C zusammen mit dem Februar 1990 der wärmste Februar seit Messbeginn.

    Der letzte meteorologische Wintermonat begann unter dem Einfluss von Tief „Ottilia“ mit einer strammen südwestlichen bis westlichen Strömung frühlingshaft warm, sehr nass und sehr windig. In der Nacht auf den 4. Februar brachte uns das Sturmtief „Petra“ Böenspitzen bis 80 km/h. Auf dem Höhepunkt des Sturmes stieg die Temperatur mit 16,7°C auf die höchste Februar-Nachttemperatur seit Messbeginn an. Ausgehend von Sturmtief „Petra“ erreichte uns in der 2. Nachthälfte eine markante Kaltfront, so dass die Temperatur bis zum Morgen mit einem massiven Temperatursturz innerhalb von nur 6 Stunden von 16,7°C auf 3,2°C sank. Innerhalb der ersten 4 Februartage fiel mit 56 l/m² schon 76% des Februarsolls und 14 l/m² mehr als im gesamten Januar 2020. Hoch „Frank“ übernahm ab dem 5. das Zepter und sorgte bis zum 9. mit kälterer Meeresluft polaren Ursprungs für ruhiges, sehr sonniges Wetter mit Nachtfrösten. In der Nacht auf den 10. Februar erreichte uns Sturmtief „Sabine“, das uns 2 Tage lang mit Böen von über 80 km/h beschäftigte. Neben einigen Feuerwehreinsätzen durch umgestürzte Bäume sorgte „Sabine“ auch für geschlossene Schulen und Kindergärten. Auch nachdem sich „Sabine“ verabschiedete, blieb uns durch die Tiefs „Tomris“ und „Uta“ das windige bis stürmische Wetter mit Regen- und Graupelschauern bis zur Monatsmitte erhalten, wobei bereits am 13. der langjährige durchschnittliche Februar-Niederschlag übertroffen wurde. In der ersten 4,4°C zu warmen Februarhalbzeit fiel mit 83,2 l/m² schon 112% des normalen Februarniederschlages und die Sonne schien an 61 Std. schon 73% des Februarsolls. Auch nach der ersten Februarhälfte blieb uns mit den Tiefs „Viktoria“ und „Wiltraud“ das unbeständige teils windige Wetter mit frühlingshaft milden Temperaturen erhalten. Wenn man den Sinn der Fasnacht darin sieht den Winter zu vertreiben war sie dieses Jahr absolut nicht erforderlich, denn wo kein Winter war konnte auch keiner vertrieben werden. Mit 18,4°C hatten wir am Rosenmontag bei strahlendem Sonnenschein sehr warmes „Biergartenwetter“. Am Aschermittwoch 26. Februar stellte sich erneut eine für den diesjährigen Februar typische Westwetterlage ein. Die Sturmtiefs „Zehra“, „Bianca“ und „Charlotte“ sorgten bis zum Monatsende mit stürmischen Böen für wechselhaftes Schauerwetter.

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    Viele Grüße Helmut
  • Gemeinsam mit dem Februar 1990 der wärmste Februar seit Messbeginn

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    Hier noch das Diagramm zum viel zu warmen Schwörstädter Februar 2020
  • Zweitwärmster meteorologischer Winter seit Messbeginn

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    Hallo liebe Wetterfreunde,

    Die Bezeichnung Winter ist für den meteorologische Winter 2019/2020 ein Hohn, denn er fand in Schwörstadt nur auf dem Kalender statt. Mit einer positiven Temperaturabweichung von 3°C war es nach dem meteorologischen Winter 2006/2007 der zweitwärmste Winter seit Beginn der systematischen Wetteraufzeichnungen 1864. Für die „Nicht-Winterwärme“ waren neben anhaltenden Hochdruckgebieten im Januar besonders die sehr häufigen Westwindlagen mit milder Atlantikluft verantwortlich. Seit Messbeginn 1966 gab es am Hochrhein nur in den meteorologischen Wintern 2007/2008, 2013/2014 und 2019/2020 keine Schneedecke. Bei nur 2 Tagen mit Schneefall gab es mit 282,8 l/m² einen Niederschlagsüberschuss von 16,8 l/m² und die Sonne schien gegenüber der langjährigen Winternorm 140 Stunden länger.

