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SWR3 - Die Wettermelder

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Wetterstatistiken

  • Wetterstatistiken

    Von leoloewe · melden

    Hallo liebe Wetterfreunde,

    hier der Septemberrückblick von 79739 Schwörstadt:

    Bis zum 25. lag der erste 25,4 l/m² zu trockene und 38,5 Std. zu sonnenscheinreiche Herbstmonat noch klar auf Temperatur-Rekordniveau (seit Messbeginn 1966), dann wurde er durch die eingeflossene Kaltluft mit einem Temperaturüberschuss von 2,6°C hinter den Septembern 2016, 2018 und 1987 auf den 4. Platz gesetzt. Somit ist der September der 16. zu warme Monat in Folge.
    Pünktlich zum meteorologischen Herbstbeginn startete der September in Schwörstadt bei wechselnder Bewölkung mit herbstlichen Temperaturen. Unter dem Einfluss von Hoch „Ismail“ stiegen die Temperaturen ab dem 2. bei viel Sonnenschein täglich an, so dass wir am 4. mit 29,7°C und 29,4°C am 5. September wieder hochsommerliche Temperaturen erreichten. Nachdem die Kaltfront von Tief „Ottilie“ am 6. für einen sonnenscheinlosen und nur 19,4°C warmen Sonntag sorgte, bescherten uns die Hochs „Jurij“, „Kevin“ und „Leiki“ ab dem 7. einen sehr sonnigen und für die Jahreszeit viel zu warmen Altweibersommer. Am 13. verzeichneten wir mit 30,2°C den ersten Hitzetag (ab 30°C) des Monats und nach einem weiteren Hitzetag am 14. mit 32,2°C erreichten wir am 15. mit 33,2°C die höchste Septembertemperatur seit Messbeginn 1997. Somit war die erste Septemberhalbzeit 4,1°C zu warm, mit 0,6 l/m² fiel erst 0,6% des normalen September-Niederschlages und die Sonne schien an 133 Std. schon 78% des Septembersolls. Mit 30,5°C startete die zweite Septemberhälfte am 16. unter dem Einfluss von Hoch „Manfred“ mit dem 4. Hitzetag in Folge. Dank dem anhaltenden Hochdruckeinfluss von Manfred wurden wir bis zum kalendarischen Herbstbeginn am 22. September mit Sonne satt und spätsommerlich warmen Temperaturen verwöhnt. Pünktlich zum Herbstbeginn brachte am Abend ein Gewitter 3 l/m² des sehnlichst erwarteten Regens. Bei Tagestemperaturen um 23°C fiel bis zum 25. nochmals 14,4 l/m² Regen. Nachdem sich Hoch „Manfred“ am 25. endgültig Richtung Osteuropa verabschiedet hatte brachten die Tiefs „Valentina“, „Wicca“ und „Xyla“ mit über 13°C kühleren Temperaturen und dem dringend benötigten Regen Schwung in die Wetterküche. Lagen die Monats-Durchschnittstemperaturen bis jetzt ca. 4°C über dem Mittel, so lagen sie jetzt den gleichen Wert unterhalb dem Septembermittel. Bei weiteren Regenfällen kamen bis zum 30. nochmals 51,4 l/m² Niederschlag hinzu, wobei am 26. die Tagestemperatur nicht über 8,3°C anstieg. Unter Zwischenhocheinfluss verabschiedete sich der September mit 8:10 Stunden Sonnenschein und die Temperatur stieg wieder auf 19,9°C an.

