SWR3 - Die Wettermelder

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Wetterstatistiken

  • der nasseste meteorologische Frühling seit 2006

    Von leoloewe · melden

    Hallo zusammen,
    Der meteorologische Frühling 2016, der nasseste seit 2006:
    Mit einem Niederschlagsüberschuss von 125 l/m² war der meteorologische Frühling 2016 der nasseste seit 2006. Bei einem 24:35-stündigen Sonnenscheindefizit hatte die Frühlingstemperatur im Mittel der Norm von 1981 bis 2010 einen Temperaturüberschuss von 0,19°C.

    Kühler Start in den meteorologischen Frühling:

    Nach 12 zu warmen Monaten in Folge war der März als erster Frühlingsmonat zu kalt. Die ersten 28 Märztage waren sogar kälter als der vergangene Februar. Nach der letzten, frühlingshaften Märzwoche hatten wir gegenüber der Norm von 1981 bis 2010 mit einer Durchschnittstemperatur von 5,6°C eine negative Temperaturabweichung von 0,1°C. Mit 61,6 l/m² fielen nur 72% des Märzsolls, wobei sich der Niederschlag nach der ersten Woche bereits auf 46,6 l/m² summierte. 129:25 Sonnenstunden reichten für 97% der normalen März-Sonnenscheindauer.

    Mit typischem „Aprilwetter“ machte der mittlere Frühlingsmonat seinem Namen alle Ehre:
    Mit typischem Aprilwetter bot der mittlere Frühlingsmonat so ziemlich alles was die Wetterküche zu bieten hat. Nach einer fast sommerlichen ersten Aprildekade ging es fast nur noch bergab. Bei winterlichen Verhältnissen gab es am Ende des Monats sogar Schneeschauer. Nach diesem ereignisreichen, wechselhaften Wetterablauf war der zurückliegende April mit einem Niederschlagsüberschuss von 69,2 l/m² deutlich zu nass und trotz nur 91% der normalen April-Sonnenscheindauer 0,6°C zu warm.

    Der nasseste Mai der letzten 50 Jahre:

    "Ist der Mai recht heiß und trocken, kriegt der Bauer kleine Brocken; ist er aber feucht und kühl, gibt es Frucht und
    Futter viel." Stimmt diese Bauernregel, erwartet die Bauern ein ertragsreiches Jahr. Der niederschlagsreichste Wonnemonat der letzten 50 Jahre war mit einer Durchschnittstemperatur und einer Sonnenscheindauer die dem langjährigen Durchschnitt entsprach 80 l/m² zu nass.

    Mehr unter: www.wetter-schwoerstadt.de

    Viele Grüße aus Schwörstadt
    Helmut
  • Der niederschlagsreichste Mai seit 50 Jahren

    Von leoloewe · melden

    Hallo zusammen,

    "Mai kühl und nass, füllt dem Bauern Scheun und Fass“ oder "Mairegen bringt Segen". Stimmt diese Bauernregel, dürften die Landwirte in diesem Jahr mit ihrer Ernte wohl zufrieden sein, denn statt der Wonne füllte der Mai so gut wie jede Regentonne. Der niederschlagsreichste Wonnemonat der letzten 50 Jahre war mit einer normalen Durchschnittstemperatur und einer 98 protzentigen-Dienst-nach-Vorschrift-Sonnenscheindauer 80,2 l/m² zu nass.