    Ein viel zu warmer und zu sonniger Start in den Winter, aber wenigstens wieder einmal ein zu nasser Monat
    Der 2,4°C zu warme und 34,5 Stunden zu sonnige Dezember 2019 wurde dem Namen als erster Wintermonat absolut nicht gerecht. Mit einer positiven Niederschlagsabweichung von 8 l/m² war er der dritte zu nasse Monat des Jahres und reduzierte dadurch wenigstens das Jahres-Niederschlagsdefizit etwas.

    Der erste Monat des Jahrzehnts war zu mild, zu trocken und die Sonne zeigte sich so lange wie noch nie in einem Monat Januar
    Andauernde Hochdrucklagen sorgten für einen 2°C zu warmen Januar. Mit einem Sonnenscheinüberschuss von 81 Stunden erreichten wir einen neuen Januar-Sonnenscheinrekord. 42,2 l/m² reichten nur für die Hälfte des langjährigen Januar-Niederschlages und 1.045,8 hPa. sorgten für einen neuen Luftdruckrekord seit Beginn der Messreihe 1966.

    Noch nie seit Messbeginn 1966 war ein Februar so warm und so windreich
    In dem 4,8°C zu warmen letzten Wintermonat fiel mit 124,6 l/m² 168% des langjährigen Februar-Niederschlages und die Sonne zeigte sich an 108:05 Stunden 24:05 Stunden über dem Februarsoll. ​

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    Viele Grüße Helmut
  • Märzrückblick der Wetterstationen Schwörstadt

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    Hallo liebe Wetterfreunde,
    hier der Märzrückblick der Wetterstationen Schwörstadt:

    Obwohl wir in den ersten 10 Tagen mit 75,4 l/m² bereits 88% des normalen gesamten März-Niederschlages erreicht hatten, war der 1,2°C zu warme und 48 Stunden zu sonnige erste Frühlingsmonat bedingt durch die sehr trockenen letzten beiden Monatsdekaden noch 5 l/m² zu trocken.

    Nach dem 50,6 l/m² zu niederschlagsreichen Februar suchte man auch zum Start in den ersten Frühlingsmonat ein beständiges Hoch mit einer längeren trockenen Phase vergebens. Mit einer westlichen Strömung geben sich die Tiefs „Charlotte“, „Diana“, „Elli“ , „Flora“ und „Gisela“ in rascher Folge die Klinke in die Hand und sorgten dafür, dass der Regenschirm oder die Regenjacke ständige Begleiter waren. Passend zum Übergang vom Winter zum Frühling waren die Temperaturen weder winterlich kalt noch frühlingshaft warm. Nach den ersten 6 Märztagen verzeichneten wir bereits die Hälfte des normalen Märzniederschlages. Dieses waschechte und windige Sauwetter blieb uns bis zum 10. März erhalten. Nach weiteren 3 wechselhaften Tagen mit Wolken, Wind und leichtem Regen stellte sich am 14. die Wetterlage grundlegend um. Mit Hoch „Helge“ stellte sich endlich eine von vielen lang ersehnte stabile Hochdrucklage mit steigenden Temperaturen und viel Sonnenschein ein. Die erste Märzhalbzeit war somit 0,9°C zu warm, mit 76,6 l/m² fiel bereits 89% des normalen Märzniederschlages und die Sonne schien an 55 Stunden 41% des Monatssolls. Auch in der zweiten Märzhälfte bekam der Frühling durch die Hochs „Helge“ und „Ingolf“ „Rückenwind“. Mit 21,4°C verzeichneten wir am 18. bei strahlendem Sonnenschein den ersten „warmen Tag“ (ab 20°C) des Jahres. Auch die folgenden 2 Tage waren mit Tageshöchsttemperaturen von 21,5°C sowie 20,7°C „warme Tage“. Am 21. kamen wir in eine Wetterkonstellation wie wir sie die gesamten letzten Monate nicht hatten. Das kräftige Hochdruckgebiet „Jürgen“ verlagerte sich Richtung Russland, dadurch drehte die Strömung auf Nordost bis Ost und es konnte trockene arktische Polarluft zu uns strömen. Trotz viel Sonnenschein lagen die Höchsttemperaturen zwischen 9°C und 11°C, aber durch die „bissige Bise“ fühlten sie sich wie nur knapp über dem Gefrierpunkt an. Zum Nachteil der voll in der Blüte stehenden Obstbäume sanken die Temperaturen in den sternenklaren Nächten deutlich in den Frostbereich. Mit einer südwestlichen Strömung wurde es am 27. vorübergehend milder, so dass wir am 28. bei strahlendem Sonnenschein eine Höchsttemperatur von 17,8°C genießen konnten. Nach 15 niederschlagsfreien Tagen in Folge sorgte Tief „Liebgard“ am 29. bei rund 12°C kälteren Temperaturen für 4,4 l/m² Niederschlag in Form von Regen und Schneeregen. Mit dem Zusammenspiel von Hoch „Keywan“ und Tief „Mareike“ gelangte die letzten beiden Märztage trockene Kaltluft polaren Ursprungs zu uns, was neben viel Sonnenschein aber auch für Nachtfröste sorgte.