    Mehr unter www.wetter-schwoerstadt.de

    Viele Grüße Helmut
  • Septemberrückblick von Schwörstadt

    Von leoloewe · melden

    Hier noch das Diagramm zum Septemberrückblick von Schwörstadt:

    Viele Grüße Helmut
  • Nach 16 zu warmen Monaten in Folge endlich mal wieder eine normale Temperatur

    Von leoloewe · melden

    Hallo liebe Wetterfreunde,

    Nach 16 zu warmen Monaten in Folge endlich wieder einmal ein normal temperierter Monat in Schwörstadt:

    Der Goldene Oktober fand in diesem Jahr nur tageweise statt, denn anstatt stabiler Hochdruckgebiete bescherten uns Zwischenhochs lediglich einzelne sonnige Tage. Nach 16 zu warmen Monaten in Folge, entsprach die Durchschnittstemperatur des diesjährigen mittleren Herbstmonats der Normperiode von 1981 bis 2010. Die Sonne schien an 85,5 Std. nur 75% des Oktobersolls und mit 126,6 l/m² lag der Niederschlag 26,6 l/m² über der Norm.

    Das Hochdruckwetter der letzten Wochen ist Vergangenheit, denn zum Start des mittleren Herbstmonates sorgten die Tiefs „Brigitte“ und „Doris“ mit Nebel, Hochnebel, Wind und wenig Sonnenschein für alle Varianten herbstlichen Wetters. In der ersten Oktoberwoche fiel mit täglichem Regen und Nieselregen 31,6 l/m² Niederschlag und am 2. registrierten wir mit 987,0 hPa. den bisher tiefsten Luftdruck des Jahres. Am 8. und 9. sorgte ein Zwischenhoch für trockene Verhältnisse und 9,5 Stunden Sonnenschein. Nach diesen 2 sonnigeren Tagen läutete eine Kaltfront ab dem 10. Oktober einen kühleren Witterungsabschnitt ein. Mit Ausnahme der beiden recht sonnigen Tage am 13. und 14. Oktober erhöhte sich die Niederschlagssumme bis zur Monatsmitte nochmals um 21,4 l/m². Mit einer dem langjährigen Mittel entsprechenden Durchschnittstemperatur fiel in der ersten Oktoberhalbzeit mit 53 l/m² 53% des normalen Oktober-Niederschlages und die Sonne schien an 39,5 Std. 35% des Oktobersolls. Auch die zweite Oktoberhälfte begann unter dem Einfluss der Tiefs „Gisela“ und „Fölke“ neblig trüb, feucht und kühl, vom „Goldenen Oktober“ war weiterhin nichts zu sehen. Bis zum 19. fiel bei Tages-Höchsttemperaturen von 10 bis 12°C nochmals 4,2 l/m² Regen. Mit einer südwestlichen Strömung wurden milde und mit Sasharastaub angereicherte Luftmassen zu uns geführt. Durch die Saharastaub-Kondensationskeime war der Himmel meist wolkig und die Temperaturen stiegen bis auf 17,7°C an. In einer südwestlichen Höhenströmung gelangten ab dem 22. sehr feuchte Luftmassen in unsere Region, wodurch sich die Niederschlagsmenge bis zum 24. um 39,2 l/m² erhöhte. Nach diesen für die Natur positiven niederschlagsreichen Tagen gestaltete sich das Wochenende vom 24. bis zum 25. Oktober unter dem Einfluss von Hoch „Otmar“ wieder deutlich freundlicher und auch milder. Nach dem schönen Wochenendwetter setzen sich Tiefdruckgebiete über dem Nordatlantik durch und brachten mit zunehmend kühlerer Luft bis zum 29. nochmals 30,2 l/m² Niederschlagsnachschub. Nach diesen regenreichen Tagen setzte sich zum Monatsabschluss an den letzten 2 Oktobertagen Hoch „Quintus“ mit höheren Temperaturen und viel Sonnenschein durch, wobei wir am 31. mit 8:50 Std. Sonnenschein die höchste Tages-Sonnenscheindauer des Monats verzeichneten.