    Mit Tief „Viola“ startete der „Wonnemonat Mai“ wie bereits in den 2 Vorjahren kühl und nass. Benötigten die Maibummler noch Regenschutz und Winterjacken, konnten die Vatertagswanderer Dank Hoch „Peter“ am 5. Mai schon mit T-Shirt und Sonnenbrille auf die Tour gehen. Vom Vatertagshoch „Peter“ durften jedoch außer den Vätern auch die Mütter profitieren, denn das sonnige und von Tag zu Tag wärmere Frühlingswetter bescherte uns am 8. Mai, dem Muttertag mit 27,2°C einen herrlichen Frühsommertag. Zuvor verzeichneten wir am 6. Mai mit 25,6°C den ersten Sommertag (ab 25°C) des Jahres. Nach 6 niederschlagsfreien Tagen in Folge brachte uns Tief „Xandrea“ am 10. mit immer noch sommerlichen Temperaturen 0,4 l/m² Regen. Nach einem weiteren trockenen Tag sorgte Tief „Yekatarina“ ab dem 12. Mai pünktlich zu den Eisheiligen mit ca. 10°C kälteren Temperaturen für unwetterartigen Dauerregen. Von Donnerstagmorgen 12. Mai bis Freitagmorgen 13. Mai fielen bei Dauerregen 77 l/m². Bei weiteren Regenschauern und Gewittern erhöhte sich die Niederschlagssumme bis zum 14. Mai auf 106 l/m² innerhalb 2,5 Tagen, das ist ungefähr die normale gesamte Mai-Regenmenge. Nach diesen enormen Regenmengen wurde bereits am 14. Mai der langjährige normale Mainiederschlag um 6,2 l/m² übertroffen. Nach einem eher winterlichen Pfingstfest war die erste Maihalbzeit gegenüber der Norm von 1981 bis 2010 1°C zu kalt, der normale gesamte Mainiederschlag wurde bereits um 6,6 l/m² übertroffen und die Sonne schien 48% des Maisolls. Unter dem fast täglichen Einflusswechsel der Tiefs „Zooey“, „Arlette“ und „Barbara“ und den Hochs „Quintus“ und „Reimar“ erlebten wir in den ersten 9 Tagen der 2. Maihalbzeit wettertechnisch eine Achterbahnfahrt. So hatten wir mit viel Sonnenschein am 22. Mai um 14:35 Uhr mit 27,6°C die bisher höchste Temperatur des Jahres, nur einen Tag später war es zur gleichen Zeit mit regnerischen 10,4°C 17,2°C kälter. Ab dem 26. Mai meldete sich der Sommer zurück. Mit einer südwestlichen Luftströmung wurden Tag für Tag zunehmend schwülwarme und somit gewitteranfällige Luftmassen zu uns geführt. Daraus resultierend bekamen wir typisches „Tagesgangwetter“ mit Sonne am Morgen und Quellwolken mit anschließenden Gewittern am Spätnachmittag und Abend. Mit diesen schwülwarmen Luftmassen stieg die Temperatur am 27. mit 29,3°C auf den bisher höchsten Wert des Jahres an. Nachdem im Laufe des 29. Mai die schwülwarme Luft ausgeräumt wurde, hatte auch die Gewittertätigkeit ein Ende. Unter der Regie von Tief „Elvira“ verabschiedete sich dann der Wonnemonat Mai mit wechselhaftem und kühlerem Schauerwetter.

    Mehr unter www.wetter-schwoerstadt.de

    Viele Grüße aus Schwörstadt,
    Helmut
  • Der niederschlagsreichste Mai seit 50 Jahren

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    Hier noch das Diagramm zum niederschlagsreichsten Mai seit 50 Jahren.
  • Der niederschlagsreichste Juni der letzten 50 Jahre

    Von leoloewe · melden

    Hallo zusammen,

    „Heuer kein Heuwetter“. Die Vermutung dass der Juni viel zu nass war entspringt nicht nur dem subjektiven Eindruck, sondern lässt sich auch mit den Messwerten bestätigen. Mit einem Niederschlagsüberschuss von 105,2 l/m² war der 0,3°C zu warme und 47 Stunden zu sonnenscheinarme erste Schwörstädter Sommermonat der niederschlagsreichste Juni seit über 50 Jahren.

    Wie bereits am Ende des letzten Frühlingsmonats brachte Tief „Elvira“, ab dem 2. Juni beerbt von Tief „Frederike“ und ab dem 7. Juni mit Tief „Giesela“ vielerorts verheerende Unwetter mit großem Schadenspotential. In Schwörstadt blieben wir zum Glück vor diesen Unwettern verschont. Begleitet von heftigen Schauern, einigen Gewittern und um 10 Grad schwankenden Höchsttemperaturen waren die ersten 9 Junitage allesamt Niederschlagstage. Nach diesen 9 eher turbulenten Junitagen gönnte uns Zwischenhoch „Ulrich“ am 10. mit viel Sonnenschein eine sommertaugliche Tageshöchsttemperatur von 26,8°C. Mit schauerartigem Regen und Gewittern war jedoch Tags darauf wieder alles beim alten. In der ersten 1°C zu kalten Junihalbzeit fiel mit 104 l/m² schon 96% der des langjährigen gesamten Juniniederschlages und die Sonne zeigte sich an 78 Stunden nur 33% des Junisolls. Mit den Tiefs „Ines“, „Johanna“ und „Karin“ startete auch die 2. Junihalbzeit niederschlagsreichem „Schafskältewetter“. Bereits am 16. Juni wurde der langjährige durchschnittliche Juniniederschlag übertroffen. Seit Wochen Unbeständig, Gewitter und wiederholt kräftiger Regen bei nur mäßigen Temperaturen, so fragten sich viele wie einst Rudi Carrell 1975: "Wann wird es mal wieder richtig Sommer". Die Antwort auf diese Frage: Ab dem 22. Juni stellte sich die Wetterlage um, denn mit Hoch „Wolfgang“ kam richtig heiße und schwüle Luft zu uns. Mit 31,6°C hatten wir am 22. den ersten Hitzetag (ab 30°C) und tags darauf mit 33,6°C den bisher heißesten Tag des Jahres. Nach diesen 3 Hitzetagen in Folge verabschiedete sich der kurzeitige Hochsommer am 25. mit heftigen Gewittern und starken Regenschauern die uns 54,8 l/m² Regen brachten. Nachdem die heiße Gewitterluft ausgeräumt wurde, gestalteten sich das Wetter die folgenden 4 Tage bei lockerer Bewölkung recht sonnig mit angenehmen Höchsttemperaturen von 23 bis 26°C. Mit Tief „Pamela“ bekamen wir dann zum Monatsabschluss in der Nacht und am frühen Morgen des 30. Juni nochmals 3,6 l/m² Regen.