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    Viele Grüße Helmut
  • Märzrückblick der Wetterstationen Schwörstadt

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    Hier noch das Diagramm zum Märzrückblick von Schwörstadt
  • Neuer Trockenrekord in Schwörstadt

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    Neuer trauriger Trockenrekord in 79739 Schwörstadt:
    Hallo liebe Wetterfreunde

    Am Freitagmorgen 24. April wurde an der Wetterstation Schwörstadt ein neuer trauriger Trockenheitsrekord seit Aufzeichnungsbeginn 1966 aufgestellt.
    Während über 25 Tagen (vom 30. März - 24. April) fiel in Schwörstadt kein einziger Tropfen Regen. Der alte Rekord vom 07. November bis zum 02. Dezember 2011 wurde am Freitagmorgen bereits um mehrere Stunden übertroffen.
    Ebenfalls ein Rekord: vom 13. März bis zum 24. April fielen in Schwörstadt an 42 Tagen gerade einmal 4,4 l/m² Regen. Eine weitere Ausdehnung der extremen Trockenheit ist zu erwarten, denn zum Wochenende sind nur einzelne lokale Gewitter bevorzugt im Bergland zu erwarten.
    Kommende Woche ab Dienstag steigt dann die Wahrscheinlichkeit, daß sich die Wetterlage umstellt. Statt sehr trockenerer und für die Jahreszeit viel zu warmer Festlandsluft sollte dann mehr feuchte Luft vom Atlantik einfließen, was die Regenwahrscheinlichkeit bei tieferen Temperaturen steigen lässt. Um die aktuelle extreme staubtrockene Trockenheit abzuschwächen bräuchte es jedoch einen über Tage andauernden Landregen. Hoffen wir also, dass ab kommender Woche die Gießkannen über einen längeren Zeitraum nicht zum Einsatz kommen müssen.

    Viele Grüße Helmut
  • Wetterstatistiken

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    Hallo liebe Wetterfreunde,

    am Freitag 24. April 2020 gab es von Schwarzwald TV ein Interview mit mir an der Wetterstation Kurgebiet Bad Säckingen
    Thema: Trockenrekord und Erklärung der Wetterstation.
    Hier der Link:

    https://www.youtube.com/watch?v=oJ6ruFzuf5M&feature=youtu.be&fbclid=IwAR2-iFRvSoxuXx7-sHwTrgMPx0xyVG1_Bcxsje19Plkj6Yidwe_eG9WRJyU

    Viele Grüße Helmut​
  • Rückblick auf einen sommerlichen April

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    Hallo liebe Wetterfreunde,

    hier der Aprilrückblick von 79739 Schwörstadt:

    „April-April der weiß nicht was er will“ - in diesem Jahr wusste der April in Schwörstadt sehr wohl was er will. Mit sehr viel Sonne und Trockenheit fehlte von dem wechselhaften Wettercharakter jede Spur. Der 3,9°C zu warme und 60,4 l/m² zu trockene mittlere Frühlingsmonat war nach dem April 2007 und 2018 der drittwärmste und mit einem Sonnenscheinüberschuss von 112 Std. nach dem April 2007 der zweitsonnigste April seit Aufzeichnungsbeginn.

