Himmelssprünge

Diese Gruppe ist für alle, die mit ihrer Fanatasie der Hauptdarstellerin ein aufregendes Leben schenken:-)

Erstellt: · 11 Mitglieder · melden

Diese eine große

  • Seite 1
  • Diese eine große

    Von Giselli · melden

    Leise drang die Musik des Radioweckers an Rheas Ohren, während ein vorwitziger Sonnenstrahl sie an der Nase kitzelte und zum Niesen brachte.

    Die Vögel begrüßten den Morgen mit ihrem herrlichen Gesang, doch Rhea hatte kein Ohr für ihr Geträller.
    Im Gegenteil!
    Am liebsten hätte sie ihre in Rosa gemusterte Bettdecke über den Kopf gezogen!

    Rhea seufzte und schwang widerwillig ihre Beine aus dem Bett, gähnte und streckte sich.

    „Es hilft nichts, dachte sie und setzte sich gedankenverloren an den Bettrand...


    Verkäuferin – warum habe ich nur diesen langweiligen Beruf erlernt, dachte sie mussmutig, wobei sie sich schon lange zu etwas Besserem berufen fühlte!

    Eigentlich könnte ich alles sein! Alles, was ich mir wünsche.
    Ich könnte mir eine eigene Welt erbauen und alles Unerwünschte rauswerfen!

    Doch was mache ich, dachte sie und zwirbelte dabei ihre langen schwarzen Haare!

    Pah – Gurken sortieren und Regale einräumen.

    Aber wie sang Udo Lindenberg? „Einer muss den Job ja machen“.

    Träge stand sie auf und schaute dabei verträumt den Globus an, der in der Ecke des Schlafzimmers ein langweiliges Leben fristete!
    Als sie an ihm vorbei schlurfte, beleuchtete ihn die Morgensonne in einem ganz besonderen Licht, der ihn in den schönsten Regenbogenfarben aufleuchten lies.

    Erstaunt sah sie ihn an, strich dabei sanft über die glatte Oberfläche des Globus und gab ihm einen leichten Schubs,..

    Whow!

    Überrascht registrierte sie die Stelle, an der der Globus zum Halten kam....

    Zur selben Sekunde bewegte sich der alte braune Koffer, der auf dem Schrank lag und knallte genau vor ihre Füße, wobei er eine enorme Staubwolke aufwirbelte und dabei knirschend aufsprang...
  • Re: Diese eine große

    Von Marti 47 · melden

    ... und da sie erst vor kurzem mit ihrer Freundin Marlen eine DVD mit Julia Roberts ansah und sie von "Eat Pray Love" so fasziniert war, musste sie beim Anblick des verstaubten Koffers, sofort daran denken und entschloss sich unverzüglich etwas an ihrem monotonen Leben zu ändern. Sie setzte sich, anstatt ins Bad zu schlurfen, unmittelbar an den Computer und buchte eine Reise nach Bali... sie würde sich auf den Weg machen um ihre wahre Bestimmung zu finden.
  • Re: Diese eine große

    Von Giselli · melden

    Sie war voller Hoffnung - nein, sie war sogar überzeugt davon, das auch sie auf Bali die einzig wahre große Liebe finden würde!
    Doch zuerst und bevor es losging auf die große Reise musste sie sich mit dem Problem "Koffer packen" abgeben!
    Skeptisch stand sie vor ihrem Kleiderschrank und kratze sich nachdenklich am Kopf...
  • Re: Diese eine große