    A: Station Schulstrasse
    B: Station Ossenberg

    Mehr unter www.wetter-schwoerstadt.de

    Viele Grüße Helmut
  • Nach 16 zu warmen Monaten in Folge endlich wieder einmal ein normal temperierter Monat in Schwörstadt:

    Von leoloewe · melden

    Hallo liebe Wetterfreunde:

    Hier noch das Oktoberdiagramm von Schwörstadt

    Viele Grüße Helmut
  • Wetterstatistiken

    Von leoloewe · melden

    Hallo liebe Wetterfreunde

    Der Dezember brachte 79739 Schwörstadt 3 Jahresrekorde:

    Der 1,1°C zu warme, 8,4 l/m² zu nasse und 8 Std. zu sonnenscheinarme Dezember brachte uns mit 8 cm die höchste Schneedecke, mit –4,5°C die tiefste Temperatur und mit 982,4 hPa. den niedrigsten Luftdruck des Jahres.

    Pünktlich zum Start in den meteorologischen Winter gab es am 1. Dezember den ersten Schneefall in diesem Herbst / Winter. Bei minus 2,9°C fiel am frühen Morgen noch gefrierender Regen, der später dann in Schneefall überging. Nachdem wir im gesamten Winter 2019/2020 keine geschlossene Schneedecke hatten, wuchs die Schneedecke bei Tagestemperaturen um 1°C auf 8 cm an. Nach zwei niederschlagsfreien aber trüben Tagen mit winterlichen Temperaturen brachten die Tiefs „Virpy“ und „Wenke“ vom 4. bis zum 7. nochmals 16,4 l/m² Niederschlag in Form von Schnee und Schneeregen. Auch die folgenden Tage waren mit „Xunav“ und „Yvonne“ tiefdruck-bestimmt und sorgten für ein nasskaltes, wechselhaftes, trübes und typisch frühwinterliches Wettergeschehen. Ab dem 13. Dezember setzte sich allmählich eine Milderung von Westen und Südwesten her durch, und der Wind drehte von südöstlichen Richtungen auf Südwest bis West. Die Tiefs „Andira“ und „Barbara“ sorgten mit wechselhaftem Wetter für weiteren Niederschlag in Form von Regen. Die erste Dezemberhalbzeit war somit 0,4°C zu warm, mit 62,6 l/m² fiel 58% des normalen Dezemberniederschlages und die Sonne schien an 14,5 Std. erst 33% des Dezembersolls. Auch zum Start in die zweite Dezemberhälfte setzte sich das wechselnd bewölkte, trockene und für die Jahreszeit deutlich zu milde Winterwetter bis zum 21. Dezember fort. Verantwortlich dafür war eine ziemlich stabile Großwetterlage mit einem kräftigen Tiefdruckgebiet über Westeuropa und dem nahen Ostatlantik und hoher Luftdruck über Ost- und Südosteuropa. Nass, sehr mild und windig, das war das Motto der Tiefs „Fernada“ und „Greta“, die ab dem 21. das Wetterzepter übernahmen. Nach 5 niederschlagsfreien Tagen in Folge bekamen wir bis zum Heiligabend 33,6 l/m² Regen, wobei wir am 22. mit 14°C die höchste Temperatur des Monats verzeichneten. Im Laufe des Heiligabends stellte sich die Wetterlage um, die Strömung drehte auf Nord, so dass kältere Luft einfloss. Da die eingeflossene Luftmasse polaren Ursprungs trocken war gab es keine weiteren Niederschläge, wodurch die erhoffte weiße Weihnacht wieder nur Wunschdenken blieb. Hoch „Zven“ sorgte über die Weihnachtstage bis zum 28. mit einem Wechsel aus Sonne und Wolken und der Jahreszeit entsprechenden Temperaturen für ruhiges Weihnachtswetter. Das Wetter der letzten Tage des Jahres prägte Sturmtief „Hermine“ ab dem 28. Dezember bei einem wechselnd bewölkten Himmel mit leichten Nachtfrösten sowie Regen-, Schneeregen- und Schneeschauern, wobei wir am 28. mit 982,4 hPa. den tiefsten Luftdruck des Jahres hatten.