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    Viele Grüße Helmut
  • Der niederschlagsreichste Juni der letzten 50 Jahre

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    Hier noch das Schwörstädter Junidiagramm.
  • Rückblick auf das Juliwetter 2016 von Schwörstadt

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    Hallo zusammen,

    hier der Monatsrückblick Juli 2016 von Schwörstadt:

    Passend zur Siebenschläferregel 2016 fühlte man sich im Juli zeitweise wie auf einer Achterbahn. Sonnige und heiße Perioden wechselten sich besonders in den ersten 24 Julitagen wieder mit längeren grauen und nassen Phasen ab. Nach den rekord-niederschlagsreichen Monaten Mai und Juni war der mittlere Sommermonat 57,4 l/m² zu trocken, 19 Stunden zu sonnenscheinreich und hauptsächlich bedingt durch das uns einheizende Hoch „Burkhard“ 1,2°C zu warm.

    Mit Ausnahme vom 2. Juli, als wir mit Tief „Oliane“ 1,6 l/m² Regen bekamen, startete der 2. Sommermonat recht sonnig, trocken und sommerlich warm. Vom 8. bis zum 9. Juli verzeichneten wir 3 Hitzetage (ab 30°C) in Folge, wobei der 9. Juli mit 33,4°C der bisher wärmste Tag des Monats war. Die erste Julidekade (10 Tage) war somit 1,3°C zu warm, mit 1,6 l/m² fielen erst 1,5% des Julisolls und die Sonne schien an 107 Stunden schon 42% der langjährigen gesamten Juli-Sonnenscheindauer. Die Kaltfronten der Tiefs „Tiba“ und „Ulrike“ zwangen den Hochsommer ab dem 11. zu einer Pause. Mit wechselhaftem April-Schauerwetter gingen die Temperaturen deutlich zurück, so hatten wir am 13. Juli eine Tages-Höchsttemperatur von 16,9°C und am 14. von gerade noch herbstlichen 15,8°C. Nach diesen eher herbstlich-kühlen Tagen war die erste Julihalbzeit 0,8°c zu kalt, mit 27 l/m² fielen erst 25% des normalen Juliniederschlages und die Sonne schien an 136 Stunden 53% des Julisolls. Hoch „Burkhard“ brachte uns ab dem 18. Juli die dritte Hitzewelle des Jahres. Mit den angezapften südlichen subtropischen Luftmassen wurde in Schwörstadt am 20. Juli mit dem 9. Hitzetag (ab 30°C) des Jahres die alte 2016-Höchstmarke von 33,6°C vom 23. Juni mit 35,6°C um 2°C übertroffen. Bei immer noch hochsommerlichen bis sommerlichen aber deutlich schwüleren Temperaturen mussten wir ab dem 21. die folgenden 3 Tage unter dem Einfluss der Tiefs „Waltraud" und „Xaveria" neben viel Sonnenschein immer wieder mal mit kurzen Schauern rechnen, die Gewitter machten jedoch einen Bogen um uns. Durch einen Keil des Azorenhochs setzte sich ab dem 24. mit viel Sonnenschein und hochsommerlichen Temperaturen das zu trockene Wetter fort. Bis zum 31. Juli erreichten wir mit 36,6 l/m² erst 1/3 des normalen Juli-Niederschlages. Tief „Arvenn“ sorgte dann am letzten Julitag mit 24 l/m² Regen, dem höchsten Tagesniederschlag des Monats, für eine leichte Abschwächung der Julitrockenheit.

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    Viele Grüße Helmut
  • Rückblick auf das Schwörstädter Juliwetter

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    Hier noch das Diagramm zum Schwörstädter Juliwetter:
  • Rückblick auf das Augustwetter 2016 von Schwörstadt

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    Hallo zusammen,

    Zu warm, zu trocken und zu sonnig. Der August als letzter meteorologischer Sommermonat brachte das von Vielen erhoffte länger anhaltende Badewetter. Das Prädikat hochsommerlich verdiente sich der August durch einen Temperaturüberschuss von 1,8°C, einem Sonnenscheinplus von 31 Stunden und mit einer Niederschlagssumme von 50,6 l/m² erreichten wir gerade einmal 51% der Augustnorm von 1990 bis 2010.