    Von Chack charls · melden

    Nachdem Sie sich am Kopf kratzte Überlegte Sie was soll ich mit diesem alten Koffer nur machen. Da waren Ihre doch so kleinen Habseligkeiten aus einem noch kleineren leben das Sie als Verkäuferin führt. Sie schaute den Koffer genauer an es waren ein paar Bücher drin eines hatte Sie schon lange nicht mehr in der Hand gehabt. dieses Buch hatte mal eine grosse rolle in Ihrem leben gepielt es war von Ihrem Ex geschrieben es Handelte von einem Ei. Sie betrachtete den Umschlag sie öffnete den Umschlag da sah sie wieder die Widmung die Ihr Ex hineingeschrieben hatte. " Für immer für Dich für immer für uns für immer zu zweit" sie lass diese Widmung und es kam Ihr die Wut wieder hoch diese Wut auf Ihren Ex der es nicht schaffte diese Zeilen für Sie zur Realität werden zu lassen. Sie legte das Buch wieder in den Koffer. sie Überlegte ob sie wirklich ins Reisebüro gehen sollte oder im Netz nach einem günstigen Flug nach Bali suchen sollte Bali dachte Sie das wäre es. Wie in dem Film den Sie am Vorabend gesehen hatte mit Franka Potente und Matt Damon wo beide am Strand sassen und in die Abendsonne schauten. ja ein Flug nach Bali wäre toll.
  • Re: Diese eine große

    Von andrea59 · melden

    Nach kurzer Überlegung entschoß sie sich dann aber, sich weder ihre Laune, noch ihre neu erwachten Träume von Bali durch den Fund des längst vergessenen (oder auch verdrängten) Buches, verderben zu lassen.
    Sie überlegte kurz und da ihre freie Zeit nicht gerade üppig war, wie das im Einzelhandel ja meistens so ist, entschloß sie sich, nicht ins Reisebüro sondern wieder an ihren Rechner zu gehen.
    Sie schaltete ihn ein und wartete, dass sich der Bildschirm öffnet. Sie wartete und wartete... nicht tat sich. Sie kontrollierte den Netzstecker, das dLan-Kabel, lief zum Router im Flur... nichts ging mehr. Alle Anschlüsse waren zwar korrekt angeschlossen, aber keine einzige Kontrollleuchte blinkte.
  • Re: Diese eine große

    Von Giselli · melden

    Doch plötzlich erschien ein böses, gehaessiges Gesicht eines Trojaners auf dem Bildschirm. Er lachte schrill und rief "Du kommsch hier net rein"!
    Eine laute Explosion erfüllte den Raum!
    Alles was übrig blieb von ihrem PC war ein häufchen Asche und beißender Rauch, der durchs Zimmer zog!
  • Re: Diese eine große

    Von andrea59 · melden

    ... mit Herzklopfen erwachte sie. Es dauerte eine Weile, bis sie wieder wusste wo sie war und was passiert war.
    Der Rechner brauchte so lange zum Hochfahren, dass sie sich wieder aufs Bett gesetzt hatte und ob ihrer intensiven Tagträume war sie doch tatsächlich nochmal eingenickt. Die Erleichterung, dass ihrem Rechner kein Härchen gekrümmt war ließen ihr die sprichwörtlichen Steine wie Moränen vom Herz fallen.
    Jetzt aber volle Konzentration.
    Das Abenteuer kann beginnen...
    Sie tippte auf die Tastatur und sofort wurde der Bildschirm hell und strahlte sie erwartungsvoll an.
  • Diese eine große

    Von Giselli · melden

    Starrte sie erwartungsvoll an und sang - wer soll das bezahlen, wer hat so viel Geld?
  • Diese eine große

    Von Giselli · melden

    Verflixte, dachte sie traurig und auch gleichzeitig zornig! Aber es entsprach den Tatsachen...Also ist Bali gestrichen! Vorerst wenigstens!
    Ein Job musste her! Angestrengt dachte sie nach und sah sich wieder am Meer sitzen im feinen Sand. Ihre Füße umspült von den sanften Wellen des Meeres!

