Drei Überlegungen bei der Einführung von Software zur Ressourcenplanung

Richtig eingeführt und implementiert kann ein Ressourcenplanungssystem Ihr Unternehmen in einen wesentlichen Marktteilnehmer mit Erfolgsgarantie in der heutigen digitalen Wirtschaft verwandeln. Die Verknüpfung aller Geschäftsprozesse miteinander in Verbindung mit nahtlosem Datenfluss zwischen ihnen ist wirklich der Traum eines jeden Managers.

Das Endergebnis ist eine Struktur, in der dieselben zentralisierten Daten für alle Nutzer verfügbar sein werden. Fortan wird es keine Notwendigkeit mehr geben, sich um die Datenintegrität zu sorgen, denn die Duplizierung von Daten wird der Vergangenheit angehören.

Gleichwohl ist es die raue Wirklichkeit der gesamten Thematik, dass die erfolgreiche Einführung einer solchen Software in Ihrem Betrieb kein Spaziergang sein wird. Die Systeme einzelner Abteilungen, also Finanzen, Warenwirtschaft, Auftragswesen, Herstellung, Personal und Projektmanagement können schon für sich alleine genommen komplex sein. Die Integration jedes einzelnen dieser Abteilungssysteme in eine gemeinsame Software und Datenbank ist verständlicherweise schwierig.

Es ist aber auch machbar; viele Unternehmen haben sich infolgedessen positiv verändert.

Kann Ihres das auch?

Hier sind drei Überlegungen, die Sie abwägen müssen:

1. Wird die Software zu Ihrem Betrieb passen?

Bevor Sie sich auf irgendein Standard-Tool zur Ressourcenplanung einlassen, sollten Sie vorsorglich sicherstellen, dass es die kritischen Geschäftsprozesse unterstützt. Denn wenn Sie erst später erkennen, dass dies nicht der Fall ist, wird Sie dies mit zwei folgenschweren und unliebsamen Alternativen konfrontieren. Entweder müssen Sie Ihre Geschäftsprozesse an die Software anpassen oder Sie müssen die Software so konfigurieren, dass sie zu den Geschäftsprozessen passt. Die erste Option erfordert signifikante Veränderungen in Ihren langjährig bewährten Geschäftspraktiken, während die zweite die Software möglicherweise beeinträchtigt und deren Aktualisierung erschwert, wenn der Anbieter eine neue Version auf den Markt bringt.

2. Wie lange wird die Implementierung dauern?

Der Nutzen der Einführung einer Software zur Ressourcenplanung zeigt sich erst auf lange Sicht, mindestens ein Jahr ist eine realistische Schätzung. Ihre Entscheidung, eine solche Lösung einzuführen, ist ebenso die Entscheidung dafür, die Art und Weise zu verändern und zu verbessern, wie Sie Ihr Geschäft betreiben und Ihre Mitarbeiter dazu zu bringen, Ihre Arbeit ganz neu zu lernen. So gesehen sollte Ihr Fokus nicht auf dem Zeitbedarf liegen, sondern eher auf der Veränderung Ihrer Geschäftsprozesse.

Um den Zeitbedarf für die Implementierung drastisch auf ein paar Wochen zu reduzieren, könnten Sie SaaS- und On-Demand-Applikationen in Betracht ziehen. Diese werden nicht auf Ihren Systemen installiert, sondern von Dritten gehostet und Ihnen per Internet-Verbindung zur Verfügung gestellt.

3. Welche Kosten kommen auf Ihr Unternehmen zu?

Obwohl die Kosten für die Einführung einer Software für Ressourcenplanung eine Schlüsselrolle in Ihrem Entscheidungsprozess spielen, sollten Sie nicht die treibende Kraft bei Ihrer Entscheidung sein, sich für das eine oder andere Lösungspaket zu entscheiden. Funktionalität und Bedienbarkeit jeder Lösung sind die Merkmale, die Sie zuerst abwägen sollten und erst dann, inwieweit die Lösungen in Ihr Budget passen.

Davon abgesehen gibt es sicherlich eine Lösung für jede Unternehmensgröße.

Mit Ihrem Budget im Hinterkopf sollten Sie eine Entscheidung treffen, die folgende Punkte berücksichtigt:

* Die Kosten der Software

* Kosten für die Bereitstellung, z.B. neue Hardware, die Sie beschaffen müssen

* Laufende Gebühren des Herstellers

* Kosten für Ressourcenbeschaffung wie Schulungsaufwendungen und Wartung (z.B. Software-Upgrades und zusätzliche Arbeitsstunden)

Tags: Ressourcenplanung, Software, Geschäftsprozesse

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