    Mit strahlendem Sonnenschein und Nachtfrösten durch das mächtige Hoch „Keywan“ startete der April wie der März aufgehört hatte. Mit reichlich Sonnenschein floss aus Norden aber auch kalte Luft polaren Ursprungs in unsere Region. Am 5. April verlagerte sich das seit über 1 Woche herrschende Hoch „Keywan“ von Westeuropa Richtung Mitteleuropa. Mit den ablösenden Hochs „Loris“ und „Max“ floss aus Süden sehr milde Luft ein, die für frostfreie Nächte und Tages-Höchsttemperaturen auf Mainiveau von 23 bis deutlich über 24°C sorgte. Mit 25,3°C verzeichneten wir am Karsamstag 11. April den ersten Sommertag in diesem Jahr. Nach der außergewöhnlich sonnigen und warmen Karwoche ging es auch am Osterwochenende trotz ein paar Wolken mit viel Sonnenschein und warmen Temperaturen weiter. Mit einem Schwall Polarluft fiel die Tages-Höchsttemperatur am 14. mit 15,6°C trotz Sonnenschein von früh bis spät für einen Tag deutlich verhaltener aus. In der absolut niederschlagsfreien, 2,1°C zu warmen ersten Aprilhälfte schien die Sonne an 161 Stunden schon 93% des normalen gesamten Aprilsolls. Unter dem Einfluss der Hochs „Nikolas“ und „Odilo“ ging es auch in der zweiten Aprilhalbzeit staubtrocken, sehr sonnig mit nur einzelnen Quell- und Schleierwolken und Temperaturen, die eigentlich dem ersten Sommermonat Juni entsprechen weiter. Am 17., 18. und 19. April gab es 3 weitere Sommertage, wobei schon am 17. die normale April-Sonnenscheindauer übertroffen wurde. Die hohe Konzentration an Pollen und Saharastaub begünstigten als Kondensationskeime am 20. die Wolkenbildung, so dass die Sonne den ganzen Tag über nur 15 Minuten zum Vorschein kam. Bereits einen Tag später sorgte Hoch „Odilo“ wieder für zunehmenden Sonnenschein und steigende Temperaturen. Mit Sonnenschein von früh bis spät schwitzten wir vom 22. bis zum 25. bei 4 weiteren Sommertagen. Nach 27,5 Tagen ohne messbaren Niederschlag brachte ein kleiner Schauer am Abend des 26. April den sehnlichst erwarteten ersten Regen. Am 28. verabschiedete sich Hoch „Odilo“ und unter dem Einfluss von den Tiefs „Xenia“ und „Yfe“ stellte sich die Wetterlage um. Statt trockenerer warmer Festlandsluft strömte vom Atlantik her feuchte und kältere Luft in unsere Region, die uns bis zum Monatsende mit dem dringend benötigten Regen versorgte.

    Mehr unter: www,wetter-schwoerstadt.de

    Viele Grüße Helmut
  • Rückblick auf einen sommerlichen April

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    Hier noch das Diagramm zum Aprilrückblick von Schwörstadt
  • Der sonnigste und drittwärmste meteorologische Frühling seit Messbeginn

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    Hallo liebe Wetterfreunde

    Hier der Rückblick auf den sonnigsten und drittwärmsten meteorologischen Frühling seit Messbeginn:

    Laut Meteo Schweiz und Deutschem Wetterdienst blicken wir zusammen mit 2011 auf den sonnigsten und den drittwärmsten Frühling seit Messbeginn 1864/1881 zurück. In Schwörstadt war der meteorologische Frühling gegenüber der Normwertperiode von 1982 bis 2010 mit einer Durchschnittstemperatur von 11,50°C 1,9°C zu warm, 192,2 l/m² bedeuteten ein Niederschlagsdefizit von 97,8 l/m² und mit einer Sonnenscheinzeit von 700,1 Std. machte die Sonne 183,1 Überstunden.