    Plötzlich lächelte sie, weil sie an ihre Freundin Martina dachte, die auf Sardinien ihr Domizil hatte...
    Sie ergriff das Telefon in der Hoffnung, dass Martina ihr ein Job dort auf dieser wunderschönen Insel vermitteln konnte!
    Wie von alleine tippten ihre Finger die Zahlen der Telefonnummer!
    Tut tut tut tut...:-)
  • Re: Diese eine große Geschichte

    Von Marti 47 · melden

    ... und während das Telefon einige Male am Läuten war, hatte sie einen Moment Zeit, um an ihre spontane Kurzschlusshandlung zu denken und an ihren verduzten Chef, dem am Telefon das Wort im Halse steckenblieb, als sie ihm mitteilte, dass sie ihren langweiligen Job fristlos kündigt und vorhat ins Ausland zu gehen - sie hatte eindeutig und intuitiv richtig gehandelt und war glücklich mit dieser Entscheidung, die ihrem Leben eine vielversprechende Wendung geben sollte. Gedankenverloren, den Hörer am Ohr, holte sie, die stets freundliche Stimme, ihrer Freundin aus ihren Gedanken, die sich wahrlich über ihren Anruf freute. Nachdem sie gegenseitig die neuesten Dinge aus ihrem Leben ausgetauscht hatten, kamen doch die realistchen Tatsachen auf den Tisch, die sie von ihrer Traumwolke auf den harten Boden zurück katapultierte. Martina hatte Recht. Ohne Italienischkenntnisse keine Jobaussicht auf ihrer Trauminsel. Ein Sprachkurs musste her und zwar direkt nach dem Urlaub, den die beiden zumindest schon mal ausgemacht hatten. Eine Woche Sardinien, Strand, Meer, Sonne und die Aussicht ihre Freundin nach einigen Jahren wiederzusehen, waren einfach wunderbar. Den Flug konnte sie sich gerade noch leisten, den würde sie jetzt direkt buchen. Dementsprechend hochmotiviert schaute sie gleich nach einem Italienischkurs im Internet. Und siehe da, das Schicksal wollte es, dass sie auf Giovanni stieß, ein attraktiver und überaus gutaussehender Privatlehrer, der seine Kurse auf einer ansprechenden Homepage anbot und den Sprachkurs in kleinen Gruppen bevorzugte und das in einem netten Ambiente, im schlichten, aber feinen Ristorante seines Vaters Salvatore, dem bekannten Italiener im Nachbarort, wo sie neben italienisch lernen, auch gemeinsames Kochen anboten, wow, wie toll! Sie nahm allen Mut zusammen und wählte Giovanni's Nummer, um einen Sprachkurs zu buchen, der genau in drei Wochen begann, wenn sie sowieso genau um diese Zeit aus Sardinien zurücksein wird - ach, wie sie sich auf diesen mehr als verdienten Urlaub freute - doch nun klopfte ihr Herz... es läutete durch...tut tut tut...
  • Diese eine große

    Von Giselli · melden

    Giovanni war am Telefon! Ihr Herz schlug ihr bis zum Hals, als sie seine tiefe erotische Stimme hörte!

    „Rrrrhea“ stellte sie sich stotternd vor, während sie versuchte, einen klaren Gedanken zu fassen!
    Sie konnte ihn dazu überreden, dass sie sofort und gleich mit dem Sprachkurs beginnen konnte, wobei sie auch den angebotenen Kochkurs buchte, denn Kochen war noch nie ihre Stärke gewesen.

    Augenblicklich fing sie an, davon zu träumen, wie sie mit Giovanni und seinen starken Händen Hefeteig knetete:-)

    Gesagt, getan! Sie warf sich ihre Jacke über und sprang voller Übermut in ihren roten Minni, der abfahrtbereit vor ihrem Haus stand! Mit total überhöhter Geschwindkeit und Nichtbeachtung aller Verkehrregeln raste sie zu Giovanni und kam mit quischenden Reifen vor seinem Haus zum Stillstand,

    Voller Elan hüpfte sie aus ihrem Auto, aber nicht, ohne noch einmal ihre Lippen knallrot nachzumalen!

    Stürmisch, wie sie war, klingelte sie und er öffnete die Türe....

