Betonungen

Gestern sprach jemand in einem Satz etwas Alltägliches anders aus, als ich es bisher gewohnt war – und das fühlte sich so wundervoll einfach, stimmig und intuitiv richtig an.

Unsere Kursleiterin für intuitives Schreiben erzählte uns von ihrem eben vergangenen Schreibseminar in einem Kloster und erwähnte besagte Aussage ihrer Lehrerin. Das zeigt, dass auch meine Kursleiterin ebenso beeindruckt davon war, wie ich es jetzt bin.

Wieviel transformative Entwicklungs-Kraft = Bewusstwerdungs-Energie liegt in diesen Worten:

„Statt LOSLASSEN verwende ich lieber den Begriff FREIGEBEN...“

Unvermeidlich steigen da Bilder in mir hoch, denke ich z.B. an diverse Heiratsversprechen, die dem Brautpaar in den Mund gelegt werden, um sie zu wiederholen, wie in etwa: „Ich nehme dich zur Frau / zum Mann... und lass dich (gefühlt) nicht mehr los, bis dass der Tod uns scheidet...“

Müssen wir erst lernen loszulassen, weil wir zu sehr halten, krallen oder uns sonst wie fixieren? Ob uns je bewusst wird, dass wir uns damit jede Weiterentwicklung verbauen?
Wie anders, wertfrei, liebevoll und ergänzend hört sich doch das Freigeben an – frei zu geben was in einem angelegt ist... Diese Vorstellung lässt das Bild der aufgehenden Sonne in mir aufsteigen und ich spüre, wie Seelen-Wärme mich durchflutet...


Der Kater Wow! Ich bin entzückt! Als nächstes überlege ich gerade, wieviel Dinge und welche Menschen ich festhalte ....
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andrea59 So ähnlich geht es mir auch Kater. Danke Juliette für diesen Impuls.
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Roana Wunderbar, wie Worte wirken!
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Der Kater Www hihi...
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Aventurin "Frei zu geben, was in mir angelegt ist" welche Anlagen liegen noch vergraben in mir/uns? Ich gestehe, dass ich gerne noch festhalte - obwohl ich doch weiß, dass es besser ist, die Freiheit zu lassen.
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Juliette @Aventurin: Angelegt sind 100% = das Ganze/die Einheit/Ganzheit. Wieviel % davon sind dem Menschen bewusst? Was nicht bewusst ist, kann weder gelebt noch frei (ab-)gegeben, sprich ausgestrahlt werden. Damit halten wir unbewusst jene Kraft zurück, die uns als Rückfluss dienen, geistig nähren und weiterentwickeln würde, uns regenerieren sollte und die Selbstheilungskräfte unterstützen könnte. Als Resultat zeigen sich Energieverlust, Unwohlsein, Ängste, Unsicherheit, Mangelerscheinungen, Krankheiten... Das ganze Universum ist im Fluss, auch jeder von uns, weil jeder Teil davon ist - outet sich da etwa das festhalten Wollen als Energieverschwendung und/oder gar als mangelnde Bereitschaft sich seiner wahren Grösse bewusst zu werden?
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