    Mehr unter www.wetter-schwoerstadt.de

    A: Station Schulstrasse
    B: Station Ossenberg

    Viele Grüße Helmut
  • Noch nie seit Messbeginn 1966 gab es in Schwörstadt in einem Januar soviel Niederschlag:

    Von leoloewe · melden

    Hallo liebe Wetterfreunde

    Der Januar war endlich wieder einmal ein Wintermonat wie ihn sich die Winter- und Schneeliebhaber vorstellen. Der gegenüber der Norm von 1991–2020 0,5°C zu kalte und 16,3 Std. zu sonnenscheinarme mittlere Wintermonat war mit einem Niederschlagsüberschuss von 128,3 l/m² der niederschlagsreichste Januar seit Messbeginn 1966.
    Das neue Jahr startete mit dem aus 2020 stammendem Tief „Lisa“ grau in grau und mit 3 l/m² Regen am 1. Januar. Bis zum 6. Januar dümpelte eine „Gammel-Wetterlage“ ohne Bewegung, Sonnenschein und Niederschlag vor sich hin, bis Tief „Ahmet“ am Dreikönigstag für den ersten Schneefall des Jahres sorgte. Von der 4 cm hohen Schneedecke blieben bis zum Abend des 7. jedoch nur noch Reste übrig. In der zurückliegenden sehr trüben ersten Januarwoche zeigte sich die Sonne nur gerade einmal an 10 Minuten. Nach diesem grauen Monatsstart gab ab dem 8. Hoch „Antje“ den Ton an und brachte nach sternenklaren und frostigen Nächten viel Sonnenschein. Am 11. Januar- gab es mit einer Tages-Höchsttemperatur von –0,3°C den ersten Eistag (Dauerfrost). In der Nacht auf den 12. brachte uns Tief „Dimitrios“ mit einem Schwall maritimer Kaltluft neben Schnee und Regen auch einen lebhaften Wind. Am 13. und 14. fiel bei Dauerregen mit 49 l/m² innerhalb 24 Stunden 58% des normalen gesamten Januarniederschlages. Am Vormittag des 14. ging der Regen dann in Schnee über und es sollten die heftigsten Schneefälle der letzten Jahre werden. Nach diesem massiven Wintereinbruch war die erste Januarhälfte 1,3°C zu kalt, mit 100,2 l/m² und einer Schneedecke von 28 cm fiel schon 119% des normalen Januar-Niederschlages und die Sonne schien an 21,5 Stunden erst 39% des Januarsolls. Auch zum Start in die zweite Januarhalbzeit waren wir fest in der winterlichen Hand von „Dimitrios“. Mit minus 1,6°C als Tages-Höchsttemperatur hatten wir am 16. den 2. Eistag. Bei weiteren Schneefällen wuchs die Schneedecke bis zum 17. mit 45 cm an der Station Ossenberg und 35 cm an der Station Schulstrasse auf den höchsten Wert seit dem 5. März 2006 an. Nach diesem vorläufigen Höhepunkt des Winters ging es ab dem 18. mit Unterstützung von Hoch „Dragiza“ trotz Nachtfrösten mit Tauwetter dem Schnee langsam an den Kragen. Vom 21. bis zum 24. waren die Nächte wieder frostfrei und mit Regen und Schneefall erhöhte sich die Niederschlagssumme um 14,4 l/m². Die Schneedecke war noch nicht komplett abgetaut, als es ab dem 24. mit Nachtfrösten, sowie Schnee- und Graupelschauern nochmals winterlich wurde. So bescherte uns Tief „Goran“ am 27, dem letzten winterlichen Tag des Monats, nochmals 8 cm Neuschnee bevor am 28. mit lebhaftem Wind aus Südwesten sehr milde Luft herangeführt wurde. Ergiebiger Dauerregen und heftige Regenschauer gepaart mit extremen Tauwetter lies die Pegel der Bäche und Flüsse rasant ansteigen und führte zu erheblichen Überschwemmungen. Bis zum Monatsende sorgten weitere Niederschläge in Form von Regen für den höchsten Januarniederschlag seit Messbeginn 1966.