    Mit geöffnetem Mund starrte sie ihn an und sie fühlte sich wie in einer eigenen Welt!

    Seine schwarzen noch feuchten Locken (er kam gerade frisch aus der Dusche) kringelten sich auf seinem Kopf! Nur mit einem Handtuch gebunden um seine Hüften stand dieses Prachtexemplar von einem Mann mit haariger Brust vor ihr!

    Sein Mund lud zum Küssen ein – seine große Nase gab seinem Gesicht einen sehr männlichen Ausdruck und überhaupt – sein Geruch nach herbem Rasierwasser!

    So standen sie voreinander und eine peinliche Stille enstand, bis plötzlich
  • Re: Diese eine große

    Von Giselli · melden

    ein Schatten über ihr reizendes Gesicht fiel und sie sich voller Zweifel fragte "wie konnte ich nur mein sicheres, gehütetes Leben aufgeben?" Zaghaft lächelte sie ihn an und trat einen Schritt zurück, wobei sie sich wieder ihrem Minni zuwandte!
  • Re: Diese eine große

    Von Chack charls · melden

    Govannie machte aber nicht gerade den eindruck das er sehr erfreut war sie in diesem Augenblick zu sehen. Sie schaute Ihn nochmal Herzzerreisend an wie als soll dieser Blick sagen Küss mich endlich, aber anstatt sie in den Arm zu nehmen meinte er du heute ist es ganz schlecht den ich habe meinen Männer abend und drei Freunde kommen zum Fussball kucken und da passt es mir Überhaupt nicht das du heute abend so Unvorbereitet bei mir aufkreuzt." gerne würde ich Zeit mit dir verbringen aber ich habe meinen Kummpels schon zugesagt und alle bringen etwas mit. Da hat eine Frau heute kein Platz auf dem Sofa.
    Sie schuate ihn an und meinte " Das ist jetzt aber nicht Dein ernst " Oder das ist ein Witz das kann nicht sein" sie sagte danach nur ein Wort " Scheisskerl".
    Fast aber nur fast wäre Ihr die Hand aussgerutscht aber sie liess es sein. sie machte sich auf den absatz Kehrt sie hatte extra Ihre hohen Pumps für Ihn angezogen.
    Schweren Herzens ging sie zu Ihrem roten Mini setzte sich hinters Steuer und Klopfte dreimal mit dem Daumen auf das Lenkrad. sie schaute in den Rückspiegel sie schaute sich an. Ja sie war traurig sitzen gelassen von Ihrem Govanni Ihm war der Fussbal mit seinen Kumpels lieber als die Aussicht einer schönen Göttin Sex zu haben.
    Sie hatte in diesem moment wieder lust zu rauchen sie hatte schon Jahre nicht mehr geraucht aber in diesem Moment hatte Sie einfach lust eine Zigarette zu rauchen.
    sie schaute sich an was soll sie nun machen sie schaute auf Ihr Lenkrad schaute auf die Strasse eine Frau mit Fahrrad mit Ihrer kleinen Tochter kam des Weges. Das Mädchen hatte ein so schönes fahrrad dachte Sie aber am liebsten hätte sie selber eine Tochter in dem alter. Leider hat es bei Ihr nie geklappt mit Kindern die kerle wollten immer nur den Sex aber keine Verantwortung so ist das nun mal.
    sie tratt die Kupplung und startete den Motor und fuhr davon wohin eigendlich dachte Sie. vielleicht sollte sie einfach spazieren fahren das hatte Sie schon lange nicht mehr gemacht. sie muste an einer ampel halten. Ein komischer Typ in einem Cabrio stand neben Ihr er lächelte Ihr zu. sie dachte soll ich zurücklächeln. Da sprang die Ampel auf grün.
  • Re: Diese eine große