    Der erste Frühlingsmonat war zu warm, zu trocken und zu sonnig
    Obwohl wir in den ersten 10 Tagen mit 75,4 l/m² bereits 88% des normalen gesamten März-Niederschlages erreicht hatten, war der 1,2°C zu warme und 48 Stunden zu sonnige erste Frühlingsmonat bedingt durch die sehr trockenen letzten beiden Monatsdekaden noch 5 l/m² zu trocken.

    Der April war der drittwärmste und zweitsonnigste April seit Aufzeichnungsbeginn 1881
    „April-April der weiß nicht was er will“ - in diesem Jahr wusste der April sehr wohl was er will. Mit sehr viel Sonne und Trockenheit fehlte von dem wechselhaften Wettercharakter jede Spur. Der 3,9°C zu warme und 60,4 l/m² zu trockene mittlere Frühlingsmonat war nach dem April 2007 und 2018 der drittwärmste und mit einem Sonnenscheinüberschuss von 112 Std. nach dem April 2007 der zweitsonnigste April seit Aufzeichnungsbeginn.

    Der Mai war der 12. zu warme Monat in Folge
    Der diesjährige Wonnemonat war mit einem Temperaturüberschuss von 0,5°C, einem Niederschlagsdefizit von 32,4 l/m² und einem Sonnenscheinüberschuss von 23:50 Std. wie seine 2 vorherigen Frühlingsmonate zu warm, zu trocken und zu sonnig.

    Mehr unter http://www.wetter-schwoerstadt.de

    Viele Grüße Helmut
  • Der Mai 2020 ist der 12. zu warme Monat in Folge

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    Hallo liebe Wetterfreunde

    Hier der Mairückblick von Schwörstadt:

    Im Gegensatz zum letztjährigen 2,1°C zu kalten Mai, der kälteste Mai der letzten 30 Jahre, war der diesjährige Wonnemonat mit einem Temperaturüberschuss von 0,5°C der 12. zu warme Monat in Folge. Mit 81,6 l/m² fiel nur 72% des normalen Mai-Niederschlages und die Sonne zeigte sich 23:50 Std. über dem Maisoll.

    Nach einem April der wettertechnisch an einen Juni erinnerte, startete der diesjährige als "Wonnemonat" bekannte Mai zum Wohlwollen der Landwirte und Gärtner, "Mairegen auf die Saaten, dann regnet es Dukaten", mit kühlen Temperaturen und Schauern eher wie ein typisch wechselhafter April. Am 6. zog sich Tief „Zlatina“ zurück und ab dem 7. Mai bescherte uns Hoch „Paul“ trockenes, sonniges und zunehmend wieder wärmeres Wetter. Am 8. Mai registrierten wir mit 27,2°C den ersten Sommertag (ab 25°C) in diesem Monat und auch die folgenden 2 Tage stieg die Temperatur auf über 25°C an. Pünktlich zu Beginn der Eisheiligen am 11. beendeten diese das Sommerwetter. Mit 12 l/m² Regen machte die Kaltfront von Tief „Britta“ ihrem Namen alle Ehre. Stieg die Mittagstemperatur am 10. noch auf sommerliche 26,2°C an, lag sie 24 Stunden später über 20°C tiefer. Mit dem Zusammenspiel der Tiefs „Aki“, „Britta“ und „Cordula“, sowie dem Hoch „Quirinius“ gelangte an den folgenden Tagen Polarluft in unsere Region. Bei für die Jahreszeit deutlich zu kühlen Temperaturen gestaltete sich das Wetter bis zum 15. mit Regen-schauern sehr wechselhaft. Vom Morgen des 13. Mai bis zum Morgen des 14. Mai fiel mit 30,6 l/m² in 24 Stunden mehr Regen als im gesamten April 2020. Nach der diesjährigen Wiedergeburt der Eisheiligen war die erste Maihalbzeit 1,4°C zu kalt, mit 60,8 l/m² fiel 53% des normalen Mai-Niederschlages und die Sonne schien an 77 Std. erst 37% des Maisolls. Hoch „Quirinius“ beendete zum Start in die zweite Maihälfte mit viel Sonnenschein und Temperaturen von wieder deutlich über 20°C die Eisheiligentage. So kamen die Ausflügler am Vatertag dem 21. Mai bei strahlendem Sonnenschein und einer Höchsttemperatur von 27,1°C kräftig ins schwitzen, bevor wir am 22. Mai mit 29,0°C die höchste Temperatur des Monats und Jahres verzeichneten. Am 23. sorgte Tief „Gudrun“ mit ihrer aktiven Kaltfront begleitet mit böigem Wind für 20,4 l/m² Regen. Dieser Wetterwechsel war jedoch nur von kurzer Dauer, denn Hoch „Steffen“ sorgte in der letzten Woche des meteorologischen Frühlings mit teils wolkigem und teils sonnigem Wetter, einer zügigen Bise, ein paar Regentropfen ohne Kälte und Hitze für unspektakuläres Frühlingswetter.