    Mehr unter wwe.wetter-schwoerstadt.de

    Viele Grüße Helmut
  • Noch nie seit Messbeginn 1966 gab es in Schwörstadt in einem Januar soviel Niederschlag:

    Von leoloewe · melden

    Hier noch das Diagramm zum Januarwetter von Schwörstadt
  • Ein Februar mit 3 unterschiedlichen Dekaden

    Von leoloewe · melden

    Hallo liebe Wetterfreunde,

    hier der Rückblick auf den letzten meteorologischen Wintermonat von Schwörstadt:

    Der Februar zeichnete sich durch drei völlig unterschiedliche Dekaden aus. Die erste Dekade brachte uns eine feucht-milde Witterung, die mittlere Dekade den Hochwinter und die letzte Dekade das Frühlingswetter. Trotz 9 Frosttagen, davon 4 Eistage mit Dauerfrost in Folge, war der Februar gegenüber der Referenz von 1991 – 2020 1,9°C zu warm, 15,6 l/m² zu niederschlagsarm und die Sonne zeigte sich 36 Std. über der Norm.

    Mit den Tiefs „Reinhard“ und „Siegbert“ startete der letzte Wintermonat warm, windig und sehr niederschlagsreich. Innerhalb der ersten 3 Februartage regnete es mit 43,6 l/m² schon 66% des normalen Februarniederschlages. Vom 4. bis zum 6. Februar machte der Regen eine Verschnaufpause. Nachdem am 7. nochmals 2,4 l/m² Regen fiel stellte die Wetterlage auf Winter um. Bei täglichen Schneeschauern oder leichtem Schneefall bildete sich bei winterlichen Temperaturen bis zum 10. Februar eine 8 cm hohe Schneedecke. Unter dem Einfluss von Hoch „Gisela“ verzeichneten wir am 11. mit einer Tages-Höchsttemperatur von minus 2,6°C den ersten Eistag des Monats. Die Hochs „Gisela“ und „Helida“ sorgten mit einer nordöstlichen Strömung dafür, dass anhaltend arktische Kaltluft zu uns geführt wurde. Trotz bis zu 9,5 Stunden Sonnenschein stiegen die Tagestemperaturen bis einschließlich 14. Februar nicht in den positiven Bereich und in den sternenklaren Nächten gab es Nachtfröste um minus 8°C. Nach einer 3.9°C zu warmen ersten Februarwoche zeigte sich die erste Februarhalbzeit nach der zurückliegenden Hochwinterwoche 0,9°C zu kalt mit 58,8 l/m² fiel schon 76% des normalen Februarniederschlages und die Sonne zeigte sich an 34 Std. erst 35% des Februarsolls. Zum Start in die zweite Februarhälfte beendeten die Tiefs “Arvin“ und „Belrem“ die Kältewelle und starteten zugleich mit deutlich milderen und feuchten Luftmassen eine vorfrühlingshafte Wärmewelle. Ab dem 16. Februar stiegen die Tagestemperaturen wieder deutlich in den zweistelligen Bereich und nach 4 l/m² Regen schien die Sonne ab dem 20. unter dem Einfluss von Hoch „Ilonka“ von früh bis spät. Die süd- bis südwestliche Strömung aus Westafrika hatte neben den warmen Luftmassen auch noch viel Saharastaub an Bord. Das machte sich ab dem 22. hauptsächlich durch fahles, rötlich erscheinendes Sonnenlicht und einige Wolkenfelder bemerkbar. Am 25. Februar stieg die Temperatur mit 21,1°C auf die höchste Februartemperatur seit Messbeginn 1997 an und wir registrierten den ersten warmen Tag (ab 20°C) des Jahres. An den letzten beiden weiterhin sehr sonnigen und niederschlagsfreien Februartagen gingen die Temperaturen mit den nord-westlichen Luftmassen von Hoch „Jacqueline“ auf für die Jahreszeit normale Temperaturen zurück.