    Die ersten 4 Tage des letzten Sommermonats starteten mit Hoch „Carl“ bis auf einen kurzen Schauer am 2. mit 1,2 l/m² Regen recht sonnig und sommerlich warm. Nachdem wir am 4. August mit 30,3°C den ersten Hitzetag (ab 30°C) des Monats hatten bekamen wir am Abend in der Nacht zum 5. unter dem Einfluss von Tief „Christiane“ 21,2 l/m² Regen. Doch bereits am Abend des 5. August setzte sich das Hochdruckgebiet „Daniel“ von Frankreich her allmählich bei uns durch und verwöhnte uns bei sommerlichen Temperaturen mit viel Sonnenschein. In den sternenklaren Nächten sanken die Temperaturen jedoch bis auf schlaffördernde 11°C ab. Nachdem wir 3 Tage lang das Hochsommerwetter genießen konnten, kam am 9. durch Tief „Ella“ der Herbst für 2 Tage mit allerdings nur 2,8 l/m² Regen auf Kurzbesuch. Am 11. August setzte sich Hoch „Egbert“ durch und brachte uns den Hochsommer zurück. In einer sternenklaren Nacht sank die Temperatur am Morgen des 11. August mit 7,1°C auf die drittkälteste August-Temperatur der letzten 20 Jahre. Nach weiteren 3 Hitzetagen in Folge durch Hoch „Fathi“ waren somit die ersten 16 Augusttage 0,8°C zu warm, mit 25,2 l/m² fiel erst ¼ des normalen Augustniederschlages und die Sonne schien an 140 Stunden schon 60% des Augustsolls. Auf diesen hochsommerlichen Wetterabschnitt mit 6 niederschlagsfreien Tagen in Folge sorgten die Tiefs „Finni“ und „Hildegund“ ab dem 17. August mit feuchtwarmen Luftmassen für gewitterträchtiges Sommerwetter. Am frühen Morgen und Abend des 17. regnete es mit kurzen Gewittern 4,4 l/m². Bei kühleren Temperaturen und kurzen Schauern wurde das Niederschlagsdefizit bis zum 21. nochmals um 13,2 l/m² abgeschwächt. In den ersten 3 Augustwochen erreichten wir jedoch erst 43% des langjährigen gesamten Augustniederschlages. Ab dem 22. August leitete dann Hoch „Gerd“ wieder einen länger anhaltenden hochsommerlichern Witterungsabschnitt ein. Die Temperaturen stiegen von Tag zu Tag an, so dass wir 3 Tage nach dem Hundstagesende am 26. August mit 36,6°C die höchste Temperatur des Jahres und zugleich den wärmsten Tag in einer letzten Augustwoche seit Aufzeichnungsbeginn vor 20 Jahren verzeichneten. Einem weiteren nur 0,3°C kühleren Hitzetag folgte am frühen Morgen des 28. August ein kurzes Gewitter mit 6,8 l/m² Regen. Wie unterschiedlich die Niederschlagsmengen bei Gewittern auf kurze Distanz sein können zeigte sich hier erneut. In Rheinfelden fielen bei diesem Gewitter 32,2 l/m² Regen, 16 km östlich musste sich Bad Säckingen mit 4 l/m² begnügen. Diese spätsommerliche Hitzewelle wurde durch die Kaltfront von Tief „Kitty“ am 29. mit 1 l/m² Regen und 10°C kühleren Temperaturen kurzzeitig unterbrochen, bevor tags darauf Hoch „Harald“ bis zum Monatsende wieder für sonniges „Spät-Hochsommerwetter“ sorgte.

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    Viele Grüße Helmut
  • Rückblick auf das Augustwetter 2016 von Schwörstadt

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    Hier noch das Diagramm zum Augustwetter
  • Der meteorologische Sommer 2016 von Schwörstadt

    Von leoloewe · melden

    Hallo zusammen,

    Der meteorologische Sommer 2016:

    Willkommen im durchschnittlichen mitteleuropäischen Sommer!
    Den ein oder anderen mag der diesjährige Sommer vielleicht nicht sehr glücklich gestimmt haben. Aber so wie wir ihn dieses Jahr erleben durften ist er eigentlich recht typisch für unsere Breiten. Beständiges trockenes und warmes bis heißes Sommerwetter ist eher untypisch. Es gibt also aus klimatologischer Sicht wenig Anlass, sich über den meteorologischen Sommer zu beschweren. Nicht zuletzt hat sich auch die Siebenschläferregel wieder einmal bewahrheitet, das beständig unbeständige Wetter zur Zeit des Siebenschläfers hat sich die folgenden 7 Wochen über gehalten.
    Hauptsächlich Dank der Hochs „Burkhard“ im Juli und „Gerd“ im August war der meteorologische Sommer 2016 trotz dem herbstlichen, sonnenscheinarmen und rekordnassen ersten Sommermonat Juni mit einer der Norm von 1981 bis 2010 entsprechenden Sonnenscheindauer und Niederschlagsmenge 1,1°C zu warm.


    Kein Heuwetter im ersten Sommermonat:
    „Heuer kein Heuwetter“. Die Vermutung dass der Juni viel zu nass war entspringt nicht nur dem subjektiven Eindruck, sondern lässt sich auch mit den Messwerten bestätigen. Mit einem Niederschlagsüberschuss von 105,2 l/m² war der 0,3°C zu warme und 47 Stunden zu sonnenscheinarme erste Schwörstädter Sommermonat der niederschlagsreichste Juni seit über 50 Jahren.