    Von Giselli · melden

    Aber sie konnte nicht lächeln, denn sie fühlte sich erniedrigt und abgestoßen! Wie kann ein Männerabend interessanter sein als Sex!
    Sie stellte sich mal wieder die berechtigte Frage - "sind Männer und Frauen wirklich dazu bestimmt, miteinander zu leben"? Der Mann - eine primitive Spezies,
    dachte sie grimmig und schlug mit der Faust auf`s Lenkrad!
    Obwohl, dachte sie dann - manchmal können sie schon sehr lieb sein!
    Ja, ja, sagte der Teufel in ihr, aber nur wenn sie dich für ihre Zwecke benötigen!
    Schluss, aus, hallte eine ungehaltene Stimme vom Rücksitz ihres Minnis zu ihr nach vorne!
    Entsetzt und erschrocken drückte sie die Vollbremsung, was sehr schwierig war mit ihren Pumps und sie wurde erst richtig zornig, weil bei diesem waghalsigen Bremsmanöver ein Absatz ihres Pumps brach und nun hörte der Spaß wirklich auf!
    Wer bist du, schrie sie diesen Mann an und prustete aber augenblicklich los, als sie ihn ansah, denn sein Aussehen war sehr speziell!Ja, lach nur, grummelte er nun etwas sanfter in seiner Stimme, denn dir wird das Lachen noch vergehen! Ich bin dein K-a-r-m-a, flüsterte er bedeutungsschwanger und grinste....
  • Re: Diese eine große

    Von Chack charls · melden

    Ja manchmal ist es einfach mieses Karma. wobei Sie Ärgerte Sich eher darüber das Ihr Louis Viton Pump bebrochen ist. Mist diese Schuhe bekomme ich niemals mehr. Was für ein scheiß Tag dachte Sie. sie zog Ihre Pumps aus und setzte die Fahrt ganz einfach Barfüssig fort.
    Was soll ich nun machen mit diesem Abend. am liebsten würde Sie jetzt shoppen gehen aber in der Provinz machen ja alle Läden um sieben schon zu.
    sollte sie die 90 Kilometer in die nächste Grossstadt wagen. sie überlegte und dachte so nö lieber fahre ich Heim mit meinen Mini. Sie wälzte sich in Ihren Ledersitze sie liebte diese Sitze genauso wie Sie diesen Wagen liebte Ihren roten Mini ein Überbleibsel von Ihren letzten ex der den Wagen Ihr einfach Überließ weil er Ihre beste Freundin schwängerte und dieser ja doch ein größeres Auto brauchte. Sie dachte so das Kind müßte nun 18 Monate alt sein genauso lange ist nun die Funkstille zu Ihrer Besten Freundin die Sie ja so lange kannte.
    Schade dachte Sie so mit Isabel war es immer schön bis Sie. Na dachte Sie so weit wollte Sie nicht denken. Sie verbannte diese Gedanken schlechtes Karma.
    sie wollte die Vergangenheit hinter sich lassen.
    sie Bog in Ihre Strasse ein Parkte . Sie blieb noch ein paar Sekunden in Ihren Mini sitzen und streichelte das Lenkrad.
    Ja dieses auto mag Sie auch wenn es ein Überbleibsel aus Ihrer vergangenheit ist.
    sie stieg aus schaute Sich Ihre Schuhe an. Ach den Schuh repariere ich wieder sie hatte ja Sekundenkleber oder sie gibt diesen schönen Pump Ihren Schuhmacher. Da hatte Sie wieder einen Grund ein blick auf seine Italienischen Schuhe zu wagen die er verkauft. Sie steckte den Schlüssel in die Tür legte Ihre Handtasche auf den Schuhschrank. Sie öffnete diesen und bewunderte Ihre Schuhe.
  • Diese eine große

    Von Giselli · melden

    Wobei ihr Verdrängungspotenzial wie immer enorm hoch war, wie immer, wenn es unangenehm für sie werden könnte!
    Denn Rhea hatte doch tatsächlich dieses nackte, glatzköpfige Männchen auf dem Rücksitz ihres Minnis vergessen, welches behauptet, ihr Karma zu sein!
    Ihr fieses mieses Karma, welches wie ein wildgewordener Beserker an ihr Haustüre trommelte und um Einlass schrie!