    Mehr unter www.wetter-schwoerstadt.de

    Viele Grüße Helmut
  • Wetterstatistiken

    Von leoloewe · melden

    Hier noch das Diagramm zum Februarrückblick 2021 von 79739 Schwörstadt
  • Ein Winter wie er früher ganz normal war

    Von leoloewe · melden

    Hallo liebe Wetterfreunde,

    hier der Rückblick auf den meteorologischen Winter 2020/2021 von 79739 Schwörstadt:

    Endlich wieder einmal ein Winter wie er in den Siebziger- und Achtzigerjahren ganz normal war machte den Winter- und Schneefreunden eine Freude. Mit 45 cm hatten wir an der Station Ossenberg die höchste Schneedecke seit dem 5. März 2006. Man hört immer wieder, der Winter war viel zu kalt, nun im Zeitalter der Klimaerwärmung kann das subjektive Empfinden durchaus täuschen. Für eine objektive Einschätzung vergleicht man deshalb die aktuell gemessenen Temperaturen mit den über einen Zeitraum von 30 Jahren gemittelten Temperaturen, der sogenannten Referenz. Ab diesem Jahr wird zum Vergleich die Referenz-Periode von 1991 bis 2020 herangezogen. Gegenüber dieser Referenz war der Winter 0,7°C zu warm, 117,5 l/m² zu niederschlagsreich und trotz den deutlich zu sonnenscheinarmen Monaten Dezember und Januar noch 6 Std. zu sonnenscheinreich. Der zurückliegende Winter war übrigens der 10. zu warme Winter in Folge.

    Der erste Wintermonat brachte uns die höchste Schneedecke und den tiefsten Luftdruck des Jahres
    Der 1,1°C zu warme, 8,4 l/m² zu nasse und 8 Std. zu sonnenscheinarme Dezember brachte uns mit 8 cm die höchste Schneedecke, mit minus 4,5°C die tiefste Temperatur und mit 982,4 hPa. den niedrigsten Luftdruck des Jahres.

    Ein Wintermonat der den Namen verdiente bescherte uns den höchsten Januarniederschlag seit Messbeginn 1966 und mit 45 cm an der Station Ossenberg die höchste Schneedecke seit dem 5. März 2006.
    Der Januar war endlich wieder einmal ein Wintermonat wie ihn sich die Winter- und Schneeliebhaber vorstellen. Der gegenüber der Norm von 1991–2020 0,5°C zu kalte und 16,3 Std. zu sonnenscheinarme mittlere Wintermonat war mit einem Niederschlagsüberschuss von 128,3 l/m² der niederschlagsreichste Januar seit Messbeginn 1966.

    Der Februar zeigte sich mit einer feucht-milden ersten Dekade, einer hochwinterlichen mittleren Dekade und einer frühlingshaften letzten Dekade:
    Trotz 9 Frosttagen, davon 4 Eistage mit Dauerfrost in Folge, war der Februar gegenüber der Referenz von 1991 – 2020 1,9°C zu warm, 15,6 l/m² zu niederschlagsarm und die Sonne zeigte sich 36 Std. über der Norm.

    Mehr unter www.wetter-schwoerstadt.de

    Viele Grüße Helmut
  • Wetterstatistiken

    Von leoloewe · melden

    Hallo liebe Wetterfreunde,

    hier der Rückblick auf den ersten Frühlingsmonat von 79739 Schwörstadt:

    Der März als Übergangsmonat vom Winter in den Frühling hat wettertechnisch alles zu bieten. Mit 13 Frosttagen (4 Tage über der Norm) und 7 Schneefalltagen war der März als erster Frühlingsmonat gegenüber der Referenz von 1992 bis 2020 0,7°C zu kalt und 20 l/m² zu niederschlagsreich und 13 Stunden zu sonnig.