    Passend zur Siebenschläferregel fühlte man sich im Juli zeitweise wie auf einer Achterbahn:
    Sonnige und heiße Perioden wechselten sich besonders in den ersten 24 Julitagen wieder mit längeren grauen und nassen Phasen ab. Nach den rekord-niederschlagsreichen Monaten Mai und Juni war der mittlere Sommermonat 57,4 l/m² zu trocken, 19 Stunden zu sonnenscheinreich und hauptsächlich bedingt durch das uns einheizende Hoch „Burkhard“ 1,2°C zu warm.


    Der August ist seinem Ruf als Sommermonat gerecht geworden:

    Mit einem Temperaturüberschuss von 1,8°C, einem 31-stündigen Sonnenscheinüberschuss und einer nur 51-prozentigen Niederschlagssumme zeigte sich der August als letzter meteorologischer Sommermonat hochsommerlich und brachte das von Vielen erhoffte länger anhaltende Badewetter.

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    Viele Grüße Helmut
  • Der zweitwärmste September seit über 150 Jahren

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    Hallo zusammen,

    Der erste Herbstmonat begann wie der letzte Sommermonat aufgehört hatte zu warm, zu sonnig und viel zu trocken. Dieser September geht in die Wettergeschichte ein, denn noch nie seit Aufzeichnungsbeginn 1997 war ein Schwörstädter September so warm und noch nie gab es so viele Sommer- und Hitzetage. In unserer Region dürfte es nach 1947 der zweitwärmste September seit Messbeginn vor über 150 Jahren sein. Besonders in der ersten Septemberhälfte lachten die Freibadbesitzer mit der Sonne um die Wette: Strahlend blauer Himmel, sommerliche Temperaturen und kaum ein Tropfen Regen sorgten für bestes Badewetter. Im gesamten 3,4°C zu warmen und 25% zu sonnigen September fiel mit 44,8 l/m² (nach 2003 der zweittrockenste) nicht einmal die Hälfte des normalen Septemberniederschlages.

    Dank Hoch „Harald“ wurden wir auch zu Beginn des ersten Herbstmonats mit viel Sonnenschein und hochsommerlichen Temperaturen verwöhnt. So verzeichneten wir am 1. September mit 30,4°C den 25. Hitzetag des Jahres. Am 4. September sorgte Tief „Netti“ mit einem „Störungsintermezzo“ für eine 2-tägige „Wärmeverschnaufpause“. Zur Freude Vieler und der Vegetation wurde mit 24 l/m² des dringend benötigten Regens die anhaltende Trockenheit etwas abgeschwächt. Ab dem 6. brachte Hoch „Johannes“ mit viel Sonnenschein und von Tag zu Tag steigenden Temperaturen den Spätsommer wieder auf Hochtouren. Nach weiteren 3 Hitzetagen in Folge schwächelte Hoch „Johannes“ ab dem 10. September, was sich jedoch nur mit lockeren Quellwolken bemerkbar machte. Ab dem 12. übernahm Hoch „Karl“ nach Auflösung der vereinzelten Frühnebelfelder mit weiteren Hitzetagen und strahlendem Sonnenschein das Wetterzepter. Mit 33,0°C verzeichneten wir am 13. den heißesten Tag des Monats und zugleich die höchste Septembertemperatur seit Aufzeichnungsbeginn 1997. Nach 12 Sommertagen (ab 25°C) und davon 8 Hitzetagen (ab 30°C–normalerweise gibt es im September keinen Hitzetag) waren die ersten 14 Septembertage in Schwörstadt mit einem Temperaturüberschuss von 5,9°C die heißesten seit Aufzeichnungsbeginn 1997. An 121 Stunden zeigte sich die Sonne schon 71% der langjährigen Septembernorm und mit nur 24 l/m² Niederschlag hielt die Trockenheit der letzten zweieinhalb Monate weiter an. Mit Tief „Stephanie“ gingen die Temperaturen am 15. auf jahreszeittypische 20-21°C zurück, aber mit nur 0,6 l/m² Regen bis zum 18. gab es immer noch keine Abschwächung der Trockenheit. Bei einer Tageshöchsttemperatur von nur noch 15°C regnete es am 18. immerhin 19,4 l/m². Die folgenden 2 Tage machte sich Tief „Stephanie“ nur noch mit vielen Wolken bemerkbar, bevor wir am 21. durch die Hochs „Matthias“ und „Nikolaus“ 5 Tage lang den „Altweibersommer“ genießen konnten. Mit 25,2°C am 24. und 26,9°C am 25. bekamen wir sogar noch 2 weitere Sommertage. Auch Tief „Vladiana“, das in der Nacht auf den 26. September wetterwirksam wurde brachte mit 0,8 l/m² Regen sprichwörtlich nur einen Tropfen auf den heißen Stein. Nach diesem kurzen Wetter-Schönheitsfehler brachte Hoch „Otto“ im Laufe des 27. den ruhigen und freundlichen Altweibersommer für die restlichen Septembertage zurück. Passend zur Rekordwärme waren die letzten drei Septembertage wieder allesamt Sommertage.

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    Viele Grüße Helmut
  • Der zweitwärmste September seit über 150 Jahren

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    Hier noch das Diagramm zum Schwörstädter Septemberwetter.