    WAS, keifte Rhea und riss die Haustüre auf, wobei Karma voller Schwung auf dem Fliesenboden ihres Flurs ins Rutschen kam und dabei ihre Yuccapalme. den Benjamin, den sie von ihrem Ex zur Hochzeit bekam (keine Brillianten, nein – ein Blumenstock und da hätte sie schon stutzig werden sollen) und ihre Kakteensammlung umriss!

    Kreischend und schmerzhaft verkrümmt blieb er zwischen den Scherben und der Sauerei liegen und hielt sich jammernd seinen Schniedel, der gespickt war von den Stacheln der Kakteen!

    Bleib cool, grinste Rhea, denn nach diesem lächerlichen Auftritt oder besser gesagt Reinrutsch von „Karma“ verlor er seine ganzen Respekt bei ihr...

    Weißt du was, fragte sie ihn, um ihn wieder zu besänftigen – jetzt machen wir zwei uns erst einmal einen gemütlichen Abend und ging in den Weinkeller, um ihren besten Wein (Blauer Portugieser) zu holen, wobei sie noch einen Abstecher ins Schlafzimmer machte, um aus ihrem Kleiderschrank eine vergessene Unterhose ihres Ex zu holen ( Rot / Doppelripp) – ihr Ex litt schon immer an Geschmackverirrung....

    Hier – anziehen, befahl Rhea und streckte im die Unterhose hin – anziehen, sonst bekomme ich noch Augenkrebs!

    Was soll dass, schnauzte „Karma“ sie erbost an! Du denkst wohl, dass du mich bestechen kannst?

    Kann ich das nicht, säuselte sie fragend und strich sich dabei verführerisch ihre schwarze Lockenpracht aus dem Gesicht...
    Kannst du nicht, schimpfte er, während er erregt über ihre Naivität seine Runden durch ihr Wohnzimmer zog, um sich selber wieder zur Ruhe zu zwingen!

    Dein Leben – schau es dir doch an! Oberflächlich und ergoistisch! Deine Mitmenschen sind dir doch scheissegal!
    Hast du dir auch nur einmal Gedanken über die Not anderer Menschen gemacht?
    Gerade, als sie etwas sagen wollte, schnitt er ihr zornig das Wort im Munde ab!

    Schweig, schrie er – denn jetzt war er wieder auf 180!
    Hast du natürlich nicht, denn ich kenne deine Gedanken...

    Und nun überleg dir gut, was du mit deinem erbärmlichen restlichen Leben noch tust!

    Überleg es dir gut!!!

    Denn am Ende deines mickrigen Lebens kommst du in meine Hände und du wirst wieder geboren, so wie du auf Erden gelebt hat!
    Und bis jetzt sieht es sehr schlecht aus für dich und zog dabei ein dickes Buch hinter seinem Rücken vor („ Karma kann alles, auch Bücher aus dem Nichts enstehen lassen“)

    Er runzelte seine Stirn, während er weitersprach, in seinem Buch blätterte und in seinen Augen war eine große Traurigkeit zu erkennen

    Mühsam presste er dieses Wort „Darmbakterie“ aus seinem Mund...

    Mit weit aufgerissenen Augen starrte sie ihn an und dachte dabei so für sich, wenn er sich nur endlich einmal eine Unterhose anziehen würde, sonst werde ich noch Blind!

    Was, schrie „Karma“ sie zornig an!

