nur mal so dahin geschrieben ;)

Servus Ihr Lieben,
Die meisten Menschen können und wollen sich nicht vorstellen, wie es ist, an einem Ort/Bzw. in einer Situation zu sein, wo der Tod dem Leben vorzuziehen ist- doch das Leben ist stark- es hält einen auf verschiedenste Weise fest: Pochen des Herzens, Sonne auf dem Gesicht, der Boden unter den Füssen. Es wird so vielkomplett überbewertet, was gar nichts bringt. Das sag ich, mit noch nicht mal dreißig Jahren- schon verrückt- ich weiß es auch nur, weil ich mich überhaupt nicht über Materielles wie zb. Kleidung oder Äußerliches definiere- null. Ich verlasse mein Geburtsort und tappe ins tiefste Niederbayern- naja eigentlich war es eine Flucht aus Ex-betrieb wegen Mafiamachenschaften ;( dafür ernte ich Kopfschütteln und Unverständnis aber tatsächlich auch Respekt. Naja, ich war eh schon immer anders. ..By the way-
Ich mag die Arbeit, den Stress, die Gäste. Aber ich brauche einen Ausgleich. Eine Platz an dem ich, ich sein kann. Nachdem ich einige Orte hinter mir habe und während ich auch immer dort angekommen bin, habe ich gedacht, dass das dieser Ort ist (für mich) und vielleicht klappt es auch irgendwann- nur, der Traum, den ich dort gelebt habe, war irgendwann immer gar nicht mehr mein Traum. Meine Heimat hat mich schlussendlich auch nicht dazu gebracht, ich selbst zu werden. In den letzten zehn Jahren traf ich einige Menschen, die recht gern durchs Nachtleben zogen. War ja auch zum Teil ok (Saft der Jugend, der mich nie interessiert hat)- aber ich brauch das einfach nicht. Wenn ich jetzt zurückdenke, fallen mir eigentlich alle diese Menschen wieder ein; als Menschen denen ich nie richtig nah gekommen bin, eher immer so nebenbei- wildfremd, könnte man auch sagen. Und in keinem einzigen „Club“ war ich ICH selbst, sondern immer jemand, der sich partout nicht wohl gefühlt hat. Und als ich dies begriff, wusste ich auf der Stelle, dass eigentlich alles ganz einfach ist.
Ich glaube, wenn es schlecht läuft, dann werde ich nie irgendwo ankommen, macht aber nichts, denn ich weiß, wo ich „Willkommen“ bin, egal was passiert- und ich bin der festen Überzeugung, dass das am wichtigsten ist.
Gerade das ist so spannend und so hoffnungsvoll. Nur wer lebt und wagt, verändert sich, so manche Veränderung, kommt plötzlich, eine andere nach Jahrzehnten, und man tut Dinge, die man früher für unvorstellbar hielt, und gerade das lässt einen sich lebendig fühlen.
„Ankommen“- ist auch ein komisches Wort mit großer Bedeutung in meinem Bekanntenkreis. Dabei muss es ja nicht das Ende des Ehrgeizes und des Spaßes oder den Anfang der Langeweile bedeuten. Es ist einfach nur eine Etappe, die man als Sieg verbuchen kann. Und solange man reiselustig bleibt, kommt die nächste Etappe bestimmt! Jetzt schau ich erst mal das ich das halbe Jahr Probezeit „wuppe“…dann kann ich mir auch ein Urteil erlauben, bisher alles gut hier!
Viele liebe Grüße sendet Euch- Lachy ;O)

andrea59 Ganz egal wo man ist - die Neugier, der Mut und vor allem die Hoffnung dürfen nicht fehlen, dann geht es immer irgendwie weiter.

Aber, bist du momentan wirklich an einem Ort wo der Tod dem Leben vorzuziehen ist? Hab ich das richtig verstanden? Ich hoffe nicht...
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lachanfall Hi Andrea, das stimmt.

Nein, damit meinte ich; dass ein jeder mal in Situationen kommt, wo er bzw. sie so denkt. Momentan ist alles gut ;O)
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arcimploco mensch lachy ! das wird schon ! ;-) ....Du schaffst bayern ! ;-)
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Sonnenamoebe Nicht da ist man daheim, wo man seinen Wohnsitz hat, sondern wo man verstanden wird. Christian Morgenstern P.S.: Ich hoffe, es ist schön in Bayern :o)
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lachanfall ...doch, bisher, alles klaro! Danke Sonne ;O)
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