    Viele Grüße Helmut
  • Nach 5 Jahren wieder einmal ein zu kalter Oktober

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    Hallo zusammen,

    Der Oktober riss uns schlagartig aus dem ungewöhnlich warmen Spätsommer. Nach den zurückliegenden 5 zu warmen Oktobermonaten in Folge war der mittlere Herbstmonat dieses Jahr 0,4°C zu kalt, mit 70,6 l/m² fielen nur 71% des langjährigen Oktoberniederschlages und im Gegensatz zum gesamtdeutschen Oktobermittel 2016 schien die Sonne mit 119:25 Stunden 5% über dem Oktobersoll. Die 8 km von Schwörstadt entfernte und von mir betreute DWD-Station Rheinfelden war im Oktober mit 115 Sonnenstunden die sonnenscheinreichste Station sämtlicher DWD-Stationen.

    Mit den Tiefs „Walburga“ und „Xun“ startete der mittlere Herbstmonat mit jahreszeittypischen Temperaturen wolkig. Die 2,8 l/m² Regen der ersten beiden Oktobertage brachten jedoch keine Abschwächung der seit 3 Monaten anhaltenden Trockenheit. Ab dem Tag der deutschen Einheit glänzte der Oktober durch Hoch „Peter“ nach seinem „Fehlstart" aber wieder von seiner goldenen Seite. Mit steigendem Luftdruck und nachdem sich die einzelnen Frühnebelfelder gelichtet hatten zeigte sich der Altweibersommer an den folgenden Tagen erneut von seiner besten Seite. Es wurde jedoch von Tag zu Tag kälter, so dass wir am 7. unter eine zähen Hochnebeldecke nur noch eine Tageshöchsttemperatur von 13,7°C erreichten. Nach 5 niederschlagsfreien Tagen in Folge sorgte Tief „Zofia“ am 8. und 9. Oktober neben starker Bewölkung auch für 1,8 l/m² Regen. Durch Hoch „Peter“ über Skandinavien und Tief „Andrea“ über dem Norden der Ukraine wurden bis zum 15. feuchte und vor allem auch unterdurchschnittlich kühle Luftmassen zu uns geführt. Der durch Hochnebel und Wolken bedeckte Himmel lockerte jedoch immer wieder auf, so dass neben einzelnen kurzen Regenschauern auch die Sonne täglich im Schnitt 2-3 Stunden zum Vorschein kam. Nach einer noch 1,6°C zu warmen 1. Oktoberwoche hatten wir dann zur Oktoberhalbzeit ein Temperaturdefizit von 0,2°C, mit 9,4 l/m² fiel erst 9% des normalen Oktoberniederschlages und mit 67 Stunden zeigte sich die Sonne 57% des Oktobersolls. Die 2. Oktoberhälfte begann mit kurzem Zwischenhocheinfluss deutlich wärmer, bevor am 17. Tief „Christa“ mit etwas frischeren Temperaturen, vielen Wolken und einzelnen Regenschauern die Regentschaft übernahm. Bei weiterhin wechselhaftem Wetter gingen die Temperaturen ab dem 19. Oktober mit Tief „Danielle“ nochmals deutlich zurück, so dass die Tageshöchsttemperaturen nur noch auf 10 bis 12°C anstiegen und die Nachttemperaturen bis auf 2°C sanken. Am 23. hatten wir mit nur 8,6°C die kühlste Tageshöchsttemperatur des Monats. Unter der Regie von Tief „Elisabeth 2“ und etwas Föhnunterstützung stieg die Temperatur am 24. auf 17°C an. Nach dem Föhnende verzeichneten wir am 25. Oktober mit 22,6 l/m² den höchsten Tagesniederschlag des Monats, wobei es von 1 Uhr bis 5 Uhr morgens innerhalb nur 4 Stunden 20 l/m² regnete. Vom 27. bis zum Monatsende kamen wir in den Einflussbereich des kräftigen Hochs „Quinn“, aber es ist Herbst und wie für herbstliche Hochdruckwetterlagen typisch bilden sich in den Nächten oft Nebel oder Hochnebel. Bei einer Obergrenze unter 1000 Meter löste sich der Hochnebel im Laufe des Vormittages zügig auf, lag die Obergrenze wie am 29. jedoch über 1000 Meter, lagen wir den ganzen Tag unter einer Hochnebeldecke. Mit frostfreien Nächten und Tagestemperaturen bis zu 17°C waren die letzten Oktobertage für die Jahreszeit zu mild.