    ICH, das große Karma, habe genau gehört, was du gedacht hast und deshalb sage ich dir und seine Augen funkelten sehr zornig – trägst du ganz alleine die Verantwortung für dass, was nun geschieht...
  • Re: Diese eine große

    Von Wolke · melden

    Nachdenklich stand sie da, zuerst kam ihr der Morgen an dem sie beschloss nicht zur Arbeit zu gehen. Sondern statt dessen eine Reise nach Bali zu buchen versuchte. Aber das Geld reichte nicht.
    Dann das Telefonat mit ihrer Freundin und die Tatsache, dass sie zuerst einmal die Sprache lernen sollte bevor sie Geld verdienen kann.
    Giovanni, mit seinem Einfall sie soll gleich vorbeikommen warf sie total aus der Bahn als er sie wegen seinen Jungs versetzte.
    Dann noch der nicht erfüllte Kinderwunsch obwohl sie sich im Gebärfreudigen Alter befand.
    Die Autofahrt und die Tatsache jetzt diesem Karma gegenüberzustehen, der sie mit seinem gespickten Etwas bald erblinden ließ.
    Sie befürchtete wahnsinnig zu werden. Das konnte doch alles nicht wahr sein, was sich da abspielte.
    Sie machte ihre Augen zu und hoffte dieses Karma ist beim öffnen verschwunden.
    Nein es stand noch immer da. Dann schloss sie ihre Augen wieder und rieb sie kräftig. Keine Chance er stand noch immer da und schüttelte einfach seinen Schädel.
    Sie beschloss ins Bad zu gehen und kalt zu duschen. Irgendetwas muss geschehen. Kaum dass sie sich umdrehen wollte erreichte sie ein lauter Schrei: "Halt". Sie erblickte dieses Etwas, nahm ein Buch und schleuderte es in seine Richtung. Er wich geschickt aus irgenwie schien das Buch durch ihn hindurch zu fliegen und im Pflanzenchaos zu enden.
    Ein dicker Klos bildete sich in ihrer Kehle. Sie schluckte, der Klos war immer noch da.
    Aus ihren Augen tropften die ersten Tränen. Das durfte doch alles nicht wahr sein. Was geschah mit ihr? Wurde sie nun wirklich wahnsinnig?
  • Diese eine große

    Von Giselli · melden

    Und sie verspürte große Angst, aber was sich aus dem dichten Nebel kristallisierte, war nur die Gestalt einer sehr alten Frau, die sie liebevoll anlächelte!
    Wo ist „Karma“ erkundigte sich Rhea verschüchert, während sich ihre Tränen mit der Wimperntusche vermischten und in schwarzen Bahnen die Wangen herunter liefen...

    Die alte Frau ( nennen wir sie Sofie) lachte laut auf!

    Karma, dieser dicke Windhund – immer das Gleiche mit ihm, kicherte sie, während sie ihre graue Haare wieder richtete und ihre Kleider glattstrich...

    Ich denke, das ich so langsam zu alt werde für dieses Nebelgedöns werde, seufzte sie!

    Wo waren wir steckengeblieben, fragte sie Rhea?
    „Karma“ antwortete Rhea zögerlich?

    Ach ja, vergiss „Karma“! Alle paar Monate veranstaltet er diesen Cirkus, nur um sein Ego mal wieder zu stärken...
    Aber sei trotzdem vorsichtig und überdenke deinen Lebenswandeln, ermahnte sie Rhea mit einem strengen Blick...

    Rhea atmente erleichert auf und spürte plötzlich das starke Gefühl, als müsse sie dieser netten harmlos aussehenden alten Frau ihre ganzen Sorgen und Wünche erzählen und sprach von ihrem dringenden Wunsch, endlich ihrem Traummann zu begegnen, der sie auf Händen trägt und...
    Ja, ja wurde sie jäh von Sofie unterbrochen und der dir jeden Wunsch von den Lippen abliest...

    Aber woher weißt du, wunderte sich Rhea?
    Ach Kindchen, antwortete Sofie – ich weiss alles und zudem bin ich die große Wünsche-Erfüll-Oma und lächelte dabei sanftmütig, wobei sie plötzlich in die Hände klatschte, während ihre Augen in einem strahlenden Blau aufleuchteten!

    Rhea hörte einen Knall und sah wieder diesen Nebel, der sie wie Watte umhüllte!