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    Viele Grüße Helmut
  • Wetterstatistiken

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    Hier noch das Diagramm zum Maiwetter 2020 von Schwörstadt:

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  • Der Juni 2020 ist der 13. zu warme Monat in Folge

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    Hallo liebe Wetterfreunde,

    Trotz 2 frischen ersten Monatsdekaden und der wiedererstarkten Schafskälte war der erste Sommermonat bedingt durch eine Hitzewelle zu Beginn der letzten Junidekade mit einem Temperaturüberschuss von 0,6°C doch noch der 13. zu warme Monat in Folge. Mit einem Sonnenscheindefizit von 35 Stunden gab es zum großen Vorteil der Vegetation endlich wieder einmal einen Niederschlagsüberschuss von 14,8 l/m².

    Der erste Sommermonat startete unter dem Einfluss von Hoch „Steffen“ mit 3 Sommertagen (ab 25°C), wobei wir am 2. Juni mit 29,2°C die bisher höchste Temperatur des Jahres bekamen. Nach dem sommerlichen Start in den Juni erwartete uns pünktlich zu Beginn der Schafskälte ab dem 4. mit feuchten Luftmassen und einem deutlichen Temperaturrückgang ein Wetterumschwung. „Endlich wieder Regen“ freuten sich hauptsächlich die Landwirte und Gartenbesitzer, als es mit Tief „Juliane“ Nasses von oben gab. Auch die folgenden Tage gab es unter Tiefdruckeinfluss weiteren Nachschub an Flüssigkeit von oben, die Natur konnte es mehr als gut gebrauchen. Nach 6 weiteren Schafskältetagen mit Regen und Tageshöchsttemperaturen zwischen 15 und 19°C war die erste Junidekade 1,6°C zu kalt. Ab dem 11. Juni stiegen die Tagestemperaturen wieder deutlich über die 20-Gradmarke an. Nach einem schwül-warmen Tag mit einer Höchsttemperatur von 29,2°C gab es am Abend des 13. ein kurzes, aber heftiges Gewitter. Mit einer kurzzeitigen Regenrate von 121 l/m² in der Stunde fiel in 5 Minuten 6,2 l/m² und in 15 Minuten 14,4 l/m² Regen mit Hagel. Die abwechslungsreiche erste Junihalbzeit war somit 0,9°C zu kalt, mit 68,8 l/m² fiel schon 64% des normalen Juniniederschlages und die Sonne schien an 74,5 Stunden erst 32% des Junisolls. Die 2. Junihälfte startete wechselnd bewölkt mit sonnigen Abschnitten und Tagestemperaturen um 23°C noch trocken. Vom 17. bis zum 19. Juni wurde der Monatsniederschlag zur Freude der Vegetation mit den Tiefs „Nadine“ und „Octavia“ um 20 l/m² aufgefüllt. Ab dem 20. kamen wir langsam unter Hochdruckeinfluss, Hoch „Utz“ sorgte ab dem 22. für die erste Hitzewelle des Jahres. Mit 30,2°C hatten wir am 23. den ersten Hitzetag (ab 30°C) des Jahres. Auch die folgenden 3 Tage stieg die Temperatur auf über 30°C an, wobei wir am 25. mit 31,6°C die höchste Temperatur des Monats verzeichneten. Am späten Nachmittag des 26. Juni beendete ein Gewitter die 4 Tage andauernde Hitzewelle. Die Tiefs „Silvia“ und „Thekla“ füllten bis zum 29. zum Wohle der Vegetation den Monatsniederschlag nochmals um 34 l/m² auf, bevor Hoch „Valentin“ am letzten Junitag wieder für sehr sonniges Wetter sorgte.