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    Viele Grüße Helmut
  • Nach 5 Jahren wieder einmal ein zu kalter Oktober

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    Hier noch das Oktoberdiagramm von Schwörstadt.
  • Rückblick auf den Schwörstädter meteorologischen Herbst 2016:

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    Hallo zusammen,

    Hier der Rückblick auf den Schwörstädter meteorologischen Herbst 2016:

    Der meteorologische Herbst 2016 war in Schwörstadt gegenüber der Norm von 1981 bis 2010 mit einer Durchschnittstemperatur von 11,1°C 1,3°C zu warm, die Sonne machte 59 Überstunden und es fiel 75 l/m² zu wenig Niederschlag. Damit bewegt sich der Herbst 2016 etwa im Rahmen des Vorjahres. Für den Temperaturüberschuss war dieses Jahr jedoch hauptsächlich der rekordwarme September verantwortlich. Besonders in der ersten Septemberhälfte lachten die Freibadbesitzer mit der Sonne um die Wette: Strahlend blauer Himmel, sommerliche Temperaturen und kaum ein Tropfen Regen sorgten für bestes Badewetter.

    Sommerliches Badewetter im zweitwärmsten September seit 150 Jahren
    Der erste Herbstmonat geht in die Wettergeschichte ein, denn noch nie seit Aufzeichnungsbeginn 1997 war ein Schwörstädter September so warm und noch nie gab es so viele Sommer- und Hitzetage. In unserer Region dürfte es nach 1947 der zweitwärmste September seit Messbeginn vor über 150 Jahren sein. Im gesamten 3,4°C zu warmen und 25% zu sonnigen September fiel mit 44,8 l/m² (nach 2003 der zweittrockenste) nicht einmal die Hälfte des normalen Septemberniederschlages.

    Der 2. zu kalte Monat des Jahres
    Der Oktober riss uns schlagartig aus dem ungewöhnlich warmen Spätsommer. Nach den zurückliegenden 5 zu warmen Oktobermonaten in Folge war der mittlere Herbstmonat dieses Jahr 0,4°C zu kalt, mit 70,6 l/m² fielen nur 71% des langjährigen Oktoberniederschlages und im Gegensatz zum gesamtdeutschen Oktobermittel 2016 schien die Sonne mit 119:25 Stunden 5% über dem Oktobersoll.

    Ein markanter Wechsel zwischen spätsommerlicher Milde und winterlicher Kälte
    Nach einen markanten Wechsel von winterlicher Kälte in der 2. Woche und an den letzten Novembertagen sowie spätsommerlicher Milde zu Beginn der 2. Novemberhalbzeit war der letzte meteorologische Herbstmonat 0,8°C zu warm, die Sonne schien 12 Stunden länger als im langjährigen Novembermittel und nach den zuletzt 4 deutlich zu trockenen Monaten in Folge gab es im November einen leichten Niederschlagsüberschuss von 4,4 l/m². Am 7. November fiel der erste Schnee in diesem Herbst, er blieb jedoch nicht liegen.

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    Viele Grüße Helmut
  • Rückblick auf das Novemberwetter 2016 von Schwörstadt

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    Hallo zusammen,

    Der November 2016 bescherte Schwörstadt einen markanten Wechsel von winterlicher Kälte in der 2. Woche und an den letzten Monatstagen sowie spätsommerlicher Milde zu Beginn der 2. Novemberhalbzeit. Gegenüber der Norm von 1981–2010 war der letzte meteorologische Herbstmonat 0,8°C zu warm, die Sonne schien 12 Stunden länger als im langjährigen Novembermittel und nach den zuletzt 4 deutlich zu trockenen Monaten in Folge gab es einen Niederschlagsüberschuss von 4,4 l/m².Mit den Hochs „Quinn“ und „Rafael“ begann der November wie der Oktober aufgehört hatte mit viel Sonne und milden Temperaturen. Nach einer sternenklaren Nacht verzeichneten wir am Morgen des 4. November mit –0,3°C den ersten Frosttag in diesem Herbst. Ab dem 5. November gestaltete sich das Wetter mit vielen Wolken wechselhaft, der Grund dafür war ein Tief namens „HUSCH“. Nach dem weiteren Verstärken von Tief „Husch“ unternahm der Winter mit einem Polarluftvorstoß ab dem 7. einen ersten Versuch sich bei uns auszubreiten. Am 7. fiel der erste Schnee und am 8. stieg die Tageshöchsttemperatur nur noch auf 3,5°C an. Tief „Julia“ bescherte uns am 10. und 11. November bei etwas höheren Temperaturen 37,2 l/m² Regen, bevor am 12. das kräftige Hoch „Siegfried“ mit bis zu 1.035 hPa. wieder für trockene Verhältnisse sorgte. Aber wie sehr oft bei herbstlichen und winterlichen Hochdrucklagen lagen wir unter einer dichten Hochnebeldecke, die sich nur zögernd oder überhaupt nicht auflöste. Durch diesen Umstand blieb uns auch der Blick auf den größten „Supervollmond“ seit 70 Jahren vom 14. auf den 15. November verwehrt. Bis zum nächsten Supervollmond müssen wir jetzt wieder bis zum 25. November 2034 warten. Auf den sehr oft zutreffenden hochdruckbestimmten Martinisommer mussten wir nach 2013 auch in der diesjährigen ersten 0,4°C zu warmen Novemberhälfte verzichten. Mit 72,2 l/m² fielen schon 79% des langjährigen Novemberniederschlages und 36 Sonnenscheinstunden reichten für 59% der normalen November-Sonnenscheindauer. Mit den Tiefs „Karin“, „Laura“ und „Mirja“ startete die 2. Novemberhalbzeit mit mildem, windigem und unbeständigem Westwetter. Unter dem Einfluss der Tiefs „Petrine“ und „Queenie“ zeigte sich das Wetter ab dem 20. mit wenig Sonnenanteilen meist bewölkt bis bedeckt und bis auf 0,4 l/m² Nieselregen am 27. niederschlagsfrei. Vom 28. bis zum Monatsende bekamen wir im Einflussbereich des kräftigen Hochs „UWE“ mit einer kräftigen Bise sehr sonniges und trockenes Wetter. Mit der eingeflossenen trocken-kalten Polarluft gab es sternenklare Frostnächte und die Tagestemperaturen stiegen nur noch wenige Grade in den positiven Bereich.