    Das aus dem Februar bekannte Hoch „Jacqueline“ sorgte für einen frühlingshaft-sonnigen und mit Saharastaub angereicherten Monatsbeginn. Nach 12 niederschlagsfreien Tagen in Folge brachte uns Tief „Friedrich“ am 4. März 6,4 l/m² Regen. Sternenklare Nachtfröste bis –3,5°C und sehr sonnige Tagestemperaturen bis gegen 12°C; mit diesen „Yoyo“-Temperaturen übernahm Hoch „Kesja“ ab dem 6. das Wetterzepter und bescherte uns bis zum 11. weitere niederschlagsfreie Tage. Ab dem 11. waren die Tage des Hochdruckwetters gezählt, denn mit Sturmtief „Klaus“ standen uns die ersten windigen bis stürmischen Tage des Jahres ins Haus. Der erste Schnellläufer brachte uns am 11. März neben Böen bis 63 km/h auch 16,8 l/m² Regen. Nach dem Sturm ist vor dem Sturm, so könnte man die Folgetage beschreiben. Am 12. 51,5 km/h, am 13. 64,4 km/h und am 14. und 15. sorgte Sturmtief „Luis“ noch für Böen um 42 km/h. Mit „Luis“ kamen auch kühle Luftmasse subpolaren Ursprungs zu uns, die für Niederschläge in Form von zum Teil heftigen Schnee- und Graupelschauern sorgten. Nach diesen stürmischen, niederschlagsreichen und kühlen Tagen zeigte sich die erste Märzhalbzeit 1,2°C zu kalt, mit 81 l/m² fiel schon 102% des normalen Märzniederschlages und die Sonne zeigte sich an 72 Stunden 45% des Märzsolls. Auch der Start in die zweite Monatshalbzeit stand unter dem Zeichen des Märzwinters, denn mit kühlen Temperaturen, Graupel- Schnee- und Schneeregenschauern zeigte sich das Wetter in Anbetracht des Temperaturniveaus spätwinterlich denn frühlingshaft. Zum kalendarischen Frühlingsbeginn am 20. März hatten wir mit -3,5°C die tiefste Temperatur des Monats. Vom 23. bis zum 26. sorgte Hoch „Margarethe“ mit weiteren Nachtfrösten aber steigenden Tages-Temperaturen für sehr viel Sonnenschein. Nach 8 Frosttagen und 6 niederschlagsfreien Tagen in Folge sorgte Tief „Quasimodo“ am 26. und 27. März frostfrei mit 9,6 l/m² Regen für den letzten Niederschlag des Monats. Ab dem 28. startete der Frühling mit dem mächtigen Hoch „Nicole“ richtig durch. Mit Sonnenschein von früh bis spät knackten wir am 29. mit 21,5°C zum ersten Mal in diesem Monat die 20 Gradmarke. Diese frühsommerliche Temperatur wurde am 30. mit 23,7°C deutlich übertroffen und am 31. registrierten wir mit 25,6°C den frühesten ersten Sommertag (ab 25°C) eines Jahres und die höchste Temperatur seit dem 22. Oktober 2020.

    Mehr unter www.wetter-schwoerstadt.de

    A: Station Schulstrasse B: Station Ossenberg

    Viele Grüße aus Schwörstadt und euch allen ein frohes Osterfest
    Helmut
  • Der kälteste April seit Messbeginn 1997

    Von leoloewe · melden

    Hallo liebe Wetterfreunde

    Der April macht was er will und so zeigte er sich dieses Jahr wieder einmal wie er seit Jahrhunderten von den Menschen beschrieben wird, als wechselhaft und durchaus noch einmal kalt. Oft täuscht das subjektive Empfinden über die objektive Statistik hinweg, doch diesen April trügt das Gefühl eines außerordentlich kalten Aprils nicht. Der mittlere Frühlingsmonat war mit einem Niederschlagsdefizit von 45,1 l/m² und trotz einem Sonnenscheinüberschuss von 5,5 Stunden mit 13 Frosttagen (Norm 1,4 Tage) und 5 Schneefalltagen 2,2°C zu kalt und somit der kälteste April der letzten 25 Jahre. Laut Deutschem Wetterdienst war es deutschlandweit der kälteste April der letzten 40 Jahre.