    Allerdings fühlte sich ihre Landung daraufhin übehaupt nicht wie auf Watte gebettet an und rieb sich ihren schmerzenden Po!
    Entrüstetet schrie sie Sofie an – was soll denn dass und wo bin ich hier gelandet?
    Wobei sie sich einmal um die eigene Achse drehte und erstaunt rief – das Meer?

    Ja, kicherte die verrückte Sofie und um deine Frage genau auf den Punkt zu beantworten! Du bist auf Sylt – die Insel der Reichen und Schönen!

    Und nun – mach was drauß...

    Rhea lies sich wieder in den Sand plumsen und legte ihre Arme um die angezogenen Knie, wobei eine kleine süße Krabbe hastig über ihre Zehen eilte...
  • Re: Diese eine große

    Von Chack charls · melden

    Rhea dachte nochmal wie zum Teufel bin ich nun hier an den Strand von Sylt gekommen.
    Das muss mit dem Karma zu tuen haben dieses blöde Karma warum bin aber Nackich am Strand keine kleider keine Schuhe noch nicht mal ein Bickini ist das ein falscher Film ein Traum aus dem man nicht mehr aufwacht.
    wie kann das sein ist das real der Sand fühlte sich unheimlich real unter Ihrem Po an. Die Sonne der schöne warme _Sand sie beschlos noch eine weile liegen zu bleiben sollen doch die Krabben über Ihre Füsse grabbeln es kitzelt ja auch irgendwie wenn diese kleinen Ficher über die Beine Krabbeln.
    was soll Sie nun machen dachte Sie und wieder tauchte das Karma auf...
  • Re: Diese eine große

    Von Giselli · melden

    Doch die Erscheinung war nicht real!
    Rhea stöhnte und hielt sich ihren dicken Kopf, der sehr heftig schmerzte!
    Ihre Haare waren zerzaust und dicke Ringe um ihre Augen zierten ihr Gesicht...

    Was ist nur geschehen, fragte sie sich und versuchte sich aufzurappeln.

    Panik stieg in ihr auf, als sie mit einem Schrecken feststellen musste, das sie völlig nackt war!
    Warum nur kann ich mich an nichts mehr erinnern?

    Warum – Wieso? Ich bin doch keine – und sie brachte dieses schreckliche Wort nicht über ihre üppigen Lippen!
    Tausend Fragen gingen Rhea durch ihren Kopf...

    Die Worte „Drogen und Sexparty“ drehten in ihrem hübschen Kopf ihre Kreise!
    War sie gar zu einem Opfer geworden, wimmerte sie voller Selbstmitleid und beobachtete dabei die kleine Krabbe, die ihr mit ihren kleinen Scheren zuwinkte und mit ihren Äuglein zwinkerte!

    Erschreckt sprang sie auf – o, Gott, eindeutig zuviel Canabis und sie schwor sich, dass sie dieses Teufelszeug nie mehr anrühren würde und rannte in die Richtung der rauschenden Meereswellen, die jede Menge Strandgut an den weißen Sandstrand anschwemmten...

    Eine große braune Truhe, die übersät war mit Meeresalgen, Moos und Muscheln schauckelte direkt vor ihre nackten Beine. Salz und Modergeruch stieg von der Truhe auf, die mit einem eisernen Schloss gesichert war!

    Was da wohl drinnen ist, rätselte Rhea, während sie versuchte, ihre Blöße
    notdürftig mit ihren Händen zu verdecken!

    Hungrig, durstig und nackt – schlimmer kann es wohl nicht mehr kommen, dachte sie grimmig und schlug mit einem Bein zornig gegen diese Kiste...
  • Nur Gruppenmitglieder können auf diesen Foreneintrag antworten.
  • Seite 1

Anmelden

Jetzt neu! Melde dich mit deinem Facebook- oder Google-Account an: Hilfe

Anmelden mit Google Anmelden mit Google

Passwort vergessen?Jetzt registrieren