    Mehr unter www.wetter-schwoerstadt.de

    Viele Grüße Helmut
  • Rückblick auf das Novemberwetter 2016 von Schwörstadt

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    Hier noch das Diagramm zum Novemberwetter von Schwörstadt:
  • Der sonnenreichste und trockenste Dezember seit Aufzeichnungsbeginn vor über 150 Jahren

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    Hallo zusammen,

    Der Dezember 2016 geht in die Wetter-Geschichtsbücher ein, denn noch nie seit über 150 Jahren gab es am Hochrhein solch einen niederschlagsarmen und sonnenscheinreichen Dezember. Der 0,8°C zu kalte erste Wintermonat lag mit 146:40 Sonnenstunden deutlich über dem 3-fachen (333,3%) der normalen Dezember-Sonnenscheindauer, mit nur 3,4 l/m² verzeichneten wir nur gerade 3,1% des langjährigen Dezember-Niederschlages und noch nie in den letzten 50 Jahren stieg das Barometer in Schwörstadt auf 1.045,8 hPa. an.

    Das Wetter zu Beginn des ersten Wintermonats war von dem kräftigen Hoch „Uwe“ bestimmt, dessen Einfluss von den Britischen Inseln über Mitteleuropa bis in den Südosten Europas reichte. Allerdings ist Hochdruckeinfluss im Herbst oder Winter nicht unweigerlich mit Sonnenschein verbunden. Gegen Morgen bildeten sich ab und an lokale Nebel- oder Hochnebel. Nach deren Auflösung kamen die Sonnenliebhaber aber voll auf ihre Kosten, allerdings mussten sie sich bei verbreitet leichten bis mäßigen Nachtfrösten auch dick einpacken. Hoch „Uwe“ war bis zum 10. Dezember wetterbestimmend, so verzeichneten wir in der absolut niederschlagsfreien und 1,2°C zu kalten ersten Dezemberdekade mit 62 Stunden schon 142% der normalen gesamten Dezember-Sonnenscheindauer. Nach 13 niederschlagsfreien Tagen in Folge sorgte Tief „Vita“ am Morgen des 11. für 0,4 l/m² Regen, der auf dem gefrorenen Boden stellenweise für tückisches Glatteis sorgte. Ab dem 12. Dezember war jedoch wieder alles beim alten, Hoch „Wolfgang“ sorgte mit Nebel, Hochnebel, Sonne und Nachtfrösten für trockenes Winterwetter. In der ersten 1,1°C zu kalten Dezemberhalbzeit fiel mit 0,4 l/m² erst 0,4% des Dezember-Niederschlagssolls und mit 87 Sonnenscheinstunden verzeichneten wir schon 197% der langjährigen gesamten Dezember-Sonnenscheindauer. Mit Hoch „Xander“ startete auch die 2. Dezemberhalbzeit bis zum 22. mit ruhigem, trockenem und recht sonnigem vorweihnachtlichem Hochdruckwetter. In der Nacht auf den 23. kamen wir in den Einflussbereich der Tiefs „Antje“ und „Barbara“. Nach 25 Frosttagen in Folge war der 23. Dezember wieder frostfrei. Die mit einer westlichen Strömung eingeflossene milde Meeresluft hielt sich mit unbeständigem Wetter und kurzen Regenschauern über die ganzen Weihnachtsfeiertage. So benötigte der Weihnachtsmann auch dieses Jahr wieder Rollen unter seinem Schlitten. Nach einer mageren Weihnachts-Niederschlagsausbeute von 3 l/m² nahm ab dem 27. Dezember das mächtige Hoch „Yörn“ das Zepter in die Hand. Bis zum Jahresende konnten wir das sehr sonnige und trockene Winter-Hochdruckwetter genießen, wobei wir am 27. mit 1.045,8 hPa. den höchsten Luftdruck seit Messbeginn verzeichneten.

    Mehr unter www.wetter-schwoerstadt.de

    Viele Grüße Helmut
  • Der sonnenreichste und trockenste Dezember seit Aufzeichnungsbeginn vor über 150 Jahren

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    Hier noch das Diagramm zum Schwörstädter Dezember 2016:
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