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    Viele Grüße Helmut
  • Der Juni 2020 ist der 13. zu warme Monat in Folge

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    Hier noch das Diagramm zum Juniwetter von Schwörstadt:
  • Der 1,6°C zu warme Juli 2020 ist der 14. zu warme Monat in Folge

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    Hallo liebe Wetterfreunde,

    hier der Julirückblick von 79739 Schwörstadt:

    Noch nie seit Aufzeichnungsbeginn gab es in Schwörstadt 14 zu warme Monate in Folge. Der Juli 2020 als 14. zu warmer Monat in Folge brachte uns gegenüber der Norm von 1981 – 2010 bei einem Niederschlagsdefizit von 91,2 l/m² einem Temperaturüberschuss von 1,6°C und die Sonne schien 30 Stunden über dem Julisoll.

    Der mittlere Sommermonat startete standesgemäß unter dem Einfluss von Hoch „Valentin“ mit einem Hitzetag (ab 30°C), bevor am 2. mit Tief „Silvia“ 3,2 l/m² Regen fiel. Durch das Zusammenspiel von Hoch „Winfried“ und Tief „Thekla“ bekamen wir die folgenden Tage mit sommerlichen Temperaturen ein gemischtes Himmelsbild aus Sonne und Wolken, wobei am 6. nochmals 0,2 l/m² Nieselregen fiel. Mit 32,6°C am 9. und 31,3°C am 10. verzeichneten wir bei zunehmender Sonnenscheindauer unter der Regie von Hoch „Yoann“ 2 weitere Hitzetage. Zur Freude der Sonnenanbeter und weniger Freude der Landwirte sorgte „Yoann“ bis zum 15. weiterhin für sehr sonniges, trockenes und mildes Sommerwetter. Die Kaltfront von Tief „Yvonne“ brachte uns am 15. rund 8°C kühlere Tagestemperaturen, aber bei einer dichten Bewölkung nur 0,2 l/m² Regen. Die erste Julihalbzeit war somit 0,7°C zu warm, mit 3,6 l/m² fiel erst 3% des normalen Juliniederschlages und die Sonne schien an 141,5 Std. 55% des Julisolls. Auch die zweite Julihälfte startete am 16. mit Tief „Yvonne“ unbeständig und bei Tagestemperaturen um 18-19°C eher wenig sommerlich. Nur 2,4 l/m² Regen brachten jedoch keine Entspannung der Julitrockenheit. Am 18. übernahm das kräftige Hoch „Zebedäus“ das Regiment und sorgte mit Unterstützung von Hoch „Albrecht“ bis zum 24. neben viel Sonnenschein für 5 Hitzetage in Folge. Ein kurzes Gewitter brachte uns am Nachmittag des 24. Juni 10,2 l/m² Regen. Bei hochsommerlichen Temperaturen und einem Sonne-Wolkenmix gab es zum Beginn der Hundstage bei kurzen Schauern bis zum 28. mit weiteren 2,6 l/m² den letzten bescheidenen Juliregen. Dank Hoch „Claws“ machten die Hundstage bis zum Monatsende mit Sonnenschein von früh bis spät und 3 weiteren Hitzetagen ihrem Namen alle Ehre, wobei wir am 31. Juli mit 38,3°C den heißesten Tag des Jahres hatten.

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    Viele Grüße Helmut
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