    Der mittlere Frühlingsmonat startete unter dem Einfluss mit dem aus dem März bekannten Hoch „Nicole“ mit traumhaftem Frühlingswetter und die gemessenen 25,4°C bedeuteten den zweiten Sommertag (ab 25°C) des Jahres. Am Karfreitag dem 2. April flossen von Norden bei weiterhin viel Sonnenschein langsam kältere Luftmassen polarem Ursprungs zu uns ein. Wenn auch deutlich kühler, so zeigten sich die Ostertage von Karfreitag bis Ostersonntag unter dem Einfluss von Hoch „Odetta“ doch recht sonnig. Nach einem sommerlich anmutenden Aprilstart floss vom Ostermontag 5. April zum 6. April arktische Kaltluft ein und sorgte für klassisch wechselhaftes und windiges Aprilwetter. Winterjacke statt T-Shirt und Schneebesen statt Rasenmäher, am Morgen des 6. sank die Temperatur mit –3,1°C auf die tiefste Temperatur des Monats ab und Tief „Ulli“ sorgte am Morgen des 7. für eine 5 cm hohe Schneedecke. Die für die Jahreszeit deutlich zu tiefen Temperaturen setzten den Blüten der Obstbäume teilweise zu. Ab dem 8. sorgte dann Hoch „Peggy“ mit viel Sonnenschein wieder für steigende Temperaturen. Nachdem am 11. die Temperatur nochmals auf 19°C anstieg, sorgte Tief „Wilken“ mit kühler Polarluft dafür, dass am Abend und in der Nacht zum 12. die aufkommenden Schauer in Form von Schnee nieder gingen. Mit deutlichen Nachtfrösten, Tagestemperaturen im einstelligen Bereich und wechselnd bewölktem Himmel mit einzelnen Schneeflocken zeigte sich das Wetter unter dem Zusammenspiel von Hoch „Queen“ und Tief „Wilken“ bis zur Monatsmitte statt frühlingshaft eher spätwinterlich. Die erste Aprilhalbzeit war somit mit 10 Frosttagen 4°C zu kalt, 14,2 l/m² Niederschlag reichten gerade nur für 16,5% des normalen Aprilniederschlages und die Sonne schien an 94 Stunden 47% des Solls. Die zweite Aprilhälfte startete recht sonnig mit 2 weiteren Frosttagen und Tageshöchsttemperaturen bis gegen 12°C. Nach einem wolkigen und kühlen 18. April sorgte Hoch „Queen“ ab dem 19. mit viel Sonnenschein wieder für steigende Tagestemperaturen und frostfreie Nächte. So erreichten wir am 21. mit 20,7°C bereits wieder einen warmen Tag (ab 20°C). Nach 8 Tagen in Folge ohne messbaren Niederschlag brachte ein Gewitter am Nachmittag des 22. 7,2 l/m² Regen. Ab dem 23. bescherte uns Hoch „Sandra“ mit viel Sonnenschein Tagestemperaturen bis 22,8°C, bis ab dem 29 Tief „Beat“ die letzten beiden Apriltage mit feucht-kühlen Luftmassen das Wetterzepter übernahm und am 30. April mit 16,4 l/m² Regen das deutliche Niederschlagsdefizit wenigstes etwas abschwächte.

    Mehr unter www.wetter-schwoerstadt.de

    A: Station Schulstrasse
    B: Station Ossenberg


    Viele Grüße Helmut​
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